Stadt Meckenheim informiert

Ab 1. Oktober ist Heckenrückschnitt wieder erlaubt

Trockene Tage mit bedecktem Himmel sind besonders geeignet

15.09.2020 - 15:15

Meckenheim. Der Herbst kommt und mit ihm die Möglichkeit, den Grünschnitt vorzunehmen. Ab dem 1. Oktober dürfen Hobbygärtner wieder ihre Hecken stark stutzen und zurückschneiden. Über den Sommer war das laut Bundesnaturschutzgesetz verboten, um brütende Vögel zu schützen.

Für das Schneiden sind trockene Tage mit bedecktem Himmel gut geeignet. Zu kalt darf es beim Rückschnitt im Herbst nicht sein. „Ab fünf Grad minus sollte man das Schneiden einstellen“, rät Susanne Reven vom Fachbereich Verkehr und Grünflächen der Stadt Meckenheim. Die Zweige nähmen ansonsten Schaden und es gäbe keinen geraden Schnitt. Für die Tierwelt wäre es jedoch bedrohlich, wenn jeder Gartenbesitzer generell nun seine Hecken eine Handbreit über dem Erdboden abschneiden würde, das sogenannte „auf den Stock“ setzen. Im nächsten Frühjahr fehlten dann vielen Tierarten geeigneter Brut- und Lebensraum. Denn auch in den Wintermonaten benötigt die heimische Vogelwelt Schutz vor der Witterung oder natürlichen Feinden. Diesen Schutz finden sie häufig in den Hecken. Auch die an Heckenpflanzen verbliebenen Früchte sind für viele Tierarten in den Wintermonaten lebensnotwendig.

Auf der anderen Seite ist es durch mangelnden Rückschnitt und Pflege von Bäumen, Sträuchern, Hecken und anderem Grünbewuchs jedoch in der Vergangenheit immer mal wieder zu Problemen im öffentlichen Raum gekommen. Fachfrau Reven weist diesbezüglich darauf hin, dass zum Rückschnitt derjenige verpflichtet ist, dessen privates Grün auf öffentliche Flächen wächst und dort eine Einschränkung für Fußgänger auf den Gehwegen sowie eine Sichtbehinderung für sämtliche Verkehrsteilnehmer darstellt. Ebenfalls könnten dadurch Radfahrer und Fußgänger verletzt werden.

Pressemitteilung

Stadt Meckenheim

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Kommentare
juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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