Allgemeine Berichte | 23.07.2017, 12:40 Uhr

Die Schwerverletzte wurde von einem nachfolgenden PKW-Führer aus dem PKW geborgen und von der Unfallstelle weggefahren.

26-Jährige prallte frontal gegen einen Baum

26-Jährige prallte frontal gegen einen Baum

Simmern. Eine Schwerverletzte, zwei Blutproben wegen Alkohol am Steuer und eine Widerstandshandlung waren die traurige Bilanz eines Verkehrsunfalls am frühen Samstagmorgen in der Spesenrother Straße in Hasselbach. Gegen 1:30 Uhr kam eine 26-jährige PKW-Führerin infolge überhöhter Geschwindigkeit und starker Alkoholeinwirkung in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, rammte eine Straßenlaterne und prallte frontal gegen einen Baum. Die Frau wurde von einem nachfolgenden PKW-Führer aus dem PKW geborgen und von der Unfallstelle weggefahren. Die junge Frau wurde kurze Zeit später von einer Polizeistreife in der Wohnung des Ersthelfers angetroffen. Sie wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Koblenz eingeliefert. Aufgrund der Alkoholisierung wurde bei ihr eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Bei den polizeilichen Ermittlungen leistete der Ersthelfer, der auch sichtlich unter Alkoholeinfluss stand, erheblichen Widerstand. Auch bei ihm wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Strafvereitelung und Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Simmern

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Messezeitung Rheinbacher Ausbildungsmesse
Messezeitung Rheinbacher Ausbildungsmesse
Magazin Rheinbacher Ausbildungsmesse
Magazin Rheinbacher Ausbildungsmesse
Dauerauftrag
Sonderseiten Pellenzer Ausbildungsmesse
Empfohlene Artikel
Die Ahr in Kreuzberg im Sommer 2026. Foto: ROB
544

Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler zur Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus Mitteln des Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. In seinem Antwortschreiben werden verschiedene Gründe angeführt, aus denen die vom den Kreisen vorgeschlagene Verwendung der Mittel des Wiederaufbaufonds aus Sicht des Bundes nicht möglich sei.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1360

Im Bereich der Ramersbacher Straße wird gebaut:

Ahrweiler: Vollsperrung bis Sommer 2027

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) beginnt in der Ramersbacher Straße in Ahrweiler bald eine umfassende Kanalbaumaßnahme. Dabei werden der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie Hausanschlüsse erneuert bzw. saniert.

Weiterlesen

Landrätin Cornelia Weigand. Foto: privat
1228

Verwunderung im Ahrtal über das Schreiben von Bundeskanzler Merz.

Rückhaltebecken-Finanzierung: Landrätin Weigand ist enttäuscht

Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler in Bezug auf die Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus dem Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. Darin werden unterschiedliche Gründe angesprochen, warum aus Sicht des Bundes die seitens der Kreise vorgeschlagene Verwendung der Mittel nicht möglich sei.

Weiterlesen

Die Flut hat 2021 in weiten Teilen des Ahrtals erhebliche Schäden verursacht.
2180

Hochwasserschutz falle in die Zuständigkeit der Länder

Neue Rückhaltebecken im Ahrtal dürfen nicht durch den Aufbaufond finanziert werden

Kreis Ahrweiler. Mithilfe des Aufbaufonds wollte die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Conelia Weigand (parteilos) den Bau neuer Rückhaltebecken im Ahrtal finanzieren. Dafür hatte sie sich gemeinsam mit zwei weiteren Landkreisen stark gemacht. Nun erhielt sie die Absage der Bundesregierung für ihr Vorhaben, wie SWR und Rhein-Zeitung berichten. Das Sondervermögen sei für den Wiederaufbau gedacht.

Weiterlesen