Allgemeine Berichte | 13.04.2022

Sozialverband konnte bereits 15 Familien in Neuwied helfen

AWO kümmert sich um Geflüchtete aus der Ukraine

Sprachkurse und Schulunterricht gestartet

Die Kinder besuchen bereits Schulen in Neuwied.  Foto: privat

Kreis Neuwied. Wann könnte ein moderner Sozialverband notwendiger sein als in einer existenziellen humanitären Krise? Der AWO Kreisverband Neuwied hat seit dem Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den immer mehr werdenden Flüchtlingen aus dem Kriegsgebiet eine menschenwürdige Unterkunft bieten zu können. Gleichzeitig wurde größter Wert gelegt auf eine möglichst große soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hier in Deutschland. Dazu gehört selbstverständlich als erstes die Möglichkeit der sprachlichen Verständigung und die Betreuung der mitgereisten Kinder in den örtlichen Schulen.

Wie der AWO Kreisverband Neuwied mitteilt, konnte bis zum heutigen Tag bereits 38 geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern eine Unterkunft in Neuwied und der näheren Umgebung gegeben werden. Insgesamt handelt es sich dabei um Mitglieder aus 15 Familien und 18 mitgeflüchtete Kinder. Die Kinder besuchen bereits Schulen in Neuwied. Besonders gefreut haben sie sich über die Schultüten, die ihnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Individualmaßnahme „Mobilé“ - ein Angebot der AWO Gemeindepsychiatrie - gebastelt hatten und die sie am ersten Schultag mitnehmen konnten. Die Freude der Kinder über die kleine Überraschung war riesengroß, berichtet die AWO.

Auch den erwachsenen ukrainischen Flüchtlingen wird geholfen, sich so schnell wie möglich in ihrer neuen Umgebung zurecht zu finden. Noch bestehen teils erhebliche Sprachbarrieren, die so schnell wie möglich abgebaut werden müssen. Alle von der AWO betreuten Ukrainerinnen und Ukrainer wurden bereits für Deutschkurse bei der Volkshochschule Neuwied angemeldet. Die Kurse werden bald beginnen.

Die AWO sagt: „Innerhalb kürzester Zeit war durch ehrenamtliche Helfer und viele Spenden diese Unterbringung und intensive Betreuung möglich. Dafür sagen wir Danke! Wir bedanken uns ebenso bei der Nachbarschaft für ihr Verständnis, für die Offenheit und die Unterstützung sowie Integration der notleidenden Geflüchteten in das Gemeinwesen. Diese Familien zeigen jeden Tag ihre große Dankbarkeit und wollen sich auch auf diesem Wege bei allen Menschen recht herzlich für die Unterstützung bedanken. Damit haben sie vorher nicht gerechnet.“

Der AWO Kreisverband Neuwied wird auch weiter alles in seinen Möglichkeiten stehende tun, um die Not der aus der Ukraine flüchtenden Menschen zu lindern und ein Ankommen in unserer Mitte zu ermöglichen.

Die Kinder besuchen bereits Schulen in Neuwied. Foto: privat

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