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Jubiläumssitzung der Karnevalsgesellschaft Odendorf war eine rauschende Party

95-jährige Bestehen gefeiert

22.01.2020 - 10:20

Odendorf. Unter dem Motto „Die ahl Schachtel weed 95“ feierte die KG Odendorf das 95-jährige Bestehen des Vereins. Davon konnte beim diesjährigen Dreigestirn keine Rede sein. Prinz Toni I. (Toni Schüller), Bauer Klaus (Klaus Isenmann), Jungfrau Waldtraud (Ewald Karst) zogen mit jugendlichem Schwung in das Odendorfer „Gürzenich“ ein. Alleine der Einzug des Triumphrats war schon ein Programmpunkt für sich. Begleitet von den Musikfreunden Swisttal, bestehend aus dem Tambourcorps Odendorf und Buschhoven unter der Leitung von Dieter Ramershoven, zogen die KG und die Tollitäten in den komplett ausverkauften Saal ein, und kämpften sich bis zur Bühne vor.

Sitzungspräsident der KG Odendorf, Jörg Freyer, begrüßte die bunt gekleideten Narren im Saal und bedankte sich beim Publikum für den stürmischen Empfang, bevor er das Mikrofon an das Dreigestirn übergab. „Es ist ein herrliches Bild von hier oben. Wir freuen uns, mit euch den Karneval zu feiern. Ihr seid ein herrliches Publikum“, begrüßte Prinz Toni die Narren im Saal.

Bevor nach ein paar kölschen Liedern von den Musikfreunden Swisttal das Programm starten konnte, hatte der Präsident der KG, Christoph Knappe und sein Vize Jürgen Bröhl, eine besondere Ehrung vorzunehmen.


Mädels der Tanzgruppe ausgezeichnet


In Vertretung von Helmut Kessel, vom BDK, der es zeitlich nicht schaffte, anwesend zu sein, überreichte der Präsident den Verdienstorden des Bundes Deutscher Karnevalisten in Silber an Michelle Bong, Sarah Knappe und Maira Wichert. Sie erhielten die Auszeichnung mit Urkunde für zehn Jahre Mitgliedschaft in der Odendorfer Tanzgarde.

Die kleinen anwesenden Tollitäten holte der Schultheiß direkt nach dem Start der Sitzung auf die Bühne, um hier dem Jugendschutz zu genügen. Mit ihrem Verein, der KG Olleme Bubbelsbröder im Gefolge wurde das Kinderprinzenpaar auf die Bühne geleitet und dem närrischen Publikum vorgestellt.

Die Bubbelsbröder, unter Führung ihres Präsidenten Paul Bison, präsentierten ihr Kinderprinzenpaar Lara I. und Jan I., das schon am 10.11. des letzten Jahres um 12.11 Uhr als 63. Prinzenpaar proklamiert wurde.


Viele Tollitäten zu Gast


Von den großen Tollitäten konnte der Odendorfer Schultheiß das Dreigestirn aus Morenhoven Prinz Monique I. Bauer Annika I. und Jungfrau Kathi I., aus Buschhoven, Prinz Nikole I., Jungfrau Ela I. und Bauer Iris I. begrüßen.

Aus Heimerzheim waren Prinzessin Laura I., Bauer Elsberd I. und Jungfrau Ruth-Wilhelmina I., angereist, die am Vorabend ihre große Sitzung in der Georg von Böselager Schule in Heimerzheim feierten. Sie hatten ihren Präsidenten und Hans Dampf in allen Gassen, Manfred Lütz an ihrer Seite, der jetzt im zweiten Jahr das Zepter des Vereins fest in den Händen hält. Aus dem Helau-Dorf Dünstekoven waren Prinzessin Chrissie I. Bauer Anna I. und Jungfrau Judith I. mit ihren Adjutanten nach Odendorf gekommen. Mit dem diesjährigen Dreigestirn in Odendorf wird nun die 51. Tollität im Odendorfer Karneval gezählt.

Zu Beginn des offiziellen Programms tanzte zu Ehren des Dreigestirns die Tanzgarde der KG, die von Leonie Bröhl, Jasmin und Nathalie Knappe trainiert wird, die zurzeit die Gruppen Minis, Kinder, und Garde umfasst.

Auch das anschließende Programm hatte es in sich und ließ keine Wünsche übrig.

