Allgemeine Berichte | 12.02.2019

17. Standartenfrühschoppen des Ersten Kürassierregiments 1999 Vettelschoß

Ab 11.11 Uhr ging es Schlag auf Schlag

Die Jugendtanzgruppe der Kürassiere.Fotos: privat

St. Katharinen. Pünktlich um 11.11 Uhr am Sonntag ertönte der Lockmarsch des Musikzugs der Kürassiere Vettelschoß zum Einmarsch in das Bürgerhaus in Sankt Katharinen. Fast 100 männliche und weibliche Jugend- und Kinderkürassiere eroberten die Bühne. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt war das Bürgerhaus gut gefüllt, die jecken Gäste sangen sich bereits zu den Klängen der stimmungsvollen musikalischen Unterhaltung der Kürassiermusiker ein, bevor die jüngsten Mitglieder des Regiments mit ihrem Tanz die Gespenster feierten.

Dann ging es Schlag auf Schlag, die Jugendkürassiere und die Männertanzgruppe mitsamt Mariechen zeigten ihre perfekt einstudierten und sehenswerten Tänze. Die Moderatoren ehrten die Trainerinnen der Männertanzgruppe, Dashurije Müller und Sandra Girnstein, und verabschiedeten die Trainerinnen Julia Macht, Anne Hardt und Maja Zimmer, die sich neuen Aufgaben widmen. Der Musikzug rundete das Programm der Vettelschosser Garde mit dem Ausmarsch und der Montage der Standarte im Saal perfekt ab, bevor die beiden Moderatoren der Veranstaltung, Oliver Girnstein und Udo Schmidt, die befreundete Ehrengarde Ägidienberg auf die Bühne baten.

Das Tanzcorps der Hafengarde Oberwinter um Trainerin Alexandra Gilles brachte anschließend den Saal mit akrobatischen Tanzleistungen zum Kochen und wurde vom begeisterten Publikum nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen. Die Blos mer jet und bums Kapell – kurz BB Kapell – zeigte anschließend Leif un in Faav, weshalb sie zu den regionalen Top Acts im Karneval zählt, bevor das mit den Kürassieren seit vielen Jahren befreundete Funkencorps Blau-Gold Leubsdorf mit seinen mächtigen Landsknechttrommeln mit viel Stimmung in den vollen Saal einzog.

Spektakulär ging es mit den Tanzgruppen des TC Blau-Weiß Sankt Katharinen weiter, die mit ihren Choreografien jeden mitrissen und mit viel Applaus belohnt wurden. Der einzigartige Liedermacher Björn Heuser, der auch die Köln Arena füllt, sorgte bei den Jecken für die stimmungsvolle Mitsingatmosphäre mit kölschen Tönen und wurde schnell zum Publikumsliebling, den keiner von der Bühne lassen wollte.

Die musste jedoch für den sehnsüchtig erwarteten Linzer Prinz Baffy I. nebst Gefolge und den Stadtsoldaten Rut-Wieß um Kommandant Markus Paffhausen geräumt werden, um mit diesen gemeinsam das Prinzenlied anzustimmen. Die tolle Stimmung wurde nahtlos von den Lokalmatadoren Stadtrand um Orjenal Roman Lob fortgeführt. Stadtrand begeisterte das Publikum und zeigte eindrucksvoll, dass sie auch schon vor haalver aach Vollgas geben können. Als sei das nicht mehr zu toppen, stürmte das Tanzcorps der Husaren Schwarz-Weiß Siegburg die Bühne und eroberte die Jecken im Sturm.

„Lupo“, die Senkrechtstarter im kölschen Karneval, erklärten dann dem Publikum die kölsche Sprache und was ein Fisternöllche ist. Das war gar nicht notwendig, denn die Jeckenschar entpuppte sich als äußerst textsicher und forderte mehrere Zugaben. Traditioneller Höhepunkt des Standartenfrühschoppens bildete dann das Tanzcorps Rot-Weiß Vettelschoß, das gleich mit drei Gruppen antrat und mit einzigartigen Tänzen für großen Jubel sorgte, bevor die Moderatoren nach dem mehr als siebenstündigen Karnevalsspaß zur After-Show-Party luden.

Die beiden Moderatoren Oliver Girnstein und Udo Schmidt mit ihren Adjutantinnen.

Die beiden Moderatoren Oliver Girnstein und Udo Schmidt mit ihren Adjutantinnen.

Die Herzdamen des Regiments sorgten für einen gelungenen Tag.

Die Herzdamen des Regiments sorgten für einen gelungenen Tag.

Die Jugendtanzgruppe der Kürassiere.Fotos: privat

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