Lorenz Steden feierlich verabschiedet
30 Jahre im Ehrenamt als Kreisjagdmeister
Cochem. Als den "Höhepunkt der jüngsten Kreistagssitzung" bezeichnete Landrat Manfred Schnur die Verabschiedung von Lorenz Steden aus dem Amt des Kreisjagdmeisters. 30 Jahre hatte der Cochemer Bürger dieses Ehrenamt inne. Er war stets "mit Freude und hohem persönlichem Engagement sowie Herzblut bei der Sache ", so der Kreischef. Fünf Landräte hat er erlebt und sich stets als Bindeglied zwischen Verwaltung, Jägern, Jagdgenossen und der öffentlichen Hand verstanden. Dabei habe der Geehrte immer Fingerspitzengefühl gezeigt und „seine Aufgabe immer hundertprozentig erfüllt“, so Schnur. In seiner Vita ist das Lösen des ersten Jahresjagdscheines 1963 vermerkt. Seine Leidenschaft für die Jagd sei auch heute noch ungebrochen, so Manfred Schnur und Lorenz Steden sei immer ein Praktiker als Waidmann und Pächter geblieben. Der Landrat erwähnte auch die Tatsache, dass der Geehrte lange Jahre als Vizepräsident des Landesjagdverbandes, als Mitglied im Schalenwildausschuss und nicht zuletzt als Vorsitzender der Kreisjagdgruppe Cochem-Zell sein Wissen und seine Fähigkeiten in den Dienst der Jäger und Bürger gestellt habe. Sechs Mal wurde Lorenz Steden zum Kreisjagdmeister gewählt, nicht zuletzt das ist „ein Beweis für das hohe Ansehen, das er bei den Jägern und Bürgern genießt“, sagte Manfred Schnur in seiner Laudatio. Mit der kleinen Plakette des Landkreises ehrte der Kreis den Jubilar für sein Engagement. In den Dank schloss der Landrat auch ausdrücklich die Ehefrau des Geehrten ein. „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht nämlich oft eine starke Frau“, bemerkte Schnur, ehe er unter dem Beifall der Kreistagsmitglieder einen dicken Blumenstrauß überreichte.
MT
Mit der kleinen Plakette des Landkreises ehrte Landrat Manfred Schnur das jahrzehntelange Engagement von Lorenz Steden für Wald und Wild.
