St. Firminuskirche Pillig
250-jähriges Weihejubiläum
Pillig. Im Gewölbe der St. Firminuskirche Pillig steht die Zahl 1773. Das heißt zum einen, dass nach Abbruch der alten Kirche 1772, sich engagierte Menschen durchgesetzt haben, eine neue Kirche zu bauen. Der Turm der alten Kirche ist bis heute erhalten.
Die neue Kirche wurde am 7. November 1773 durch den Stiftsdechanten aus Münstermaifeld eingesegnet. Zum anderen sagte diese Zahl, dass im November 2023 die Kirche ihren 250. Geburtstag hat, der am 3. November 2023, in einem feierlichen Abendlob gefeiert wurde.
Besucher aus Pillig und aus der Pfarrei Maifeld, füllten den festlich geschmückten Kirchenraum, der lediglich durch das Licht der Osterkerze erleuchtet war.
Eröffnet wurde das Abendlob durch das Lied: Terribilis est locus (dieser Ort ist großartig), gesungen von der Choralschola Maifeld. Pfarrer Andreas Kern begrüßte die Anwesenden mit den Worten: „In der Dunkelheit dieses Abends haben wir uns hier versammelt. Christus, der für uns Licht und Leben ist, ist mitten unter uns.
Er hat uns aus der Dunkelheit befreit…“
Das Licht Jesu wurde von der Osterkerze an alle Besucher, denen Kerzen verteilt wurden, weitergegeben. Dieses Licht füllte beeindruckend den Kirchenraum. Nach dem Lied: „Ein Haus voll Glorie schauet“ und der Einführung durch Pfarrer Andreas Kern, erhellte die Kirche.
Nach Psalmgebeten und Bibeltexten trugen Birgit Theis und Hannelore Castor Impulse zum Kirchenraum vor. Vorgestellt und erläutert wurden: Hochaltar, Volksaltar, Kanzel, Ambo, Taufbecken sowie liturgische Geräte (Kelche/Ziborien), mit dem Schlusssatz, dass unsere Kirche nicht „nur“ Haus Gottes unter den Menschen von Pillig, sondern auch ein wichtiges Kulturgut ist, dass es zu erhalten gilt.
Im Fürbittruf wurde u.a. aller, die in dieser Kirche gewirkt haben und wirken, sowie zu freudigen und traurigen Anlässen im Gebet Trost und Zuversicht gesucht haben, gedacht.
Birgit Theis, gratulierte als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates der Kath. Kirchengemeinde Maifeld zum Jubiläum und brachte statt eines Geschenks 50 Worte mit…aus ihrer Erinnerung an die Kirche, Worte und Erinnerungen, die für sie die Kirche lebendig gemacht haben. Ihr Schlusssatz lautet: Unser Leben ist ein Puzzle. Möge der Geist des Herrn unsere Hand führen, damit alle die Freiheit nützen und die richtigen Puzzle legen. Hannelore Castor, Vorsitzende des Fördervereins St. Firminuskirche Pillig e.V., freute sich, dass viele Gäste das Jubiläum mitfeierten.
Sie dankte der Choralschola Maifeld, für den gregorianischen Gesang und Torsten Probstfeld, für das Orgelspiel. Durch sie erhielt das Abendlob den feierlichen musikalischen Rahmen.
Ein besonderes Dankeschön richtete sie an Pfarrer Andreas Kern, der den Anstoß zur Feier dieses Jubiläums gab und die Idee hatte, dies in einem Abendlob zu tun. Auch für die Unterstützung bei der Planung und die schöne Textgestaltung. Die Gottesdienstbesucher teilten den Dank mit großem Applaus. Frau Castor stellte den zum Jubiläum erstmalig aufgelegten Flyer -Kirchenführer- vor und lud die Gemeinde zum Bleiben bei einem Imbiss, Getränken und Gesprächen ein. Nach dem Segensgebet, dem Schlusslied und einem Orgelspiel, nutzten die Besucher die Gelegenheit, sich die ausgestellten liturgischen Geräte und andere Kirchenschätze anzusehen. Alle waren der Meinung, dass dieser Abend ein beeindruckendes, feierliches und unvergessliches Erlebnis war.
Als Erinnerung bekam jeder ein Jubiläums Teelicht mit auf den Nachhauseweg.
