Werner Johann Keßler Familienstiftung
5.000 Euro für Menschen in Not
Diesjährige Ausschüttung kommt sechs caritativen Zwecken zugute
Neuwied-Engers. Die diesjährige Ausschüttung der privaten „Werner Johann Keßler Familienstiftung“ konnte 5.000 Euro an soziale Projekte vergeben: Schönstätter Marienschwestern 1.500 Euro für den Favelakindergarten Créche Marabá in Londrina, Paraná, Brasilien (Familie Keßler hatte drei Geschwister bei den Schönstättern, eine, Schwester Irma Maria Regis 51 Jahre in Londrina, wo die Mitglieder der Familie vor fast 30 Jahren einen Favela-Kindergarten initiierten und seit dieser Zeit fördert), 1.000 Euro an Pater Babu von den Schönstatt Padres in Südindien für ein Straßenkinderprojekt, (Pater Babu war mehrere Jahre in Vertretung Pfarrer in Engers, Heimbach-Weis und Gladbach), 1.000 Euro an die „Lights for the children Foundation“ in Namibia und je 500 Euro für Kinder einer Mädchenschule in Matara, Sri Lanka, an den Verein „Kinder eine Zukunft geben“ Ghana e.V. und an den Trierer Verein KCNO2, der Kinder mit einem seltenen Gendefekt unterstützt.
Hilfe für Kinder und Senioren in Not
„Gerne hätten wir mehr ausgeschüttet, schließlich war es letztes Jahr eine fünfstellige Eurosumme, aber die Kapitalerträge waren in diesem Jahr deutlich weniger“, so der Vorsitzende der Stiftung Werner Johann Keßler. Die Stiftung „Menschen in Not“ hat in der Stiftungsurkunde die Zielsetzung „Kinder in Not“ und „Senioren in Not“ zu helfen.
Für Familie Keßler war eine Förderung von Kindern in Namibia dieses Jahr ein besonderer Schwerpunkt. Keßler: „Mein Geschichtsunterricht in der Volksschule Engers endete mit Napoleon und ich habe erst als Erwachsener erfahren, was die Deutschen in der Kolonialzeit mit dem Völkermord an den Hereros angerichtet haben.
Auch Frauen und Kinder wurden in die Wüste getrieben, wo sie verdursteten. Deshalb die Entscheidung für ein Kinderprojekt in der betroffenen Omahege Region.“
