Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums präsentierten Musik zur Geisterstunde
„5 vor zwölf“
Bad Ems. „5 vor zwölf“ – unter diesem Motto gestalteten Oberstufenschülerinnen und -schüler des Goethe-Gymnasiums mit Unterstützung der Musiklehrer Ulrich Diefenthal, Carina Diefenthal und Kai Gutjahr ein abwechslungsreiches Programm beim traditionellen Marmorsaalkonzert in Bad Ems.
Eingebettet in die Rahmenhandlung, der an einer Therapiesitzung teilnehmenden Patienten Gräfin Dracula, Zombie und Frankenstein, die Hilfe bei ihrem Therapeuten suchten, wurde ein musikalisches Szenario entfaltet, das die Geisterstunde kurzweilig, humorvoll und variantenreich auf die Bühne brachte. Michael Jacksons „Thriller“, schwungvoll dargeboten durch die Big Band, stellte den Auftakt dar, der durch „Rock Trap“ von William J. Schinstine des Musikleistungskurses der Jahrgangsstufe 11 fortgesetzt wurde. Das Programm führte nun über die „Toccata und Fuge in d-moll“ von Johann Sebastian Bach, die Selin Bekki souverän auf dem Klavier darbot, über „The Joker Theme“, präsentiert durch Ehemalige der MSS 13, zur Ballade „This Old Hammer“, die stimmig-feierlich durch die Klasse 10b präsentiert wurde. Das erweiterte Saxophon-Ensemble spielte „La Troucha“ von Fritz Pauer, und das Publikum war gebannt von der Kraft der Musik. Mit Helene Fischers Song „Atemlos durch die Nacht“ wurden die Besucher des Marmorsaals in die Pause entlassen.
Gekonnte Soli von Alt-Saxophon und Tenor-Saxophon
Die Big Band eröffnete den zweiten Teil des Konzertes mit „Night & Day“ von Cole Porter und brachte in diesem Fall vor allem gekonnte Soli von Alt-Saxophon und Tenor-Saxophon zu Gehör; es folgten die Stücke „Sweet Dreams“ und „Beauty and the Beast“ von Howard Ashman / Alan Menken, die der Grundkurs-Musik der Jahrgangsstufe 11 präsentierte. Das große Finale begann mit einer Performance im Kontext der „Rocky Horror Picture-Show“, indem die Zuhörerschaft zum Mitmachen aufgefordert und durch den Gesang „Time Warp“ des Oberstufenchores motiviert wurde. In einem Medley bot der Musik-Leistungskurs 12 schließlich Stücke aus „The Phantom of the Opera“ von Lloyd-Webber. Die „Atemlosigkeit“, die in Helene Fischers Song thematisiert wurde, war letztlich bei keinem der Akteure zu erkennen und so konnten sich die Schülerinnen und Schüler am Ende des Konzertes zufrieden zurücklehnen und den letzten Programmpunkt, „Locomotive Breath“ (Jethro Tull), in die Verantwortung der Lehrerband geben, die Ian Andersons Rockklassiker perfekt zu Gehör brachte. Der abschließende Dank durch Hanna Alefsen und Mandy Buchner gebührte neben allen Akteuren vor allem Uli Diefenthal, der die Gruppen zu einer gelungenen Zusammenarbeit geführt hat. Klaus-Dieter Weldert, zweiter stellvertretender Schulleiter, bestätigte das Gesagte und würdigte die Gesamtleistung aller. Die Zuschauer konnten mit dem beruhigenden Gefühl nach Hause gehen, dass es in Anbetracht der Darbietung sowie des Miteinanders am Goethe-Gymnasium nicht „5 vor zwölf“ ist, sondern dass „Sweet Dreams“ aller Beteiligten große Leistungen möglich machen.
Pressemitteilung
Goethe-Gymnasium Bad Ems
