Dekanat Remagen-Brohltal
56 junge Menschen empfangen das Sakrament der Firmung
Zwei Firmfeiern wurden abgehalten
Remagen. Was oder wer bringt 14, 15, 16 – jährige Jugendliche dazu, sich in einem Pfarramt zur Firmvorbereitung anzumelden um nach einer Zeit der Vorbereitung das Sakrament der Firmung zu empfangen? Jenes Sakrament, das nach Taufe und Kommunion für die Aussage steht: jetzt habe ich selber „ja“ gesagt: ich möchte Gottes Kind sein und ich möchte es in der Kirche sein. Angesichts der großen, teilweise berechtigten, Kritik an Kirche und angesichts vieler Austritte aus der Kirche ein beachtlicher Schritt. Im ganzen Dekanat Remagen-Brohltal fand die Vorbereitung – trotz Hindernisse durch Corona – in Form von Impulsen per Mails, später, nach dem Lock-Down auch in Intensivkursen und Fortführung von Gruppenstunden mit vielen, sehr engagierten Katechetinnen und Katecheten unter Wahrung der Vorgaben von Schutzmaßnahmen statt. Eben diese Frage: „Was bedeutet für mich „Firmung“?“ war die Frage in diesen intensiven Vorbereitungen. Was ist für mich das „Glaubensbekenntnis“? Wie sehen und sahen christliche Lebenszeugnisse in meinem Umfeld aus? Wie kann ich zu guten, christlichen Entscheidungen in meinem Leben kommen, Stichwort: „Unterscheidung der Geister“? Fast alle Firmbewerber entschieden sich am Ende für die Firmung. Viele Firmfeiern mussten aufgrund des virusbedingtem „Lock Down“ nachgeholt werden. Im Dekanat fuhr vor allem Herr Weihbischof Jörg Michael Peters etliche Kilometer, um das Sakrament der Firmung all diesen Jugendlichen zu spenden. Am 18. September und am 26. September empfingen in St. Peter und Paul in Remagen in je 2 Firmfeiern durch den Weihbischof und unter Mitwirkung von Dechant Frank Klupsch und Kooperator Pastor Johannes Steffens 56 Jugendliche dieses Sakrament. Trotz der Schutzmaßnahmen – z. B. Maske tragen im Gottesdienst und große Einschränkungen bei der Gottesdienstteilnehmerzahl – konnten die nun Gefirmten schöne Gottesdienste erleben. Die Schutzmaßnahmen wurden von allen sehr diszipliniert mitgetragen. Sowohl Jugendlichen wie auch ihren Familien ist dafür sehr zu danken! KüsterInnen, Organisten und Musiker – die mit viel Kreativität trotz Einschränkung der Gesänge wunderbare Musik machten! - und ehrenamtliche HelferInnen waren im Dauereinsatz. Alle trugen dazu bei, dass dieses Fest trotzdem ein gutes Fest werden konnte.
