Allgemeine Berichte | 14.03.2017

Koblenzer Polizei klärt Diebstahlserie in Kirchen der Region auf

57-jähriger Kirchendieb geschnappt: Wohin gehört die Marienfigur?

Umfangreiche Ermittlungen über mehrere Wochen führten zum Erfolg

Die Polizei sucht Hinweise zu dem ursprünglichen Platz der Heiligenfigur. Foto: Polizei

Andernach/Koblenz/Weißenthurm. Ein 57-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Weißenturm konnte am Mittwoch, 8. März, festgenommen und insgesamt sieben sakrale Kerzenleuchter aus Bronze, diverse Blechgefäße und 24 Opferkerzen in seiner Wohnung sichergestellt werden. Einer der Kerzenständer konnte nun der Kirche „Heilige Dreifaltigkeit“ in Weißenthurm zugeordnet werden. Dieser wurde dort am 3. März entwendet. Am selben Tag kam es zu einem weiteren Diebstahl eines Kerzenständers aus der „Maria Himmelfahrt-Kirche“ in Andernach. Dieser wurde bislang nicht gefunden. Aufgrund der sichergestellten Tatkleidung dürfte der 57-Jährige aber auch diesen Diebstahl begangen haben. Weiterhin erkannte der Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde „St. Martin“ in Kesselheim zwei sichergestellte Kerzenständer sowie die 24 Opferkerzen die im Februar aus seiner Kirche gestohlen wurden. Auch meldete er einen weiteren Diebstahl bei dem augenscheinlich der gleiche Täter am 4. März 2017 ein Kreuz aus dem 17. Jahrhundert des dortigen Taufdeckels abgeschraubt hatte. Von diesem Kreuz fehlt allerdings bislang jede Spur. Da es am 26. Februar und 6. März zu weiteren Diebstahlsanzeigen von Koblenzer Kirchengemeinden kam, wurden die zwei zuständigen Kirchenvorsteher kontaktiert. Diese konnten insgesamt vier Kerzenständer ihrer Kirchengemeinde zuordnen, zwei der „Laurentiuskirche“ und zwei der „St. Elisabeth-Kirche“ in Moselweiß. Am 2. März 2017 fanden Mitarbeiter des kommunalen Servicebetriebes der Stadt Koblenz auf dem Verbindungsweg zwischen der Otto-Schönhagen-Straße und dem Kinopolis eine 83 cm hohe Statue, die die „Heilige Mutter Gottes mit Kind“ zeigt. Diese Figur konnte bislang keinem Tatort und somit keiner Kirche zugeordnet werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen bittet die Polizeiinspektion Metternich daher um Hinweise von Personen, die Angaben dazu machen können, aus welcher Kirche diese Statue gestohlen wurde, sich unter der Telefonnummer (02 61) 1 03 29 11 oder per Mail an pikoblenz2@polizei.rlp.de zu melden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

Die Polizei sucht Hinweise zu dem ursprünglichen Platz der Heiligenfigur. Foto: Polizei

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Imageanzeige
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Tag der offenen Tür
Innovatives rund um Andernach
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 // Wohnträume MYK
Wohnträume
Veranstaltung 15.April
Wohnträume
Empfohlene Artikel
Mit dem Tod des Schauspielers Mario Adorf trauert die Stadt um einen ihrer Ehrenbürger.
268

Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf.
32

Im Foyer des Rathauses in der Rosengasse liegt ein Kondolenzbuch aus, in das sich Bürgerinnen und Bürger eintragen können

Stadt Mayen trauert um Mario Adorf

Mayen. Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf, der am 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren verstorben ist.

Weiterlesen

Pfarrer Jörg Meyrer. Foto: privat
6

Sie ist gerade nicht besonders verlässlich. Kriege, Krisen, harte Worte in der Politik. Vieles ist in Bewegung, manches gerät aus den Fugen. Für uns Erwachsene ist es schon nicht einfach, alles zu verfolgen – und erst recht nicht, alles zu verstehen. Und zu begreifen, warum die Mächtigen ihre Gewalt- und Kriegsspiele treiben. Wie machen Kinder das?

Weiterlesen

Imageanzeige
Holz Loth-Entsorgung
Titel
Koblenz blüht
Anlagenmechaniker
Rund ums Haus
Rund ums Haus
PR-Anzeige
Dauerauftrag 2026
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige
125-jähriges Jubiläum der Rosenkranzkirche Bad Neuenahr und offizielle Wiedereröffnung am 12.04.26
  WÄRMEPUMPE ÖL/GASHEIZUNG
Stellenausschreibung Hausmeister/in
Aushilfskraft (w/m/d)