Allgemeine Berichte | 13.09.2017

Verein plus/minus 60 aktiv e. V. zu Besuch im Saarland

„4. UrbanArt Biennale“ und Weltkulturerbe Völklinger Hütte besichtigt

Mitglieder und Freunde des Vereins nahmen gemeinsam an der Ausstellung „Inka - Gold, Macht, Gott“ teil

Die Mitglider des Vereins plus/minus 60 aktiv beim Rundgang durch die Völklinger Hütte.privat

Völklingen. 30 Mitglieder und Freunde des Vereins besuchten kürzlich die Inka-Ausstellung, die „4. UrbanArt Biennale“ im / und das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Gemeinsam nahmen alle an der hervorragenden Ausstellung „Inka - Gold, Macht, Gott“ teil.

Ausstellung „Inka - Gold, Macht, Gott“

Die Inka-Kultur entstand im zentralen und südlichen Hochland Perus und breitet sich über das gesamte Peru und Teile Ecuadors, Boliviens und Chiles aus. Der Name „Inka“ bezeichnet kein Volk, sondern einen Abstammungsverband, später auch den Herrscher selbst. Inka - Gold.Macht.Gott. zeigt 3.000 Jahre Hochkultur, die Kultur der Inka und ihrer eroberten Reiche und Vorfahren. Das Inkareich war das größte Imperium Altamerikas. Zu sehen sind 220 einzigartige, hochkarätige Exponate. Sie zeigen die Faszination der Inka und ihrer Vorgänger-Kulturen und ihr Aufeinadertreffen mit der europäischen Kultur des 16. Jahrhunderts. Die Ausstellung lässt erahnen, welche unvorstellbaren Schätze durch die spanischen Konquistadoren nach Spanien verschleppt wurden. Das Gold der Inka fasziniert die Menschheit seit mehr als 500 Jahren. Für die Inka waren es nur „Perlen der Sonne“, die Spanier sahen darin aber nur den materiellen Wert. Die Führung begann mit der Kolonialzeit nach 1532 n. Chr. unter dem Titel „Die Eroberer der neuen Welt“ und führte die Besucher von der Chimú-Kultur 1.100 bis 1.470 n. Chr. über Huari-Kultur 700 bis 1.200 n. Chr., Moche-Kultur 100 bis 800 n. Chr. bis zur Cupisnique-Kultur von 1.500 bis 100 v. Chr.

Nach dem sehr informativen und kurzweiligen Verweilen im Zeitalter der Inkas trennten sich die Teilnehmer zu weiteren Führungen. Jeweils 15 Personen nahmen an der Führung der „4. UrbanArt Biennale“ und durch das Weltkulturerbe Völklinger Hütte teil.

„4. UrbanArt Biennale“

Die Biennale im Weltkulturerbe Völklinger Hütte findet alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr war es bereits die 4. UrbanArt. Urban Art ist die Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts. Es ist das größte UrbanArt-Projekt der Welt. Sie präsentiert 100 Künstler mit 150 Werken aus 17 Ländern und vier Kontinenten mit einem Parcours von 100.000 qm. Das Zentrum der Ausstellung befindet sich in der Möllerhalle, eine Erz-Silo-Anlage .

Völklinger Hütte

Die zweite Gruppe hat sich für die Besichtigung der Völklinger Hütte entschieden. Der Weg führt von der Gebläsehalle (riesige Luftpumpen erzeugten im gleichmäßigen Maschinentakt unvorstellbare Mengen Wind, der in die Hochöfen geblasen wurde) über die zu ihrer Zeit größte Sinteranlage der Welt (beim Sintern wurden die Reststoffe der Eisenherstellung recycelt). Danach führt der Weg über die Erzhalle zur Möllerhalle zu den Hochöfen auf die Aussichtsplattform in 45 m Höhe. Von dort hatte man einen faszinierenden Blick über das Weltkulturerbe und die Industrielandschaft an der Saar. Danach ging es hinab bis zur Abstichebene, wo das flüssige Roheisen den Hochöfen „abgerungen“ wurde.

Im Anschluss ging es wieder per Bahn zurück an die Untermosel.

Von der Aussichtsplattform in 45 m Höhe hatte man einen faszinierenden Blick über das Weltkulturerbe und die Industrielandschaft an der Saar.

Von der Aussichtsplattform in 45 m Höhe hatte man einen faszinierenden Blick über das Weltkulturerbe und die Industrielandschaft an der Saar.

Die Mitglider des Vereins plus/minus 60 aktiv beim Rundgang durch die Völklinger Hütte.Fotos: privat

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