Allgemeine Berichte | 24.06.2014

Marienwallfahrt in Buschhoven

Ältestes Gnadenbild der Erzdiözese Köln

Hunderte von Gläubigern beten eine Woche lang die „Rosa Mystica“ an - Abschluss am Sonntag, 29. Juni

Das älteste Gnadenbild in der Erzdiözese Köln, die „Rosa Mystica“, zog in Begleitung der Buschhovener Bürgerschützen bei der 824. Wallfahrt durch den Ort.JOST

Buschhoven. Die alljährliche Marienwallfahrt in Buschhoven begann anlässlich des Rosenfestes, eine der ältesten Wallfahrten überhaupt in Deutschland. Das Glöckchen der Marienkapelle am Ortsrand begrüßte schon von Weitem die zahlreich angereisten Wallfahrer, die singend durch die mit Maien und mit Rosen geschmückten Triumphbögen zur Wallfahrtskirche Sankt Katharina zogen. Die Pilger ehren damit bereits zum 824. Male die „Rosa Mystica“, das älteste Gnadenbild der Erzdiözese Köln, das aus dem 12. Jahrhundert stammt. Auf dem Vorplatz und in der Wallfahrtskirche nahmen erneut mehrere hundert Pilger an der Festmesse teil, die von Pfarrer Michael Eschweiler in gewohnt humorvoller Manier zelebrierte wurde. In seiner Festpredigt ging Eschweiler besonders auf die Bedeutung der Jungfrau Maria für das Leben und Wirken ihres Sohnes Jesus Christus ein. Er warnte allerdings auch davor, die Muttergottes zu überhöhen und womöglich sogar noch über den Gottessohn zu stellen.

Beeindruckende Prozession

Bei angenehmem Pilgerwetter formierten sich die von nah und fern angereisten Wallfahrer zu einer beeindruckenden Prozession. Die Schützenbruderschaft geleitete dabei der Tradition entsprechend die Nachbildung des Gnadenbildes, die Jungschützen den Reliquienschrein durch den Ort. Musikalisch wurde die Prozession unterstützt von mehreren Musikkapellen. Im Anschluss an die vom feierlichen Beiergeläut der Pfarrkirche untermalte Prozession reichten fleißige Helfer allen Teilnehmern eine Rose, die anschließend gesegnet wurden, um als Andenken an die Wallfahrt und als Anregung für das Gebet zur „Rosa Mystica“ in Krankheit und Sorgen mit nach Hause genommen zu werden. Das Maria-Rosenfest geht noch bis zum Sonntag, 29. Juni, wobei wochentags stets um 17.15 Uhr eine Marienandacht mit Rosen- und Devotionaliensegnung geplant ist. Am Freitag, 27. Juni, beginnt um 14.30 Uhr die Familienwallfahrt ab dem Kindergarten Morenhoven, anschließend wird gegen 16 Uhr ein Kinderwortgottesdienst in Buschhoven zum Abschluss der Familienwallfahrt gefeiert. Am Samstag, 28. Juni, ist um 12 Uhr ein Rosenkranzgebet vor dem Gnadenbild mit anschließender Beichtgelegenheit ab 15 Uhr. Den Abschluss des 824. Maria-Rosenfestes bildet die Marienandacht mit Predigt und anschließender Rosen- und Devotionaliensegnung am Sonntag, 29. Juni, um 15 Uhr.

Der gekreuzigte Gottessohn an der Spitze der Prozession wurde von den Messdienern geleitet.

Der gekreuzigte Gottessohn an der Spitze der Prozession wurde von den Messdienern geleitet.

Das älteste Gnadenbild in der Erzdiözese Köln, die „Rosa Mystica“, zog in Begleitung der Buschhovener Bürgerschützen bei der 824. Wallfahrt durch den Ort.Fotos: JOST

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