Die GEWI informiert regelmäßig über den aktuellen Stand der Wiederaufbauprojekte in und um Sinzig
30.03: Das tut sich in Sinzig beim Wiederaufbau nach der Flut
Sinzig. Die GEWI – die Gesellschaft für Entwicklung, Wiederaufbau und Innovation mbH – berichtet monatlich über den Fortschritt der Wiederaufbaumaßnahmen in und um Sinzig. Die aktuellen Sachstände sind zusätzlich auf der Website der GEWI sowie über QR-Code-Schilder vor Ort abrufbar. In der Realschule wurden Fortschritte im Innenbereich erzielt. Der Innenhof ist weitgehend fertiggestellt, einschließlich der Bepflanzung. Im Erdgeschoss werden weiterhin Arbeiten im Bereich Brandschutz, Fliesen und Trockenbau durchgeführt. Erste Möbel werden geliefert, zudem erfolgen Abstimmungen zu Schnittstellen und noch offenen Leistungen.
An der Sporthalle wird die hochwassersichere Einhausung auf dem Flachdach des Umkleidetrakts in den kommenden Wochen fertiggestellt. Parallel finden Abstimmungen zum Innenausbau statt. Weitere Rohbauarbeiten im Erdgeschoss werden abgeschlossen, während der Innenausbau vorbereitet wird. Für den Neubau der Schulmensa in Kombination mit der Stadthalle wurden Bau- und Förderantrag eingereicht. Abstimmungen mit dem Fördermittelgeber laufen, während die Ausführungsplanung erarbeitet wird. Der Baustart ist für den Sommer vorgesehen.
Zahlreiche Fortschritte bei den Sportanlagen
Bei den Sportanlagen schreiten die Arbeiten ebenfalls voran. Beim Tennisclub Bad Bodendorf nähern sich die Maßnahmen dem Abschluss; Fassadenarbeiten, Innenausbau und Parkplatzsanierung befinden sich in der Endphase. Die Übergabe ist für Mai geplant. Beim Vereinsheim des Minigolfclubs Bad Bodendorf sind nur noch Restarbeiten erforderlich. Die Übergabe an den Verein ist erfolgt, die Parkplatzsanierung abgeschlossen. Die offizielle Eröffnung ist nach Ostern vorgesehen. Der Bauantrag für den Spielplatz in der Friedrich-Spee-Straße wird derzeit geprüft. Parallel erfolgen Abstimmungen zur Ausschreibung und Ausführungsplanung. Die Kampfmittelsondierung wird aufgrund von Abstimmungen mit einer parallel laufenden Straßenbaumaßnahme verschoben, ohne den Gesamtzeitplan zu beeinflussen.
Die Planungen für das Rhein-Ahr-Stadion werden fortgeführt. Die wasserrechtliche Ausnahmegenehmigung für die Spielfelder wurde beantragt, ebenso wird der Bauantrag für den Hochbau weiter vorbereitet. Förderanträge für die Freianlagen wurden bereits eingereicht, weitere Anträge sind in Bearbeitung. Ein Baustart der Plätze ist für Sommer beziehungsweise Herbst 2026 vorgesehen. Erste Rodungsarbeiten wurden bereits durchgeführt.
Im Bereich der Brücken wurde für den Spessartsteg die wasserrechtliche Genehmigung erteilt und die Bauleistungen ausgeschrieben. Der Baustart ist weiterhin für Ende April vorgesehen, sichtbare Bauarbeiten vor Ort sind jedoch erst im Sommer zu erwarten. Für die Ahrmündungsbrücke wurde der wasserrechtliche Antrag eingereicht, die Ausführungsplanung läuft parallel. Eine Genehmigung wird für den Sommer erwartet, ein Baubeginn könnte noch 2026 erfolgen.
Die Planung des Christinenstegs befindet sich in der zweiten Phase eines EU-weiten Vergabeverfahrens. Ziel ist es, zeitnah einen Planer zu beauftragen, um die Ergebnisse der Bedarfsplanung weiter auszuarbeiten. Der Förderantrag wurde bereits gestellt. Für die Freiherr-vom-Stein-Brücke liegt eine Bedarfsplanung vor; derzeit wird abgestimmt, ob ein Neubau oder eine Sanierung umgesetzt wird. Für die Beachvolleyballanlage wurde der Bauantrag einschließlich wasserrechtlicher Genehmigung eingereicht, der Förderantrag ist bewilligt. Aufgrund verzögerter Bauarbeiten an der Realschule bleiben die Container des temporären Schulbetriebs voraussichtlich bis zum Sommer bestehen. Erst danach kann der Wiederaufbau der Anlage erfolgen; ein vorgezogener Bau des Vereinsgebäudes wird geprüft.
Im Bereich der Infrastruktur werden in der Hohenstaufenstraße umfangreiche Arbeiten durchgeführt, darunter der Wiederaufbau von Straße und Gehwegen sowie die Erneuerung von Kanälen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2026 geplant. Anschließend soll der Abschnitt Kuhbachweg bis Herzog-von-Jülich-Ring folgen.
Viele Infrastruktur-Baumaßnahmen
Der zweite Bauabschnitt der Josef-Hardt-Allee hat begonnen. Im ersten Abschnitt werden Straße, Gehwege und Teile der Kanalinfrastruktur erneuert. Die Planungen für den Grünen Weg sowie die Burggrafenstraße befinden sich in der weiteren Bearbeitung und sollen im zweiten Quartal 2026 in den zuständigen Gremien vorgestellt werden. Die Wiederherstellung der Friedrich-Spee-Straße ist bereits in Ausführung und soll im Sommer 2026 abgeschlossen werden.
Für den Wohnmobilstellplatz wird derzeit die Genehmigungsplanung erstellt, der Förderantrag wurde eingereicht. Der Baubeginn ist für Herbst 2026 vorgesehen. Beim Wiederaufbau des Thermalbads sind die Abbrucharbeiten abgeschlossen. Der Bauantrag wurde gestellt, die Ausführungsplanung wird weiter ausgearbeitet. Ein Baustart ist für Sommer 2026 geplant.
Der kommunale Wohnungsbau in der Friedrich-Spee-Straße befindet sich im Bau. Aktuell wird das Erdgeschoss errichtet, während weitere Ausbaugewerke ausgeschrieben werden. Für das Tourismusgebäude Bad Bodendorf wurde der Bauantrag eingereicht, der derzeit geprüft wird. Der Abbruch des Bestandsgebäudes ist abgeschlossen. Bis zur Genehmigung erfolgen weitere Abstimmungen zur Ausführung und Ausstattung. Mit Blick auf das Ende der Antragsfrist für Fördermittel im Juni 2026 stehen nur noch wenige Anträge aus, die fristgerecht eingereicht werden sollen. ROB
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