Allgemeine Berichte | 05.12.2018

Bürger fordern eine Verbesserung des Leistungsangebot

830 Unterschriften für den Vorstand der KSK Köln

Über 100 Bürger versammelten sich vor der Wormersdorfer Filiale. Privat

Wormersdorf. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) zum Erhalt der Wormersdorfer Filiale der KSK Köln wollte 830 Unterschriften der Bürgerinnen und Bürger von Wormersdorf an den Vorstand der KSK Köln übergeben. Gekommen sind nur Herr Ralf Klösges (Regionaldirektor Rhein/Sieg) und der Regionaldirektor von Rheinbach Herr Sebastian Greven. An die hundert Bürgerinnen und Bürger aus Wormersdorf sind trotz des schlechten Wetters dem Aufruf der AG gefolgt und wollten der Unterschriftenübergabe beiwohnen. Nach dem Herr Dr. Stegmann (von der AG)die Anwesenden begrüßte und die vergangenen Geschehnisse noch einmal kurz erläuterte, stellte er die Forderungen: Keine Schließung der Wormersdorfer Filiale Verbesserung des Leistungsangebots in unserer Filiale Aufstockung der personellen Ausstattung. Frau Zavelberg-Pütz erläuterte, wie der Vorstand unsere Filiale „an die Wand gefahren hat“. Auch die Aussage des Vorstandes, dass zu wenige Kunden die Filiale aufsuchten, ist die Unwahrheit. Nach eigenen Zählungen besuchen min. 40 Kunden und mehr täglich die Filiale. „Wir sind die Kunden der Sparkasse und Sie sind der Dienstleister.“ Herr Dr. Watrinet forderte die Herrn Klösgesund Greven auf, die Aufgaben des Sparkassengesetzes NRW in §2 in Wormersdorf anzuwenden. Eine Spende an den Fußballverein ist kein Ersatz für die Vorsorge zugunsten der Jugend. Auch der angekündigte Sparkassenbus (der erst noch angeschafft werden muss für über 600.000 Euro) der dann einmal die Woche für ein bis zwei Stunden in Wormersdorf halten soll, sei keine Alternative. Wenn nur 40 Kunden an diesem Tag zum Bus kämen, dann bliebe für jeden Kunden nur eine Beratungszeit von circa 90 Sekunden. Wo sind die Politiker mit unseren Wählerstimmen fragte anschließend Herr Althausen. Die verantwortlichen Politiker und Mandatsträger haben - bei der Beschlussfassung die Wormersdorfer Filiale zu schließen – die Bürgerinnen und Bürger im Stich gelassen. Wenn der Vorsitzende des SKGV Herr Schleweis sagt: „Wer die Landfiliale schließt, trägt zum Tod der Dörfer bei“, dann steht das im krassen Gegensatz zur Schließung der Filiale in Wormersdorf Die Herren Klösges und Greven mussten sich noch so einiges mehr anhören, konnten aber letztendlich keine befriedigenden Antworten den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern und der AG geben. Deren Schlusszitat: „Die Schließung ist in Stein gemeißelt und ist nicht umkehrbar“. „So mancher Stein ist beim Meißeln schon zerbrochen“ , so Althausen, der auch Bildhauer ist. Am Ende forderte die AG den Vorstand aus Köln auf, mit ihr ins Gespräch einzutreten. „Wir werden weiter für den Erhalt der Wormersdorfer Filiale kämpfen“, so der einstimmige Tenor der AG.

Über 100 Bürger versammelten sich vor der Wormersdorfer Filiale. Foto: Privat

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