Allgemeine Berichte | 12.06.2019

Vereinsring Trimbs hatte am Pfingstsonntag zum zehnten Mal den Nette-Schiefer-Wandertag organisiert

300 Menschen machten sich auf den Weg

Ortsbürgermeister Peter Schmitt: Hier wurde eine einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben

Als Ortsbürgermeister Peter Schmitt (links) mit einem kleinen Jagdhorn die Veranstaltung eröffnet hatte, wurden gleich die ersten Wanderkarten ausgegeben.Fotos: SK

Trimbs. In der jüngsten Bewertung des Deutschen Wanderinstituts mit Sitz in Marburg hatte der Nette-Schieferpfad mit 78 Punkten die dritthöchste Bewertung der insgesamt 26 Traumpfade erhalten, nur der Pyrmonter Felsensteig und der Virne-Burgweg waren um Nuancen besser. Kein Wunder, dass sich am Pfingstsonntag beim zehnten Nette-Schiefer-Wandertag wieder 300 Menschen auf die 9,2 Kilometer lange Strecke mit ihren 295 Höhenmetern machten, um die eindrucksvolle Natur zu genießen. „Seit wir vor zehn Jahren hier das erste Band durchschnitten haben, hat unser Traumpfad eine einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben“, erklärte der Trimbser Ortsbürgermeister Peter Schmitt, bevor er den Weg mit einem kleinen Jagdhorn um Punkt 10 Uhr für alle Gäste symbolisch freigab.

Auf dem Dorfplatz unter der Brücke hatte es bereits um 9.15 Uhr einen Freiluftgottesdienst mit Dechant Jörg Schuh aus Ochtendung gegeben. Unterstützung erhielt er von Pastoral-Assistentin Vivian Lion, einer jungen Frau aus dem Saarland, die im Rahmen ihrer Ausbildung zur Pastoral-Referentin momentan in Münstermaifeld beheimatet ist. „Gott hat uns liebevolle Menschen zur Verfügung gestellt. Nun können wir entscheiden, ob wir uns für oder gegen ihn entscheiden. Liebe bedeutet aber auch, sich in schlechten Zeiten nicht gleich vom Acker zu machen“, so Lion während ihrer Predigt. „Gott geht mit in unser Leben hinein.“ Mit Walter Heuser, neben Petra Hoppe und Hermann Nördershäuser einer der drei Wanderführer in Trimbs und auch schon seit zehn Jahren dabei, startete um 10.15 Uhr die erste geführte Gruppe und erkundete die romantischen und naturbelassenen Wege des Nette-Schiefer-Traumpfads. Zu diesem frühen Zeitpunkt waren nur zehn Wanderer dabei, für Heuser allerdings kein Problem: „So eine kleine Gruppe macht noch mehr Spaß, da kannst du dich nebenbei noch ein bisschen über die Politik unterhalten.“ Drei Stunden und 45 Minuten später waren alle wieder zurück, gerade rechtzeitig zum (etwas verspäteten) Mittagessen. Ab 12 Uhr gab es unter anderem aus der Küche den herzhaften Nette-Schiefer-Braten mit warmem Speckkartoffelsalat. Hausgemachter Kuchen, frischer Kaffee, kalte Getränke sowie Würstchen und Pommes rundeten das kulinarische Angebot ab. Ganztägig im Angebot war der speziell zum Erhalt der Weintradition in Trimbs kreierte „Trimbser Obermark“, ein feinherber, edler Moselriesling des Jahrgangs 2017.

Für den Nachwuchs war eine Hüpfburg bereitgestellt worden. Ab 15.30 Uhr erwartete alle Besucher (auch die zahlreichen Fahrradfahrer) der musikalische Höhepunkt mit dem Auftritt des Fanfarenzugs Blau-Weiß Ochtendung. Die Musikanten sorgten für beste Stimmung im Nettetal. Als schließlich „Du bes die Stadt“ von den „Bläck Fööss“ erklang, wurde es auch Ortsbürgermeister Schmitt, bekennender Fan des 1. FC Köln, warm ums Herz. Zeit für ein Fazit hatte er dennoch: „Die Gemeinde Trimbs feiert ja in diesem Jahr ihr 1000-jähriges Bestehen, da hat diese Veranstaltung wunderbar gepasst. Vor Jahren hatten wir mal 600 Wanderer am Start, da war hier Land unter. Diesmal haben wir organisatorisch alles gestemmt bekommen.“ Der Erlös der Veranstaltung dient der Anschaffung der Basaltskulptur „Trimbser Kaulemann“, die auf dem Dorfplatz aufgestellt werden soll.

Um 10.15 Uhr machte sich Wanderführer Walter Heuser (rechts) mit seiner Gruppe auf den Weg. Nach drei Stunden und 45 Minuten waren alle wieder zurück.

