Willkommen im Rhein-Sieg-Kreis
77 Menschen erhalten die deutsche Staatsbürgerschaft
Rhein-Sieg-Kreis. 35 Frauen, 36 Männer sowie sechs Kinder und Jugendliche haben jüngst im Siegburger Kreishaus ihre Einbürgerungsurkunden erhalten. Bei der Feierstunde im Siegburger Kreishaus wurden sie vom zuständigen Dezernenten Michael Jaeger und dem Neubürgerbeauftragten Ludwig Neuber begrüßt.
„Heute ist ein wichtiger Tag für Sie, und ich gratuliere Ihnen, weil Deutschland eine gute Heimat für uns alle ist“, so Michael Jaeger. „Sie sind jetzt auch verbrieft ein Teil dieser Gemeinschaft. Das ist mit Rechten, aber auch mit Pflichten verbunden“, gab er den frischgebackenen deutschen Staatsangehörigen mit auf den Weg.
Mit 19 Personen stammt der überwiegende Teil der Einbürgerungsbewerber aus der Türkei. Die übrigen Neubürger besaßen bisher die Staatsangehörigkeit folgender Staaten: Afghanistan (1), Armenien (1), Belgien (1), Bosnien und Herzegowina (1), Brasilien (1), Dänemark (1), Frankreich (1), Griechenland (8), Großbritannien (9), Irak (1), Italien (2), Kasachstan (1), Kongo (1), Republik Kosovo (2), Kroatien (1), Lettland (3), Marokko (2), Mazedonien (1), Niederlande (1), Nigeria (1), Rumänien (1), Russische Föderation (1), Serbien (3), Spanien (1), Syrien (2), Thailand (1), Tunesien (1), Ukraine (1), Usbekistan (1), Vereinigte Staaten von Amerika (1), Vietnam (2) und Weißrussland (3).
Adriana Martins-Blumenthal lebt bereits seit 14 Jahren in Deutschland. Die gebürtige Brasilianerin war kurz vor ihrer Einbürgerung sehr aufgeregt. „Ich fühle mich zwar inzwischen als halbe Deutsche, aber im Moment habe ich einfach nur Gänsehaut“, sagte die Mutter eines 17 Monate alten Sohnes aus Eitorf. Auch wenn das Wetter in Brasilien deutlich besser sei – in Deutschland sei vieles „top“, vor allem in der Politik und bei der Schulbildung. „Heute ist ein Tag zum Feiern“, so Adriana Martins-Blumenthal. „Mein Mann und ich werden später mit Champagner anstoßen!“
Die Neubürger wohnen derzeit in folgenden Kommunen: drei in Alfter, vier in Bad Honnef, zwei in Bornheim, drei in Eitorf, drei in Hennef, zehn in Königswinter, einer in Lohmar, zwei in Meckenheim, zwei in Much, drei in Niederkassel, zwei in Rheinbach, einer in Ruppichteroth, 20 in St. Augustin, 13 in Siegburg, sechs in Wachtberg und zwei in Windeck.
Von den 77 Einbürgerungskandidatinnen und Einbürgerungskandidaten wurden 23 bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren.
Vor der eigentlichen Einbürgerung gaben die neuen Staatsbürger ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab; dieses lautet: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“
Dieses Bekenntnis wurde mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt.
Pressemitteilung
des Rhein-Sieg-Kreises
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