Allgemeine Berichte | 07.10.2019

Seit Langem ist der Zustand der L 83 zwischen Riedener Mühlen und Kempenich ein Ärgernis

2000 Unterschriften wurden übergeben

Akuten Handlungsbedarf gibt es aber momentan nur für den innerörtlichen Bereich der Gemeinde Weibern

Ortstermin an der L 83 (von links): Stefan Oligschläger, Johannes Bell, Dominik Schmitz, Karl Gundert, Norbert Klapperich, Bernd Cornely, Alfred Schomisch, Gabi Müller-Dewald, Hans-Peter Nürnberg, Lothar Möhrke, Petula Schneider, Christian Müller, Lothar Bihldorf und Thomas Kneip.Fotos: BE

Rieden/Kempenich. Seit Langem ist der Zustand der L 83 zwischen Riedener Mühlen und Kempenich ein Ärgernis. Trotz der maroden Straßendecke, die mit jedem weiteren Winter stärker in Mitleidenschaft gezogen wird, wurde die wichtige Verbindungsstraße bislang nicht in das Bauprogramm des Landes/LBM aufgenommen. Auch im anstehenden Fünf-Jahres-Plan 2020/21 werden bislang keine Landesmittel für die Instandsetzung der Landesstraße eingeplant. Ein Ärgernis in den Augen der Betroffenen. Zumal eine offizielle Zählung ergab, dass die Straße täglich von 2100 Fahrzeugen genutzt wird.

Dem weiteren Verfall der wichtigen Verbindungsstraße wollen die Bewohner der anliegenden Gemeinden nicht weiter zusehen. Auf Initiative von Lothar Möhrke aus Hausten wurden 2000 Unterschriften für die Instandsetzung der wichtigen Verkehrstrasse durch das Nettetal gesammelt und im Beisein von Bürgermeistern und Beigeordneten der betroffenen Anlieger-Gemeinden, die sich seit Langem für die Verbesserung der Situation vor Ort einsetzen, an den Landesbetrieb Mobilität übergeben.

Auch Alfred Schomisch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, und Johannes Bell , Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, unterstützen die Initiative. Für den LBM Cochem-Koblenz nahm Bernd Cornely die Unterschriftenliste in Empfang. Begleitet wurde er von Thomas Klein, Leiter der Straßenmeisterei Mayen.

Trotz des schlechten Zustands der L 83 dämpfte Cornely die Hoffnung auf eine baldige Verbesserung. Er wies darauf hin, dass Rheinland-Pfalz als Flächenland über ein dichtes Netz an Landesstraßen verfügt, von denen sich trotz zahlreicher Maßnahmen immer noch 30 Prozent in einem schlechten Zustand befinden. Derzeit sei das Geld vorhanden. In den vergangenen Jahren seien bereits zehn Prozent der maroden Straßen saniert und damit deutliche Verbesserungen erreicht worden.

Planungsmaßnahmen würden allerdings auf der Basis von Dringlichkeit und Wichtigkeit entschieden. Aus der Sicht des Landes gebe es derzeit genügend Projekte mit höherer Dringlichkeit. Konkret also Straßen, die stärker befahren sind als die L 83.

Akuten Handlungsbedarf gibt es für den innerörtlichen Bereich der Gemeinde Weibern. Hier wird die nötige Sanierung tatsächlich bald in Angriff genommen. Schomisch regte im Verlauf der Diskussion an, die Kriterien für die Straßensanierung zu erweitern. Natürlich gebe es Straßen, die von mehr Fahrzeugen genutzt werden, aber die L 83 sei für Pendler und auch für den Tourismus in der Region wichtig. Bell schloss sich mit dem Vorschlag an, auch die Landtagsabgeordneten mit ins Boot zu holen.

Alle Teilnehmer der Runde waren sich nach dem intensiven Austausch von Argumenten einig, dass es einen erheblichen Sanierungsbedarf im Bereich der L 83 gibt. Möhrke und die anwesenden Bürgermeister hoffen jetzt, dass sie mit ihrem Ansinnen Gehör finden.

Intensiv wurden Argumente ausgetauscht.

Intensiv wurden Argumente ausgetauscht.

Ortstermin an der L 83 (von links): Stefan Oligschläger, Johannes Bell, Dominik Schmitz, Karl Gundert, Norbert Klapperich, Bernd Cornely, Alfred Schomisch, Gabi Müller-Dewald, Hans-Peter Nürnberg, Lothar Möhrke, Petula Schneider, Christian Müller, Lothar Bihldorf und Thomas Kneip.Fotos: BE

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