Allgemeine Berichte | 13.12.2016

Horst Gies und Mechthild Heil besuchten Künstlerin

Adventlicher Atelierbesuch in Insul

Waren begeistert von den Werken der Künstlerin: Horst Gies (2.v.r) und Mechthild Heil (1.v.r.). Heinz-Jörg Dähler

Insul. Mechthild Heil, MdB, Horst Gies, MdL, Jugendpfleger Jürgen Schwarzmann und erster Beigeordneter Guido Breuer trafen sich im Atelier der Künstlerin Gudrun Hermen in Insul zum vorweihnachtlichen Atelierbesuch. Gudrun Hermen zeigte groß- und mittelformatige Landschaftsbilder in unterschiedlichen Techniken aus dem Rheinland, der Ahreifel, Italien, Frankreich, den Philippinen und der Karibik. Mechthild Heil war besonders von den Tuschzeichnungen und den Ölpastellbildern der Künstlerin begeistert, die sich im reizvollen Bereich zwischen Gegenständlichkeit/Abbildung der Realität und der Abstraktion bewegen. „Die Freiluftzeichnungen erinnern mich an mein Architekturstudium. Wie Sie die Atmosphäre vor Ort einfangen. Mit wenigen Strichen sieht man die ganze Landschaft vor sich. Was für eine wunderbare Idee.“ Bereits seit ihrem Studium der Malerei und Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf ist Landschaft eines der bevorzugten Themen Frau Hermens – ob in Ölpastell, Tuschzeichnung, Monotypie, Aquarell oder Pinselzeichnung. Horst Gies gefiel speziell der sehr eigene Stil von Frau Hermen ausnehmend gut: „Etwas in der Art habe ich vorher noch nie gesehen. Am meisten sprachen mich die großen, stärker ausgeführten Bilder von Kulturlandschaften an.“ Jugendpfleger Jürgen Schwarzmann, der Gudrun Hermen bereits durch das Sommerferienprojekt 2016 für die Jugendpflege Adenau kannte, war der Einladung gefolgt Frau Hermens eigene Arbeiten kennenzulernen. Ihn interessierte vor allem Hermens Dokumentationen von Publikumsaktionen, er freute sich an den Bildern und über die Unterhaltung im Atelier. Frau Hermen freute sich wiederum über die Wissbegier ihres Besuches, die Begeisterung, die Fragen, den Austausch. „Politik, Jugendpflege und soziales Engagement gestalten gesellschaftliche Realität – Künstler gestalten ihre Sicht der Wirklichkeit, oft auch ihre eigene künstlerische Realität.“ Meinte die Künstlerin. „Manchmal kann ich als Künstlerin auch etwas sozial bewegen, bei Kunstprojekten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, bei Atelierbesuchen, …“ „Ein erfreulicher Zuwachs für Insul“ begrüßte Guido Breuer die Künstlerin, die seit nunmehr gut einem Jahr ihre Wohn- und Arbeitsstätte von der Stadt Köln an die Ahr aufs Land verlegt hat. Bei Interesse sind Atelierbesuche nach Vereinbarung möglich; bei Fragen zu Kinder-Kunst-Projekten steht Herr Schwarzmann zur Verfügung.

Waren begeistert von den Werken der Künstlerin: Horst Gies (2.v.r) und Mechthild Heil (1.v.r.). Foto: Heinz-Jörg Dähler

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