Ehepaar Weiser-Schäfer engagierte sich in der Corona-Krise
2400 Euro für soziale Zwecke gespendet
Koblenz. Annähernd 500 Stück Mundschutzmasken hat seit Beginn der Corona-Pandemie Anfang März Rita Weisser-Schäfer in ihrem Nähstübchen nebenbei angefertigt. Alle Einnahmen aus dem Verkauf der Schutzmasken sollten, so nach dem Willen von Rita und ihrem Mann Bernd Schäfer, sozialen Zwecken zugeführt werden.
Am Donnerstag, 28. Mai wurde der erste von zwei Spendenschecks der Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V. übergeben. Dem Eigenbetrag in Höhe von 600 Euro aus dem Verkauf der Masken, erhöhte überraschend ein nicht genannter Spender auf stolze 1200 Euro. Geschäftsführerin Claudia Schmidt nahm die Spende freudig in der Geschäftsstelle entgegen und erläuterte zuvor, wie vielseitig diese zum Wohle der Kinder und deren Angehörige doch verwendet werden. Seit 1989 gibt es den Verein und arbeitet seitdem mit der Klinik für pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Kemperhof Koblenz eng zusammen.
Am darauffolgenden Samstag wurde dann die zweite Spende der Vallendarer Andreas-Hahn-Stiftung überreicht. Auch hier wurde der Betrag ebenfalls durch den gleichen Spender auf insgesamt 1200 Euro aufgestockt. Der Vorsitzende und Gründer der Stiftung Alfred Hahn und seine Frau Marianne nahmen den Scheck verständlicher Weise mit viel Freude von Rita Weisser-Schäfer und Bernd Schäfer in Empfang und bedankten sich ihrerseits mit einem bunten Blumenstrauß. Die Andreas-Hahn-Stiftung unterstützt und hilft seit 1996 zur Linderung der Not von Komapatienten, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind.
Abschließend zu dieser Aktion sei noch erwähnt, dass auch das Material zur Herstellung der Masken aus eigener Tasche der Weisser-Schäfers finanziert wurde.
Auch die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz bekam einen Spendenscheck überreicht.
