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Vorstellung der Bücher zum Domjubiläum und des Jubiläumsprogramms

800 Jahre Mariendom werfen ihre Schatten voraus

Zum Auftakt des Jubiläums findet ein Festhochamt im Mariendom mit dem Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki am 12. Januar statt

29.11.2019 - 08:14

Andernach. Mit einem spannenden und beeindruckenden Lebenslauf und einer detaillierten Selbstbetrachtung bewerben sich ab sofort der Andernacher Mariendom und die gleichaltrige Michaelskapelle um einen großzügigen Platz in den privaten Bücherregalen. Unter dem Titel „800 Jahre Mariendom und Michaelskapelle – Gottesorte in der Stadt Andernach“ gaben jetzt Stefan Dumont, Ricarda Hasenbrink (geb. Giljohann) und Frederik Simon aus Anlass der im kommenden Jahr bevorstehenden Jubiläen ein umfassendes Werk zu den beiden spätromanischen Zeitzeugen heraus.


Mariendom und St.-Michael- Kapelle werden beleuchtet


In dem Buch werden u. a. die Historie der Christen in Andernach, die Baugeschichte der kunsthistorisch bedeutsamen Liebfrauenkirche (im Volksmund „Mariendom“), ihre Bedeutung als Mittelpunkt einer katholischen Stadt und ihr Wesen als GottesOrt beleuchtet. Auch über die einst zu einer historischen Klosteranlage gehörende Kapelle St. Michael, die ebenfalls um das Jahr 1220 errichtet wurde, erfährt der Leser Interessantes und Wissenswertes. Das Buch zum Jubiläum, das zugleich eine anspruchsvolle und umfassende Festschrift darstellt, wurde in der vergangenen Woche vorgestellt und ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Ein Dom-„Lesebuch mit Jahrhundertwerk-Qualität sowie ein Jubiläumsjahr für alle Sinne.

Eingerahmt von musikalischen Darbietungen von Burkhard Esten (Klavier) und Bärbel Manke (Querflöte) erläuterte Pfarrer Stefan Dumont den zahlreich erschienenen Freundinnen und Freunden des benachbarten Andernacher Zeitzeugen, wie es zu dem Buchprojekt kam und welche Inhalte das veröffentlichte Werk umfasst. Mit viel Herzblut trugen 23 Autorinnen, Autoren und Redaktoren, darunter Wissenschaftler und lokale Historiker, in den vergangenen zwei Jahren das zusammen, was es zu den GottesOrten Mariendom und Michaelskapelle nach 800 Jahren zu berichten und zu belegen gilt. Und das, nicht nur für Kunst- und Historisch-Interessierte – das Buch sei sozusagen ein „Lesebuch“ für jedermann, so Dumont.


Ein Lesebuch für jedermann


Das einzigartige, 500 Seiten zählende Werk, das mit rund 400 Bildern und Grafiken illustriert wurde, beleuchtet auch die Stadtgeschichte Andernachs aus der Perspektive seiner katholischen Tradition. Das Buch-Projekt konnte dank der Unterstützung durch die Stadt Andernach, der Kreisparkasse Mayen und der Volksbank RheinAhrEifel umgesetzt werden. Verleger Dr. Albrecht Weiland zeigte sich erfreut darüber, dass das Jubiläums-Dombuch die Linie seines Verlags fortsetzt, der sich mit Publikationen im Bereich Kunst- und Kulturgeschichte, Archäologie, Baugeschichte und Architektur einen Namen gemacht hat. Er dankte den Autoren und Redaktoren für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit. Dem Buch wünschte er den angemessenen Erfolg.

Das Buch „800 Jahre Mariendom und Michaelskapelle – Gottesorte in der Stadt Andernach“ ist erschienen im Regensburger Verlag Schnell & Steiner. Das Pfarrbüro, Agrippastraße 13, hält das Buch auch zum Verkauf bereit, ebenso die Holzbude von Andernach.net im Weihnachtsdorf sowie das Geysirzentrum.

