Allgemeine Berichte | 11.08.2025, 10:56 Uhr

Die K9 ist in einem sehr maroden Zustand

Ab 25.08.: Kreis Ahrweiler: Ortsdurchfahrt Ohlenhard wird voll gesperrt

Symbolbild. Foto: pixabay.com
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Ohlenhard. Am 25. August 2025 starten die Arbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt Ohlenhard im Verlauf der K 9. Die Arbeiten können aus bautechnischen Gründen und aus Gründen der Arbeitssicherheit nur unter Vollsperrung erledigt werden.

Die Maßnahme umfasst zwei Bauabschnitte. Gestartet wird mit dem 1. Bauabschnitt zur Erneuerung der Fahrbahn ab dem Einmündungsbereich Blankenheimer Straße/Gartenstraße bis zum Ortsausgang Ohlenhard in Richtung Landesgrenze NRW.

Auf einer Länge von ca. 340 Meter wird der bituminös gebundene Oberbau in einer Stärke von 14,0 cm erneuert. Dabei werden die vorhandenen Asphaltschichten abgefräst und neues Mischgut für die Asphalttrag- und Asphaltdeckschichten auf die vorhandene ungebundene Tragschicht eingebaut. Neben umfangreichen Arbeiten in der Fahrbahn werden auch die Entwässerungseinrichtungen instandgesetzt. Dabei werden die vorhandenen Rinnenanlagen inkl. Straßenabläufe komplett ausgetauscht und Anschlussleitungen bis zum Hauptkanal ausgewechselt. Abschnittsweise werden vorhandene beschädigte Bordsteine ausgetauscht.

Hieran anschließend erfolgen die Ausbauarbeiten im 2. Bauabschnitt. Dieser umfasst den Streckenabschnitt vom Katharinenhof bis zur Einmündung Gartenstraße. Hier erfolgen auf einer Länge von ca.

325 Meter die Arbeiten gleichen Umfangs analog zum ersten Bauabschnitt. Im Auftrag der Stadtwerke Bonn Regional (SWB) wird die Wasserversorgung im Straßenbereich vollständig erneuert.

Für das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde werden Schachtabdeckungen ausgetauscht und ein Schachtbauwerk neu hergestellt.

Der Verkehr wird für beide Bauabschnitte jeweils großräumig über die B 257 und B 258 umgeleitet; alle Umleitungen werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Aktuelle Informationen hierzu, insbesondere zur Verkehrsführung, können dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.

Die Verkehrsführung und der vorgesehene Baubeginn wurden im Zuge einer Verkehrskoordinierung im Vorfeld festgelegt. Bei der entsprechenden Abstimmung waren u.a. Polizei, Feuerwehr, Integrierte Leitstelle Koblenz, ÖPNV-Vertreter sowie Vertreter des Landkreises Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Stadtverwaltung, der Verbandsgemeinde und der umliegenden Gemeinden beteiligt. Der Anliegerverkehr wird, bis auf kurzfristige bautechnische Erfordernisse, aufrechterhalten. Die Zufahrt zu den im Baubereich liegenden Grundstücken wird, soweit wie möglich, gewährleistet.

Für die Arbeiten an den Entwässerungseinrichtungen sowie für die Fräs- und Asphaltarbeiten muss das Baufeld jedoch für den Anliegerverkehr voll gesperrt werden. Ein Anfahren zu den anliegenden Grundstücken wird in diesem Zeitraum nicht möglich sein. Es wird versucht, diese Einschränkungen auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren. Vor Beginn der Fräs- und Asphaltarbeiten werden die betroffenen Anlieger durch Einwurfzettel über die Dauer und den Ablauf der anstehenden Arbeiten informiert.

Die Müllbehälter der Anlieger im Baubereich sowie der aufgrund der Baumaßnahme für die Entsorgungsdienste nicht anfahrbaren Straßen werden durch das Bauunternehmen an einer für das Entsorgungsunternehmen erreichbaren Stelle transportiert. Nach Entleerung der Abfallbehälter werden diese durch das Unternehmen wieder zu ihren Eigentümern zurückgestellt. Mit Fertigstellung der gesamten Bauarbeiten wird - unter Berücksichtigung der Witterungseinflüsse – zum Ende des Jahres 2025 gerechnet.

Die Baumaßnahme übernimmt nach Abschluss einer öffentlichen Ausschreibung die Firma Backes Bau und Transporte aus Stadtkyll. Die Kosten belaufen sich auf rd. 615.000 Euro und werden vom Kreis Ahrweiler getragen. Die Baumaßnahme wird vom Land Rheinland-Pfalz mit 68 % der zuwendungsfähigen Kosten gefördert.

Die K 9 befindet sich in einem baulich maroden Zustand. Der Asphaltbelag weist auf dem gesamten Streckenabschnitt zahlreiche Netz-, Quer- und Längsrisse auf. Im Randbereich ist der Asphalt häufig ausgefahren und brüchig. Zudem wurde der auszubauende Bereich bereits mehrfach oberflächlich repariert. Auch die vorhandenen Rinnenanlagen befinden sich in einem schlechten baulichen Zustand. Die vorhandenen Fahrbahnbreiten liegen zwischen ca. 4,70 m und ca. 5,10 m am Ortsausgang und sind demzufolge relativ gering. Der LBM Cochem-Koblenz dankt bereits jetzt allen Verkehrsteilnehmern und Anwohnern für das Verständnis aufgrund von Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Mit Abschluss der Baumaßnahme wird die verkehrliche Infrastruktur im Landkreis Ahrweiler weiter systematisch verbessert. BA

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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