Erfolgreiche Impfaktion in der Thürer Mehrzweckhalle
446 Menschen erhielten eine Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung
Thür. Ergänzend zu der Impfbuskampagne des Landes Rheinland-Pfalz hat die Kreisverwaltung ein „Mobiles Impfteam MYK“ ins Leben gerufen, das in allen Kommunen des Kreises zum Einsatz kommt, in denen es keine stationäre Impfeinrichtung gibt. So auch am Sonntag, dem 19. Dezember von 9.00 – 15.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Thür.
Nachdem die VG-Mendig der Kreisverwaltung den Standort in Thür vorgeschlagen hatte, wurde die gesamte Infrastruktur vom Kreis geliefert, der wiederum von der VG und der Ortsgemeinde tatkräftige Unterstützung erfuhr.
„Wir freuen uns ganz besonders, dass das Angebot von sehr vielen Menschen angenommen wurde. Während insgesamt 446 Erst-, Zweit- oder Boosterimpfungen verabreicht werden konnten, mussten wir leider fast 100 Leute, die eine Booster-Impfung wünschten, wieder wegschicken, da sie die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Impfpause von fünf Monaten nach der Zweitimpfung nicht vorweisen konnten“, so Ortsbürgermeister Rainer Hilger, der während der gesamten Aktion vor Ort war. Wie immer wurde er von seiner Ehefrau Doris, die sich um das Wohl des Impfteams kümmerte, tatkräftig unterstützt.
Da die Mehrzweckhalle eine Fläche ca. 350 qm umfasst, entfiel der Einsatz eines zusätzlichen Impfbusses, so dass die Aktion, angefangen von der Datenerfassung durch Mitarbeiter der VG-Mendig und Mitglieder des Gemeinderats Thür über das ärztliche Aufklärungsgespräch, die Impfung durch medizinische Fachkräfte bis hin zur Übergabe des entsprechenden Impfzertifikats in der Gemeindehalle durchgeführt werden konnte. Außerdem war reichlich Platz für einen Ruhebereich, in dem die frisch Geimpften noch 15 Minuten verweilen konnten, vorhanden. In einem abgetrennten Raum wurde der Impfstoff von einer Apothekerin aufbereitet.
Alexander Wertgen vom Zivil- und Katastrophenschutzes des Kreises, der gemeinsam mit seinem Kollegen Martin Schmitt die Abläufe in den jeweiligen kommunalen Impfstellen leitet, lobte das großartige Engagement des gesamten Teams, insbesondere der Thürer Feuerwehr, die mit neun Wehrleuten im Einsatz war und sich um die Organisation im Außenbereich kümmerte, wie zum Beispiel die Vergabe von Nummern, das Überprüfen der Fünf-Monats-Frist oder um die Einhaltung der Abstandsregeln zwischen den mitunter in einer langen Schlange anstehenden Impfwilligen.
Weitere Impftermine für das neue Jahr werden derzeit zwischen der Verbandsgemeindeverwaltung und der Kreisverwaltung abgestimmt und zeitnah veröffentlicht.
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Die 350 qm umfassende Thürer Mehrzweckhalle bot ausreichend Platz für die Realisierung der Impfaktion.
