„Freundeskreis Nazmi Akbey“ lädt ein
2. Tour de Nazmi mit Zusatzschleife
Familienfreundliches Radfahrevent mit sozialer Ausrichtung
Andernach. Der Unfalltod von Nazmi Akbey hat eine noch nicht geschlossene Lücke gerissen – in der Familie, im Freundeskreis, bei seinen Sportkameraden und in der Andernacher Gastronomie, die er energiegeladen und engagiert drei Jahrzehnte mit prägte. In Gedenken an ihn lädt der „Freundeskreis Nazmi Akbey“ am Sonntag, den 24. Juli 2016, zur „2. Tour de Nazmi“ ein, einem familienfreundlichen Radsportevent, dessen Erlös einem karitativen Zweck in Andernach zugute kommt. Am Biergarten in den Rheinanlagen wird Bürgermeister Claus Peitz um 13 Uhr die Strecke freigeben.
Sie hat eine Gesamtlänge von 45 Kilometern und führt von Andernach über Namedy, Bad Breisig in das Vinxtbachtal nach Königsfeld und zurück. Groß und Klein, Alt und Jung können die Lieblingsstrecke von Nazmi Akbey ohne besondere Fitness bewältigen – sportlich ambitionierte Radfahrer können sie um eine 30 Kilometer lange Zusatzschleife erweitern. Streckenplaner Hans-Werner Theisen, Poison Bikes: „Die durchgängig geteerte und beschilderte Strecke kann mit jedem Fahrradtyp befahren werden. Der DRK-Ortsverein Andernach übernimmt die Notfallversorgung. Es sind zwei Rastpunkte eingerichtet, an denen kostenlos alkoholfreie Getränke und Snacks zur Stärkung angeboten werden.“ Die Rückkehrer können dann kostenlos bei Kaffee und Kuchen ihren Energiespeicher aufladen.
Spende für einen karitativen Zweck
Organisatorin Birgit Hohmann: „Wer mag, kann für die Versorgung einen freiwilligen Obolus entrichten und damit zur Spende für einen karitativen Zweck beitragen. Nach der „1. Tour de Nazmi“ konnte sich die Caritas über 2.222 Euro für die Andernach Tafel freuen.“ Mit Herzblut unterstützt die Kreissparkasse Mayen auch die „2. Tour de Nazmi“ und baut für die teilnehmenden Kinder eine Hüpfburg auf. Schirmherr Claus Peitz hofft auf eine rege Teilnahme: „Die „Tour de Nazmi“ verdient jede Unterstützung. Einerseits, weil durch sie ein dringendes Sozialprojekt gefördert wird, andererseits, weil sie das Wesen des Familienmenschen und Radsportfreundes Nazmi Akbey widerspiegelt, den wir gerne noch in unserer Mitte wüssten.“
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