„VOR-TOUR der Hoffnung“ radelte durch die Großregion Trier, Luxemburg, Saarland
613.331 Euro für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder
Region. An der „24. VOR-TOUR der Hoffnung“ nahmen in diesem Jahr rund 130 Radfahrerinnen und -fahrer teil. Beheimatet und ausgehend von den Landkreisen Neuwied und Ahrweiler hat sich das Teilnehmerfeld in der Entwicklung der letzten 24 Jahre stets erweitert. Insbesondere die große Teilnahme prominenter Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Sport und Showbusiness unterstreicht die Herzensangelegenheit der Akteure, durch eine Benefizradtour Spenden für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder zu sammeln. Nach der diesjährigen Tour durch die Großregion Trier, Luxemburg und Saarland konnte ein stolzer Spendenbetrag von 613.331 Euro verkündet werden. Dieser kommt zahlreichen Kliniken, Elterntinitiativen, Selbsthilfegruppen, dem Deutschen Kinderschutzbund und vielen mehr zugute. So werden beispielsweise auch die Stiftung „Lottoglück“, die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Mariennhaus Klinikums in Neuwied, die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V., die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Kemperhof in Koblenz und der „Bunte Kreis Mittelrhein“ Neuwied begünstigt. Insgesamt sind es in diesem Jahr 23 Einrichtungen in Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Bundesländern, dazu kommen bundesweite Forschungsprojekte unter anderem am Universitätsklinikum Freiburg (Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin) und am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim (Schneesport in der Rehabilitation krebskranker Kinder). Nicht zuletzt wird international die Reiner-Meutsch-Stiftung „Fly and Help“ unterstützt.
Erstmals machte die rheinland-pfälzische VOR-TOUR der Hoffnung auch Station im Saarland, wo das Fahrerfeld unter von Ministerpräsident Tobias Hans im Perler Schengen-Lyzeum empfangen wurde. Dieser zeigte sich von dem großen Engagement sehr begeistert und steckte 300 Euro mit in den Spendentopf.
Während es für Hans die erste Begegnung mit der jährlichen, großen Benefizaktion war, fand man unter den Prominenten auch zahlreiche „Wiederholungstäter“, die sich schon seit Jahren in den Dienst der guten Sache stellen.
Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel im Gespräch mit BLICK aktuell: „Die VOR-Tour der Hoffnung entwickelt ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl. Im Team gemeinsam etwas für die gute Sache zu tun, gibt eine unglaubliche Zufriedenheit. Eine Wohlfühltour der Hoffnungsradler für die, denen es heute nicht so gut geht. Die gute Laune im Fahrerteam überträgt sich auf das gesamte Umfeld.“
Dem kann auch Jürgen Grünwald, aus Waldbreitbach, der die erste VOR-TOUR der Hoffnung vor nun 24 Jahren zusammen mit seinem Freund Gregor Waldorf startete und Vorsitzender des Vereins VOR-TOUR der Hoffnung e.V. ist nur beipflichten. „Eine Tour mit sehr vielen emotionalen Stopps, vielen Kindern vor Ort, die sich mächtig ins Zeug gelegt haben und eigene Programmpunkte auf die Beine gestellt haben. Das länderübergreifende Radeln, das im Vierländereck gelebte „Europa ohne Grenzen“, hat mächtig Eindruck gemacht. Eine tolle, pulsierende Region mit einem großen und äußerst interessantem touristischen Angebot.“
Natürlich präsentierten die Hoffnungsradler an den einzelnen Stopps auch wieder eigene Programmpunkte, so gab es die beliebten Fallschirmsprünge von Eberhard Gienger, Hans Hermann Walkenbach aus Roßbach sang mit den Kindern vor Ort das Tour-Lied „Für alle Kinder diese Welt“ von Chris Bennett und verschiedene Prominente aus dem Showbusiness traten auf.
Die VOR-TOUR der Hoffnung radelt jährlich dem Tourstart der TOUR der Hoffnung in Gießen entgegen. Diese „große“ Tour ist seit 1983 bundesweit unterwegs. Nähere Informationen findet man unter www.vortour-der-hoffnung.de bzw. www.tour-der-hoffnung.de.
MdB Erwin Rüddel (Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag) und Ministerpräsident Tobias Hans beim Stopp im saarländischen Perl.
Gruppenfoto vor dem Apacher Eiffelturm, einem Nachbau des Pariser Originals im Maßstab 1:40. Fotos: STUKO
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