Um 10.15 Uhr machte sich Wanderführer Walter Heuser (rechts) mit seiner Gruppe auf den Weg. Nach drei Stunden und 45 Minuten waren alle wieder zurück.

Dechant Jörg Schuh aus Ochtendung beim Freiluftgottesdienst.

Dechant Jörg Schuh aus Ochtendung beim Freiluftgottesdienst.

Der Fanfarenzug Ochtendung sorgte unter der Leitung von Patrick Kammler für die musikalische Unterhaltung.

Der Fanfarenzug Ochtendung sorgte unter der Leitung von Patrick Kammler für die musikalische Unterhaltung.

Als Ortsbürgermeister Peter Schmitt (links) mit einem kleinen Jagdhorn die Veranstaltung eröffnet hatte, wurden gleich die ersten Wanderkarten ausgegeben.Fotos: SK

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Elke Zeise: Nur Schade das man als Nachbarin keine Information bekommt ob der Täter noch in U Haft ist oder wieder auf freiem Fuß ist. Habe Angst die Wohnung zu verlassen
  • Gitta Meyer: Ehrlich,die ganze Idee Buga im Mittelrhein ist falsch. Die Gemeinden sind verschuldet. Schauen sie sich Lahnstein an. Hier ist nichts los. Die Brücke wird bestimmt toll,aber sonst.....
Gesundheit im Blick
Rund ums Haus "Baustellen / Wertstoffhöfe"
Stellenanzeige Kaufmännische/r Angestellte/r
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0253#
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Verwaltung Immobilien
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
100 Jahre Eifelverein Dernau
Empfohlene Artikel
Die Stadt Andernach beteiligt sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion „Mähfreier Mai“ und setzt damit ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige und naturnahe Stadtentwicklung.Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
14

Andernach. Die Stadt Andernach beteiligt sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion „Mähfreier Mai“ und setzt damit ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige und naturnahe Stadtentwicklung. Gleichzeitig verfolgt die Stadt einen ganzheitlichen Ansatz in der Grünflächenpflege.

Weiterlesen

Die Kreisverwaltung in Koblenz. Foto: ROB
34

Kreis MYK. Im Mai 2026 findet im Kreis Mayen-Koblenz die Bundeswehrübung „Gelber Merkur 2026“ unter der Leitung der Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum statt. Der Zeitraum dieser Übung erstreckt sich vom 8. bis 22. Mai, und die Aktivitäten sind nicht nur auf Standort- oder Truppenübungsplätze beschränkt. Die beteiligten Kräfte bewegen sich auch im öffentlichen Raum, was dazu führen kann, dass Schussgeräusche durch den Einsatz von Platzpatronen wahrnehmbar sind.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
16

Pkw touchiert Kind an einer Bushaltestelle

21.04.:Kind bei Unfall in Marienfels verletzt

Marienfels. Am Dienstag, dem 21. April 2026, kam es gegen 16:30 Uhr in der Römerstraße in Marienfels zu einem Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle. Ein Kind wurde von einem vorbeifahrenden PKW leicht touchiert und erlitt dabei leichte Verletzungen.

Weiterlesen

Dr. med. Patrick Löhr, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie des Evang. Klinikums Westerwald (EKW), Leiter des zertifizierten Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung (EPZ max.).  Foto: Anja Nassen
10

Hachenburg. Wenn konservative Therapien nicht mehr helfen, kann ein künstliches Gelenk die Lebensqualität deutlich verbessern. Doch viele Betroffene stellen sich die Frage, was vor einer Operation zu beachten ist und wie die Zeit danach optimal gestaltet werden kann.

Weiterlesen

Symbolbild.
72

Gutachten bestätigt Identität: Bei Wenden aufgefundener Kopf gehört zum Leichnam der getöteten 32-Jährigen

24.04.: Schädel aus Wenden bestätigt Mordfall: DNA-Gutachten bringt Gewissheit

Region. Am 11. April 2026 wurde bei einer Müllsammelaktion in einem Waldgebiet der Gemeinde Wenden im Kreis Olpe ein menschlicher Schädel entdeckt. Ein aktuelles DNA-Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Bonn bestätigt nun, dass dieser Schädel zum Leichnam einer 32-jährigen Frau aus Bonn gehört, die ermordet wurde. Der Bericht wurde der Bonner Staatsanwaltschaft am 24. April 2026 vorgelegt.

Weiterlesen

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag 2025
Anlagenmechaniker
Praxis an neuem Standort
Titelanzeige
Maibaumstellen in Heimersheim
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Maifest in Gönnersdorf
Maifest Gönnersdorf
Familienfest freiwillige Feuerwehr Ringen-Bölingen am 01.05.26
Innovatives rund um Andernach
Tank leer?
Gesundheit im Blick // Anzeige Kinder
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
SB Wahlen