Pfarrer Dumont gab im Rahmen der Präsentation auch eine Übersicht über das umfangreiche Jubiläums-Jahresprogramm, das am 12. Januar mit einem feierlichen Festhochamt im Mariendom mit dem Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki seinen Auftakt nimmt.

Neben weiteren anlassbezogenen Gottesdiensten sowie Abendgebeten bietet das Jubiläumsjahr selbstverständlich auch ausreichend Gelegenheit zu Geselligkeit bei fröhlichen Festen auf dem Domplatz, musikalischen Erlebnissen in den zahlreichen Dom-Konzerten, reichlich fundierter Information bei Vorträgen in der Aula am Dom sowie dem Besuch von Kunstausstellungen. Detaillierte Informationen gibt ein Flyer, der ebenfalls im Weihnachtsdorf erhältlich ist. Man findet diesen aber auch auf www.kpga.de, der Internetseite der Pfarreiengemeinschaft Andernach.


Eine weitere Liebeserklärung an „Ons Dom“


Auch der Fotograf und Autor Konrad Sabel stellte seinen Bildband „Ons Dom – Maria Himmelfahrt – eine Blüte des Christentums“ vor. Herausgeber Sabel, der das Buch im Eigenverlag und ohne Inanspruchnahme von Zuschüssen herstellen ließ, fühlt sich seit seiner Taufe mit dem Mariendom verbunden. Seine in warmen Farben gehaltenen Fotos dokumentieren die architektonische, künstlerische und farbliche Pracht der Kirche.

Darüber hinaus enthält der Bildband Motive, die festliche Momente aus dem Domleben zeigen. Die Fotos lenken den Blick des Betrachters auf Stellen im Dom, die selbst regelmäßigen Besuchern bisher unbekannt waren. Zitate einiger Bürger zeugen von deren engen Verbundenheit mit dem Gotteshaus.

Der 160-seitige Bildband ist in der Thalia-Buchhandlung und im Shop des Geysir-Zentrums erhältlich. Ebenfalls kann er im Weihnachtsdorf, am Stand von Andernach.net erworben werden.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Was machen eigentlich die Politikdarsteller und die sogenannten Aktivisten, wenn der aktuelle Klimawandel doch nicht menschengemacht ist? Die Beweislage dahingehend verdichtet sich zusehends!
Antje Schulz:
Wie wäre es, wenn die AfD Rheinland-Pfalz Herrn Bleck mal zu einem Kurs in Organisation, sowie Anstand und Benehmen schickt?
Stefan Knoll :
Angesichts der Tatsache, daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck seine Teilnahme an der Schulveranstaltung noch nicht einmal abgesagt hat, stellen sich folgende Fragen: 1. Hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck ein Organisationsproblem? 2. Hat es der AfD-Abgeordnete Bleck nicht nötig eine Veranstaltung in einer Schule zu besuchen? 3. Hat der AfD-Abgeordnete Bleck keine Lust auf eine Schulveranstaltung wie "70 Jahre Grundgesetz"?
Patrick Baum:
Die AfD Rheinland-Pfalz blamiert sich nahezu täglich aufs Neue. Daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck aus Altenkirchen die Veranstaltung in der Schule noch nicht einmal abgesagt hat, ist ein No-Go. Und dieser Herr Bleck wollte einmal Lehrer werden. Nach fast 20 Semestern Lehramtsstudium hat Herr Bleck die Universität ohne Abschluß verlassen. Zudem hätte Blecks Mitarbeiter Jan Strohe aus Nordhofen bei Selters die Veranstaltung absagen können. Strohe ist Kreisvorsitzender der AfD Westerwald und hat enge Kontakte zum extrem rechten Justin Cedric Salka aus Hachenburg.
Uwe Klasen:
Wenn Physik auf Wunschdenken trifft, gewinnt die Realität. So haben die Stromnetzbetreiber aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz bekannt gegeben, dass sie ab 2021 den Ladestrom an privaten Ladestationen beschränken (möchten), damit es zu Spitzenzeiten nicht zur Überlastung der Verteilernetze kommt.
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