Allgemeine Berichte | 04.09.2019

Denkmalverein Sinzig besuchte Schieferbergwerk und Eifelmuseum in Mayen

400 Millionen Jahre im Blick - Museen gehen in die Tiefe

Dicke Jacke im Hochsommer und Schutzhelm - so geht es ab ins Schaubergwerk von Mayen. Foto: Privat

Sinzig. Das vielfältige Museumsangebot der Nachbarstadt Mayen hatte sich der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseums in Sinzig zum Ziel seiner jüngsten Exkursion gemacht. Das Schieferbergwerk und das Eifelmuseum, beide in und unter der Genovevaburg in der Stadtmitte eingerichtet, nahmen einen ganzen Tag in Anspruch. Beide Führungen erwiesen sich als hochinteressant und spannend.

Das Schieferbergwerk, das eigentlich „nur“ ein Schaubergwerk ist, zeigt alle Facetten des Schieferabbaus in der Eifel. Bis vor kurzem hatte es in Mayen noch das letztverbliebene Bergwerk gegeben.

Das Schaubergwerk ist in einem Stollen unterhalb der Burg eingerichtet.

Der Stollen war im Herbst 1944 als Zufluchtsstätte für die Bevölkerung vor Bombenangriffen gebaut worden und in den Weihnachtstagen bei der Bombardierung der Stadt prompt gebraucht worden.

340 Meter begehbarer, als Ausstellung eingerichteter Stollen, eine (simulierte) Lorenfahrt und authentische Informationen der Gästeführer zu Abbau und Verarbeitung des Schiefers machten den Ausflug in die Tiefe zu einem Erlebnis.

Im Eifelmuseum wartete auf drei Etagen eine Fülle von Besonderheiten zur Geschichte der Eifel auf. Viele Themen erläuterte die engagierte Gästeführerin - die Entstehung des Gebirges vor 400 Millionen Jahren bis zum heutigen Erscheinungsbild, das Leben der Menschen in der Eifel über mehrere Jahrtausende, die Bedeutung von Basalt, Tuff und Sandstein bis zum heutigen Tage, aktuelle Industriezweige wie die Mineralwasserwirtschaft und die Abteilung Glaube und Aberglaube stießen auf großes Interesse der Gruppe. So präsentierten die zwei Mayener Museen – als drittes gibt es noch die Erlebniswelten Grubenfeld – überraschende Aspekte der Regionalgeschichte.

Pressemitteilung

Denkmalverein Sinzig

Dicke Jacke im Hochsommer und Schutzhelm - so geht es ab ins Schaubergwerk von Mayen. Foto: Privat

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