Musikkursfahrt der Stufen 11 und 12 des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Neuwied
25 „WHG-Butterflys“ in der Dresdner Semperoper
Neuwied. Der Anlass konnte besser nicht sein: Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“, einer der Evergreens der Oper, war in Dresden zu sehen: Große Gefühle, tiefe Tragik, orchestraler Klangrausch und der Reiz des Exotischen.
23 Oberstufenschülerinnen und -schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied begaben sich Anfang Januar bei schwierigen Witterungsverhältnissen hochmotiviert gemeinsam mit den Vertrauenslehrern Susanne Roggendorf und Jörg Eckert auf den Weg nach Dresden, um den Klängen der Oper zu lauschen.
Im Vorfeld der Aufführung nutzten die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte zunächst die Gelegenheit, wie „Butterflies“ aus der schwindelerregenden Höhe von 67,06 m den atemberaubenden Blick auf Dresden zu genießen, als sie die Kuppel der Frauenkirche erklommen hatten. Am Abend entfalteten sich dann vor ihnen die Turbulenzen der Liebe in voller Kraft im Parkett der Semperoper.
Hier erlebte die Gruppe einen Klangrausch, dem sich keiner entziehen konnte: eine Musik der Gegensätzlichkeit, ein Liebespaar aus zwei Kulturen - farbenfroh und theatralisch -, eine Liebe, die zum Scheitern verurteilt ist, aber den Keim zur Überwindung der sozialen und kulturellen Unterschiede in sich trägt. Die Fahrt war eine wunderbare Bereicherung für den Schulalltag, die dem Besuch der Elbphilharmonie im letzten Jahr in nichts nachstand und den Schülern Lust auf Besuche weiterer großer Opernhäuser machte.