Die „Eisbrecher“ machten Rainer Krewinkel und Hans-Dieter Hahn Möseler als Botz und Bötzje, die nunmehr seit 30 Jahren über die rheinischen Bühnen ziehen.

Auch von muskalischer Seite blieb kein Wunsch offen. Mit der Band „Puddelrüh“ hatte die Fa. Swist Event, die das Programm zusammengestellt hatte, den Geschmack des Publikums voll getroffen. Mit ihrer Musik brachte die Band den Saal zum Kochen.


„Fussisch Julche“ sorgte für Kölsche Stimmung


Als Prominenz aus Kölle brachte Marita Kölner als „Et fussich Julche“ den Saal in ihre Hand, begleitet von Standing Ovations und Zugabe-Rufen.

Ein besonderer Augengenuss war der tänzerische Auftritt der Kölner Tanzgruppe Zunft-Müss der KKG Fidele Zunftbrüder von 1919, die mit ihren atemberaubenden und akrobatischen Leistungen das Publikum begeisterten. Sie treten nicht nur im Karneval auf.

Der Abschluss war wieder ein musikalischer Höhepunkt des Abends. Die Band „Druckluft“ brachte das Dorfhaus noch mal richtig in Wallung.

Mit einer Mischung aus bunter Show in farbenfrohen Klamotten mit einer musikalischen Mischung aus Brings, Kasalla, Mozart und Biene Maja, brachten sie die Narren auf die Stühle. Bis in den frühen Morgen wurde noch mit den Odendorfer Karnevalisten gefeiert.

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Kommentare
juergen mueller:
Das mit dem "genauen" Beobachten kommt/kam doch zu spät.Einsicht kommt immer dann,wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.Fakt ist,dass die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat,besetzt mit OB Langner u. Mitglieder des Stadtrates von CDU/Grüne offensichtlich "ver/geschlafen" hat (bis natürlich auf die Tandiemen,die man für seine "Nebenfunktion" erhält).3 Millionen als (Steuergeld-) Darlehen sind kein Peanuts,Geld was der Stadt erst einmal verloren geht u.das Risiko in sich birgt,dass diese komplett in den Sand gesetzt sind.Auf dieses immerwährend nach aussen hin gepredigte positiv Sehen u.um Vertrauen heischende Gerede gebe ich schon lange nichts mehr,dafür haben die Vergangenheit u.Vergangenes gesorgt.
juergen mueller:
Ausgerechnet Herr Biebricher/CDU redet von Scheuklappenpolitik, etwas,was er doch selbst praktiziert. Wofür immer ein Gutachten? Ohne externe Beratung/Hilfe geht`s wohl nicht? Wie wäre es,wenn man sich einmal selbst "intensiv" mit einem Problem,auch jetzt mit diesem,beschäftigen würde?Gesunder Menschenverstand ist offensichtlich in der Politik nicht gefragt u.überlässt das Denken lieber anderen.Aber,was nicht gefordert bzw. gefördert wird,führt unweigerlich zu einem Substanzverlust desselben,der bei einigen schon ein erschreckendes Ausmaß angenommen hat.
Helmut Gelhardt:
Herr Seemann ist für die für IHN vorgesehene Position/haupt- amtliche Beigeordnetenstelle objektiv nicht angemessen geeignet.Sollte es den Tatsachen entsprechen, dass gerade Herr Seemann den Ausschreibungstext für diese Beigeordnetenstelle mitentworfen hat(und im Stadtrat "die recht offene Formulierung" rechtfertigte),so ist dies keine Kuriosität mehr,sondern entspricht dem Wesen einer Bananenrepublik und liegt in der politischen Verantwortung der Papaya-Koalition aus CDU / Bündnis 90/Die Grünen / FWG.Bündnis 90/Die Grünen, die VOR der Kommunalwahl mit tendenziell richtigen Zielen angetreten waren, haben sich durch DIESE Beigeordnetenwahl selbst politisch grob beschädigt!Dass die übergroße Mehrheit der CDU-Fraktion unter der Führung von Herrn Martin Hahn und die FWG dieses beschämende Spiel jedenfalls zugelassen haben, zeugt nicht von Seriosität.Es spricht gemeindeverfassungsrechtlich sehr Gewichtiges dafür, dass diese Beigeordnetenwahl rechtlich angreifbar ist.Der OB sollte aussetzen!
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