Allgemeine Berichte | 09.03.2026

Festakt in Waldbreitbach würdigt beeindruckendes Lebenszeugnis

200 Jahre Mutter Rosa

Festveranstaltung in der Antoniuskirche.  Foto: Joachim Gies

Waldbreitbach. Mit einem feierlichen Festakt wurde in Waldbreitbach der 200. Geburtstag von Mutter Rosa (Margaretha Flesch) begangen. Zahlreiche Gäste aus Kirche, Gesellschaft und Politik nahmen an der Veranstaltung teil, um das Leben und Wirken der Ordensgründerin zu würdigen.

Bürgermeister Pierre Fischer, die Ortsbürgermeisterinnen von Waldbreitbach, Monika Kukla, und von Hausen, Carmen Boden, überbrachten die Glückwünsche der kommunalen Familie an Generaloberin Schwester Michaele.

In seinem Grußwort stellte Bürgermeister Fischer das Leitmotiv des Jubiläums „Lebensstark – ein Leben aus Gott im Schatten und Licht“ in den Mittelpunkt. Mutter Rosa habe nicht nur im Licht gewirkt, sondern auch Zeiten der Prüfung und des Rückzugs erlebt. Gerade darin liege ihre besondere Lebensstärke.

„Mutter Rosa steht für eine Haltung, die bis heute trägt: verwurzelt im Glauben, zugewandt den Menschen und bereit, Verantwortung zu übernehmen – auch unter schwierigen Bedingungen“, so Bürgermeister Fischer. „Ihr Wirken prägt unsere Region bis heute und ist Teil unserer Identität.“

In einem gemeinsamen Grußwort der beiden Ortsbürgermeisterinnen betonte Monika Kukla die besondere Bedeutung für Waldbreitbach:

„Mutter Rosa ist untrennbar mit der Geschichte unseres Ortes verbunden. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit haben Waldbreitbach weit über die Region hinaus bekannt gemacht. Dieses geistliche und soziale Erbe erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit.“

Carmen Boden würdigte das bleibende Vermächtnis der Ordensgründerin:

„Das Lebenswerk Mutter Rosas zeigt, was entstehen kann, wenn Glaube in konkretes Handeln übersetzt wird. Ihre Nächstenliebe wirkt bis heute fort – in Einrichtungen, in Begegnungen und im täglichen Einsatz für Menschen.“

Aus der von Mutter Rosa gegründeten Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen entwickelte sich über Jahrzehnte hinweg ein weitreichendes Netzwerk christlicher Hilfe. Heute setzt unter anderem die Marienhaus Gruppe dieses Engagement in den Bereichen Pflege, Gesundheit und soziale Begleitung fort.

Als sichtbares Zeichen der Verbundenheit kündigte Bürgermeister Fischer an, dass die Verbandsgemeinde im kommenden Frühjahr einen Baum pflanzen werde. Dieser steht symbolisch für Verwurzelung, Wachstum und Beständigkeit – Werte, die das Wirken Mutter Rosas bis heute prägen.

Der Festakt machte deutlich: 200 Jahre nach ihrer Geburt ist Mutter Rosa nicht nur eine historische Persönlichkeit, sondern eine bleibende Inspiration für gelebte Verantwortung, Nächstenliebe und Gemeinschaft.

Festveranstaltung in der Antoniuskirche. Foto: Joachim Gies Foto: JOACHIM GIES

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