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Vor 25 Jahren wurde der FC-Fanklub in Ahrweiler gegründet

50 Ahrtaler Bitböcke auf Jubiläumstour beim BVB

1:5-Niederlage tat der guten Stimmung keinen Abbruch

50 Ahrtaler Bitböcke
auf Jubiläumstour beim BVB

50 Ahrtaler Bitböcke um den Ersten Vorsitzenden Peter Kriechel (1. Reihe, 1. v.l.) und Tourorganisator Christian Krall (1. Reihe, 1. v.r.) machten sich Ende Januar auf zur Jubiläumstour nach Dortmund.Foto: privat

18.02.2020 - 18:00

Ahrweiler. Vor einem Vierteljahrhundert, in der Sommerpause 1995, trafen sich 14 junge EffZeh-Fans aus dem Ahrtal in der damaligen Gaststätte des Ahrweiler Winzervereins, um ihre Leidenschaft zum 1. FC Köln künftig gemeinsam auszuleben sowie zusammen auf Tour nach Köln-Müngersdorf und in die gesamte Republik zu gehen. Kaum jemand unter den damals 16- bis 25-Jährigen um den neugewählten Ersten Vorsitzenden Alexander Schneider dürften dabei daran gedacht haben, dass ihr Fanklub auch noch im Jahr 2020 Bestand hat und sein 25. Jubiläum feiert, aktiver und mitgliederstärker denn je.


Aufnahme ins Gremium der AG Fankultur


Im Laufe der Jahre wurden unzählige Heim- und Auswärtsspiele und gemeinsam die Trainingslager des 1. FC Köln besucht. Von Mallorca bis Burghausen, von Gütersloh bis London war man in diesen 25 Jahren gemeinsam unterwegs. Als besondere Ehre wurden die Ahrtaler Bitböcke im Jahre 2012 in das Gremium der AG Fankultur berufen, in dem es um die Belange der Fans und die Weiterentwicklung der Fankultur geht. Diesem gehören die besonders aktiven Kölner Fanvereinigungen an, eine Elite sozusagen unter den mehr als 1.600 FC-Fanklubs weltweit.


Tour zum Auswärtsspiel nach Dortmund


Nicht zuletzt aufgrund der starken ehrenamtlichen Arbeit wurde den Mitgliedern und Freunden der Ahrtaler Bitböcke seitens des FC die Möglichkeit gegeben, eine gemeinsame Tour zum Auswärtsspiel nach Dortmund durchführen zu können. So trafen sich vor Kurzem 50 Fans in der Gaststätte „Bit am Niedertor“, um sich auf die Fahrt einzustimmen und in Erinnerungen zu schwelgen. Nach dem Gruppenfoto und einem Stopp in Köln, um weitere Mitglieder an Bord zu nehmen, startete der Bus die staureiche Anfahrt in Richtung Dortmund. Rechtzeitig zum Spielbeginn erreichte der Fanklub das in Flutlicht getauchte Westfalenstadion.

Auch wenn die Fans des 1. FC Köln stimmlich alles gaben und die Mannschaft ihr Bestes versuchte, erwies sich der BVB mit seinem Starensemble und der neuen Stürmerattraktion Erling Haaland an diesem Abend als einfach zu stark. So blieb der FC auch nach 29 Jahren sieglos in Dortmund – also über die gesamte Fanklubgeschichte der Ahrtaler Bitböcke hinweg. Rückschläge und deftige sportliche Misserfolge sind die allerdings gewöhnt, sodass auch die hohe 1:5-Niederlage der guten Stimmung nicht wirklich Abbruch tun konnte, als gegen 23 Uhr die Rückfahrt angetreten wurde. Noch im Bus wurde sich bei Kölsch und Kölscher Musik auf das nächste Spiel eingestimmt. Im Gepäck hatte man außerdem als besondere Genugtuung das Lob vieler BVB-Anhänger, die noch im und vor dem Stadion den Gästefans attestiert hatten, dass sie trotz der Niederlage einen besseren Support abgeliefert hatten als die deutlich zahlreicher bestückte Südtribüne, die eigentlich legendäre „Gelbe Wand“.


Jubiläumsveranstaltung im November


Für November planen die Ahrtaler Bitböcke eine Jubiläumsveranstaltung mit FC-Offiziellen und -Spielern. Wer Interesse am Vereinsleben hat, kann sich unter ahrtaler.bitboecke@yahoo.de melden.

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Christian W.:
Vielen Dank für die Info, liebes Blick-Aktuell Team! Bei Gelegenheit und freundlichem Wetter schaue ich gerne mal vorbei. Meiner Meinung nach ist es für unsere Demokratie unheimlich wichtig, dass es wieder eine wählbare Alternative gibt, die sich dem linken Zeitgeist mutig und entschlossen entgegenstellt. Danke dafür!
Gabriele Friedrich:
@ Chris Wer auf einem E-Bike unterwegs ist, braucht einen Nachweis über seine Fahrbefähigung – je nach maximaler Antriebsleistung entweder die Mofa-Prüfbescheinigung oder die Fahrerlaubnis Klasse AM. E-Bikes gelten rechtlich nicht als Fahrräder, da sie auch ohne Trittleistung fahren können. Für Pedelecs wiederum, die nur beim Treten unterstützen, ist bei einem Antrieb bis maximal 25 km/h kein Führerschein erforderlich. ** Welchen Buchstaben versteht ihr denn nicht ?
Chris_:
Jeder Rennrad Fahrer fährt 30 km/h und mehr und braucht keinen Führerschein. Finde die Einleitung eines Strafverfahrens daher übertrieben. Ne Verwarnung hätte gereicht. Das er betrunken hätte ein Kind anfahren können besagt doch gar nichts. Das kann jeder Radfahrer auch ohne Führerschein.
Gabriele Friedrich:
@A.Kämpflein das ist kein Verbrechen sondern eine Verkehrswidrigkeit und ausserdem hat das etwas mit Verantwortung und Regeln und Gesetzen zu tun. Knöllchen- und fertig ! Ohne Füherschein hat man so ein Ding nicht zu fahren. Unsere Polizei ist unser einziger Schutz bei solchen Leuten, die meinen sie hätten Sonderrechte.Wenn derjenige nun betrunken gewesen wäre und hätte ein Kind angefahren, wäre das Geschrei groß. Und Sie gehen wählen ? Mit so einer Ansicht ? Na Servus !
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