Allgemeine Berichte | 08.05.2019

Eifelverein Sinzig

Abwechslungsreiche Wanderung auf dem Katharinaweg in Brohl

Grandiose Weitsichten nicht nur ins Rheintal

Die Wanderung startete am Aalschokker Katharina.Fotos: privat

Sinzig. Der Eifelverein Sinzig wanderte auf dem im vergangenen Jahr neu eröffneten Katharinaweg in Brohl. Trotz schlechter Wetterprognosen konnte Wanderführerin Änne Wichterich 20 Wanderlustige begrüßen. Petrus erwies sich aber im Lauf des Tages als gnädig, Sonne und Wolken wechselten sich ab, nur für kurze Zeit wurde ein Regenschirm gebraucht. Die Wanderung startete am Aalschokker „Katharina“, der in den Rheinanlagen von Brohl liegt. Das Schiff wurde vom Kulturverein Brohl vor der Verschrottung gerettet und liebevoll aufgearbeitet, es ist auch Namensgeber des Wanderwegs.

Zunächst führte die Strecke über den Leinpfad entlang des Rheinufers, dann durch den Ort Brohl. Bald ging es im Zickzack einen schmalen Pfad den Berg hinauf. Eine erste Trinkpause gab es auf dem Dickberghäuschen, hier bot sich bereits eine tolle Aussicht ins Rhein- und Brohltal. Weiter ging es bergauf über die „Eselstreppe“, und bald waren alle auf der Höhe angelangt. Immer wieder gab es fantastische Aussichten ins Rheintal. Jetzt wurde der Weg flacher, die Steinbrüche der „Hohen Buche“ wurden durchquert, auf zahlreichen Tafeln ist hier der Abbau der Lavablöcke veranschaulicht. Über den Kurfürstenweg ging es bald wieder hinunter bis zum Pöntertal. Hier staunten die Wanderer über das große Aufkommen von Bärlauch, der voll in der Blüte stand und schön anzusehen war.

Danach passierten die Wanderer noch das Werkgelände der Firma Tönisstein, bevor die wohlverdiente Mittagsrast gemacht wurde. Frisch gestärkt ging es für die Eifelfreunde bald wieder bergauf, vorbei an der Schweppenburg und der Mosen-Mühle bis nach Niederlützingen. Am Ortsrand angelangt, führte dann der Weg zunächst seitlich vorbei und später durch die Lavagrube des Leylerkopfs. Hohe, steile Wände bewiesen eindrucksvoll den früheren Lavaabbau. Auf einem kurzen steilen Weg gelangten alle wieder aus der Grube hinaus und kamen bald zur Kapelle im Lammertal. Von hier aus ging es weiter zu einem besonderen Highlight dieser Tour, der Reutersley. Dieser Aussichtspunkt bietet grandiose Weitsichten ins Rheintal. Zurück führte die Strecke teilweise über den Rheinburgenweg. Bald erreichten die Wanderfreunde wieder den Ausgangsort in Brohl. Wie immer kehrte die Gruppe nach dieser schönen, abwechslungsreichen Tour zu Kaffee und Kuchen ein. Die Wanderer ließen den Tag in geselliger Runde ausklingen.

Die Gruppe ist an der Lavagrube angekommen.

Die Gruppe ist an der Lavagrube angekommen.

Die Wanderung startete am Aalschokker Katharina.Fotos: privat

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