Allgemeine Berichte | 19.07.2021

Neues Staudenbeet am Linzer Bahnhof an Stadtbürgermeister Dr. Faust übergeben

500 Stauden und 1500 Blumenzwiebeln

Dr. Hans Georg Faust ging Peter Ruhnke bei der Übergabe ein wenig zur Hand. Fotos: Petra Wronewitz

Linz. Die Gesellschaft der Staudenfreunde (GdS) mit ihren etwa 5000 Mitgliedern in Deutschland und Österreich ist zwar mit ihren Regionalgruppen im gesamten Bundesgebiet vertreten, aber dennoch kennen pflanzenbegeisterte Menschen sie nicht unbedingt. Uwe Hüngsberg aus Linz ist seit Jahren Mitglied der Regionalgruppe Bonn/Köln und hatte die Idee, dass das ehemals zugewucherte städtische Beet am Bahnhofsvorplatz ein kleines Juwel der heimischen Grünanlagen werden könnte. Der Linzer Bauhof freut sich ohnehin über jede Privatperson, die die Patenschaft für ein mehr oder weniger großes Straßenbeet oder eine Baumscheibe übernimmt und so wurde man sich schnell einig. Die Stadt rodete das Grundstück und anschließend brachte eine Fachfirma neues Erdsubstrat auf. Ein über die Bonn/Kölner Regionalgruppe an den Bundesvorstand der GdS gerichteter Zuschussantrag ergab zu großen Freude aller einen finanziellen Beitrag in Höhe von 2000 Euro. Damit verbunden war die Auflage, dass Mitglieder der GdS die Bepflanzung ehrenamtlich planen und durchführen. Die Gestaltungsplanung ist das Herzstück eines neu anzulegenden Beetes und so konnte der Regionalgruppenleiter Peter Ruhnke aus Bonn den technischen Leiter des Arboretums Park Härle in Bonn-Oberkassel für diese anspruchsvolle Arbeit gewinnen. Michael Dreisvogt ist ein echter Profi und so machte er sich ans Werk und bestellte bei der Versandgärtnerei Stade mehr als 500 Stauden, Sträucher und Gräser und bei weiteren Gärtnereien einige Rosen und 1500 Zwiebelblumen für das etwa 60 m² große Beet. Nicht zu vergessen drei schlanke Zypressen, die dem Gesamtbild zusätzlich Höhe verleihen. Im November 2020 war es dann soweit: unter Corona-Bedingungen machte sich eine kleine Gruppe von GdS-Mitgliedern an die Pflanzarbeit. Später wurden noch 2 Tonnen Lavamulch von der anderen Rheinseite auf dem freien Boden aufgetragen, um den Unkrautwuchs zurückzuhalten und um bei Trockenheit möglichst lange die Bodenfeuchte zu erhalten. Dem trotz dieser Maßnahme immer mal wieder aufkeimenden Unkraut rückte Uwe Hüngsberg ab und an zu Leibe. Dass es seit der Pflanzung bis zum heutigen Tage eigentlich keines Feuchtigkeit erhaltenden Substrates bedurft hätte, konnte man zu Beginn des letzten Winters nicht ahnen, aber inzwischen ist offensichtlich geworden, dass der viele Regen den jungen Pflanzen sehr genutzt hat. Die Blütezeit wird sich mehr oder weniger über das ganze Jahr erstrecken und für die Passanten sowie die Insektenwelt dauerhafte Freude bringen. Ende Juni übergab Regionalgruppenleiter Peter Ruhnke bei leichtem Sonnenschein das inzwischen schon recht ansehnliche Beet an Stadtbürgermeister Dr. Faust und den zuständigen Beigeordneten Helmut Muthers. Auch einige Gärtner des städtischen Bauhofs waren mit ihrem Chef Guido Rings bei der kleinen Feierstunde anwesend. In seiner Ansprache machte Planer Dreisvogt darauf aufmerksam, dass die Planung und ihre Umsetzung das eine sind, aber dass der langfristig gesehen mindestens ebenso wichtige Teil der Arbeit die Pflege ist. Da konnten alle Anwesenden aus eigener Erfahrung nur zustimmen. In der Linzer Region gibt es nur wenige GdS-Mitglieder, die das Beet in Zukunft pflegen werden, aber die Hoffnung auf Unterstützung richtet sich auf die zum Teil ebenfalls anwesenden Mitglieder der kleinen Aktionsgruppe „bunt blühendes Linz am Rhein“. Die städtischen Gärtner haben in letzter Zeit viele neue Beete angelegt und werden bei deren Pflege sehr engagiert sein müssen und deshalb war klar, dass das Bahnhofsbeet auch weiterhin von Privatpersonen ehrenamtlich gepflegt werden wird.

Natürlich müssen die Stauden erst wachsen, dennoch ist das Beet bereits sehr ansehnlich.

Natürlich müssen die Stauden erst wachsen, dennoch ist das Beet bereits sehr ansehnlich.

Dr. Hans Georg Faust ging Peter Ruhnke bei der Übergabe ein wenig zur Hand. Fotos: Petra Wronewitz

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