Allgemeine Berichte | 20.07.2022

Jahresfahrt der Kolpingsenioren Gladbach nach Nordfriesland

Ab zu den Friesen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem Hotel „Niebüller Hof“.  Foto: privat

Neuwied. 41 Seniorinnen und Senioren freuten sich auf einen Tripp in die nördlichste Ecke Deutschlands. Das Ziel war Niebüll in Nordfriesland. Frühaufstehen war angesagt, Abfahrt war um 7 Uhr in Gladbach an der Kirche. Für die rund 700km lange Strecke brauchte man knapp 11 ½ Stunden, um 18:30 Uhr erreichte man das Hotel den Niebüller Hof. Ein reichhaltiges Abendmenü rundete einen anstrengenden Anreisetag ab. Ein erstes Highlight war die Fahrt am nächsten Tag auf die Insel Sylt. Von Niebüll aus ging es zunächst zur dänischen Insel Römö inklusiv einer Strandfahrt mit dem schweren Reisebus. Mit der Syltfähre setzten man nach List auf der Insel Sylt über. Der erste Weg im Lister Hafen war zur nördlichsten Fischbude Deutschlands. Bei der Inselrundfahrt erzählte der Reiseführer Fred so manche Geschichten über das Leben auf der Insel. Die Teilnehmer lernten Hörnum im Süden der Insel und Westerland das Inselzentrum kennen. Zurück nach Niebüll ging es mit dem Autozug dem Syltshuttle. Zeit zum Luftholen blieb kaum, am folgenden Tag wurden die Teilnehmer über den Unterschied zwischen einer Hallig und einer Insel aufgeklärt. Von Schlüttsiel aus ging es mit der Fähre zur Hallig Hooge und weiter mit dem Pferdewagen zur Inselkirche und zur Hanswarft. Nach Besichtigung des Königspesels wurde sich mit einem Stück hausgebackener Friesentorte gestärkt. Am späten Nachmittag brachte die Fähre alle wieder zum Festland zurück. Schleswig Holstein heißt ja auch das Land zwischen den Meeren, was lag da näher, als einen Sprung an die Ostsee zu machen. Gemeinsam besuchte man Flensburg bekannt durch Rum und ebenso bekannt durch die Verkehrssünderkartei. Weiter ging es nach Kappeln und entlang der Schlei. Hier wirkte in den 1970/1980 Jahren, vielen noch in guter Erinnerung, der Fernsehlandarzt Dr. Ulrich Teschner gespielt von Walter Plathe. Gut gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück wurde die Insel Föhr. geentert. Mit der Fähre von Dagebüll aus ging es nach Wyk auf Föhr. Bei einer kurzweiligen, humorigen Inselrundfahrt wurde die Geschichte der größten Nordfriesischen Insel näher gebracht. Zum Abschluss der Reise wurden das Eidersperrwerk und die graue Stadt am Meer Husum besucht. Der Ausspruch die graue Stadt am Meer stammt von Theodor Storm, was heute bei Weitem nicht mehr stimmt. Husum ist eine lebendige und bunte Kleinstadt, die zum Bummeln durch die teils kleinen Gassen einlädt. Wieder im Hotel blieb noch eins „Koffer packen“ – die schöne Zeit war vorbei. Es war eine anstrengende aber sehr schöne Tour, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem Hotel „Niebüller Hof“. Foto: privat

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