Allgemeine Berichte | 29.12.2013

Gemeinschaftsaktion in Rheinbach: Von der „Teststrecke“ in die Broschüre

2500 Mal Lust aufs Lesen machen

Daniela Hahn, Leiterin der Öffentlichen Bücherei St. Martin, erhielt von Gerd Engel, 2. Vorsitzender Rheinbach liest e.V., im Beisein von den Kindern des Leseclubs, 20 aktuelle Kinderbücher aus der Aktion.  privat

Rheinbach. In allen Rheinbacher Grundschulen und Kindergärten werden derzeit die neuen Broschüren „Vorleseempfehlungen 2013/14“ verteilt. Hierin finden sich die beliebtesten Bücher aus der diesjährigen Aktion „Rheinbach liest vor“. Das gemeinsame Projekt des Vereins Rheinbach liest e.V., der Öffentlichen Bücherei St. Martin und der Buchhandlung Kayser hat die Aktiven in den letzten Wochen ordentlich in Atem gehalten.

Projektleiterin Monika Flieger, Kinderbuchexpertin von Rheinbach liest e.V.: „Wir haben die Bücher mehrere Wochen in der Vorlesepraxis in Kitas, Schulen und Vorlesefamilien erprobt. Knapp 40 Neuerscheinungen für den Altersbereich von zwei bis zwölf Jahren haben es nun von der Teststrecke in unsere Broschüre geschafft.“

Das 16-Seiten starke Heft (Auflage 2500) solle, so Anne Bennau, die für die Kinderbuchabteilung der Öffentlichen Bücherei St. Martin zuständig ist, dem Vorlesen einen wichtiger Impuls geben, Orientierung beim Bücherkauf schaffen und einfach Lust auf neuen (Vor)Lesestoff machen. Aus der Buchbranche prasselt von allen Seiten Lob auf das Rheinbacher Team: Mit lokalem Bezug und zugleich hochprofessionell in Inhalt und Form, lautet das Urteil. Für die grafische Form ist seit drei Jahren Steffi Scherer, Inhaberin der Rheinbacher agentur adfacts, zuständig und dies - wohlgemerkt - aus reinem Idealismus.

Die Aktiven von Rheinbach liest e.V. bringen mit den Broschüren auch die mehr als 100 der angeschafften Bücher in die Einrichtungen. Alle Schulen, Kindergärten und Büchereien werden bedacht. Die Aktion, die von der Stiftung Lesen als vorbildlich bezeichnet wird, beinhaltete in diesem Jahr zudem 15 Veranstaltungen rund um das Thema Vorlesen. Möglich wurde dies alles durch die Unterstützung von 25 Buchpaten aus dem Rheinbacher Handel und Gewerbe sowie der Ärzteschaft.

„Mit Buchpatenspenden von 25 bis 300 Euro haben wir mehr als 1000 Euro erhalten“, rechnet Sabine Post, Schatzmeisterin des Vereins zur Leseförderung vor. „Die anderen zwei Drittel des Budgets kommen aus Vereinsmitteln und vereinzelt erhobenen Eintrittsgeldern.“

Broschüre liegt aus

Die Broschüre „Vorleseempfehlungen“ liegt in Rheinbach an verschiedenen Informationspunkten, wie Bücherei und Buchhandlung aus. Als PDF zum Download finden Interessierte diese unter rheinbach-liest.de.

Daniela Hahn, Leiterin der Öffentlichen Bücherei St. Martin, erhielt von Gerd Engel, 2. Vorsitzender Rheinbach liest e.V., im Beisein von den Kindern des Leseclubs, 20 aktuelle Kinderbücher aus der Aktion. Foto: privat

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