katholischen Frauengemeinschaft Linz (kfd)
Abwechslungsreicher Herbstkaffee
Linz. Viele Frauen aus Linz waren der Einladung der kfd zu einem gemütlichen und unterhaltsamen Kaffeenachmittag in die Stadthalle gefolgt. Zu Beginn begrüßte die Vorsitzende Christa Daub die Gäste. Besonders froh war sie dabei auch Gäste der umliegenden kfds sowie der Evangelischen Frauenhilfe willkommen heißen zu können.
Die geistliche Begleiterin der kfd, Gemeindereferentin Ursula Monter, stellte das Spendenprojekt der kfd im Bistum Trier - Rojava – vor. Hiermit werden Frauen in Nord-Syrien unterstützt. Auch Pastor Lothar Anhalt ließ es sich nicht nehmen, die Frauen im Saal zu begrüßen.
Bevor das Hauptprogramm startete konnte man sich zunächst am reichhaltigen Kuchenbuffet bedienen. Die Kuchen wurden von den Mitgliedern der kfd wieder einmal selbst gebacken, dadurch war auch für jeden Geschmack etwas dabei.
Die anschließend dargebotenen Sketche brachten jeden zum Lachen. So z.B der Sketch „An der Theaterkasse“. Ein älteres Ehepaar, dargestellt von Brigitte van Beek und Marianne Merschbächer, kann sich an der Theaterkasse nicht wirklich entscheiden, welche Eintrittskarten sie nehmen sollen, sehr zum Leidwesen der Kassiererin (Marlies Deusen). Dabei kommt es zu lustigen Missverständnissen bei der Auswahl des Theaterstücks und den dazugehörigen Eintrittskarten. Dies führt letztendlich doch trotz aller Bemühungen der Kassiererin zum Entschluss der Beiden den Theaterabend sausen zu lassen und sich für einen gemütlichen Abend daheim vor dem Fernseher mit dem Musikantenstadel zu entscheiden.
Karin Siebertz alias Frau Schmallenbach telefoniert als Oma mit ihrem Enkel, den sie am Sonntagmorgen bereits um 6 Uhr aus dem Bett klingelt und gibt ihm so einige gute Tipps, wie vorteilhaft es sei, sich ab einem gewissen Alter einfach senil zu stellen.
Ein besonderer Augen- und Ohrenschmaus erwartete die Gäste mit einem Ausschnitt aus der Oper „Carmen“. Monika Hausen, Margaret Schmitt und Käthe Fischer brillierten mit eigens für die Vorstellung von Monika Hausen hergestellten Handpuppen, die die Opernsängerinnen darstellten.
Wie es gelingt, 100 Eier zu verkaufen, obwohl man nur noch 30 Stück im Korb hat, zeigte die einfallsreiche Bauersfrau (Monika Hausen). Sie verwickelte die Käuferin (Resi Wieland) geschickt in verschiedene Gesprächsthemen mit allen möglichen Zahlen, sodass diese nicht merkte, dass beim gemeinsamen Zählen der Eier jedes Mal ein paar Zahlen übersprungen wurden.
Köstlich auch Christa Daub und Karin Siebertz als Ehepaar am morgendlichen Frühstückstisch. Die Beiden lieferten sich einen Schlagabtausch mit „Komplimenten“, was schließlich zum Entschluss der Ehefrau führte, ihren Mann zu verlassen. Mit gepackten Koffern stellte sie ihm noch die letzte Frage, ob sie noch etwas für ihn tun könne, worauf er sie nur noch bat, die Türe leise hinter sich zu schließen.
Den Abschluss der gelungenen Veranstaltung bildete der Auftritt der Linzer Gitarrenstrünzer, die die ganze Stadthalle zum Mitsingen aufforderten.
Die Besucherinnen waren sich einig, wieder einmal einen unterhaltsamen Nachmittag in der Stadthalle erlebt zu haben.
