„Band, die es nicht gibt“ rockte den Himmeroder Hof
„After Midnight“ ließ die Herzen der Rockfans höher schlagen
Rheinbach. „Let the good times“: Handgemachte Rock- und Popmusik zum Zuhören, Abfeiern und Mitsingen. Kultsongs der 60er & 70er Jahre stehen auf der Set List - angereichert mit Rockklassikern aus anderen Jahrzehnten. Die Oldie Spezialisten „After Midnight“ spielen das Beste aus den Sechzigern und Siebzigern.
So die Programmankündigung im Netz zu der 17. Veranstaltung mit der Kultband „After Midnight“ im Rahmen von „Kultur im Hof“ im Rheinbacher Himmeroder Hof. Und das taten sie auch.
Mit alten Rockballaden wie „Baby Come Back“, „Sweet Home Alabama“, „Like a Rollingstone“ und „Unchain My Heart“ ließen sich die Besucher Jahrzehnte zurückversetzen.
Immer wieder vom stürmischen Applaus begleiteten Liedern, kamen die „Old-Oldie“ Fans auf ihre Kosten.
Wobei das Programm durch alle Facetten der Rockmusik der 60er, 70er, aber auch der 80er Jahre ging.
Die Altrocker Karl Mertens und Roland Kuckertz an der Gitarre, Chris Buß als Keyboarder, Guido Strang am Schlagzeug und Karl Schlesinger am Bass, aus dem Kreis Euskirchen, zeigten, was echte Rockmusik aus dem vergangenen Jahrhundert zu bieten hatte.
Über 200 Gäste hatten sich am letzten Freitag im Himmeroder Hof zur 17. Veranstaltung von Kultur im Hof eingefunden um „After Midnight“ mitzuerleben.
Die Band, die es eigentlich nicht mehr gibt: „After Midnight“
Vor Urzeiten als Oldie Spezialisten unter dem Namen „Midnight Special“ angetreten, definierten die fünf Herren im Kreis Euskirchen lange den „State of the art“ in Bezug auf Oldies der 60er und 70er. Seit einigen Jahren ist „After Midnight“ nur noch selten - immer aber in Rheinbach im Himmeroder Hof zu sehen. Schon 2016 begab sich die Band auf Abschiedstour. Ab da gab es die Formation nicht mehr.
Zwei Mal im Jahr sind sie dann doch noch mal zu hören. Und das ist Kultur im Hof, in diesem Jahr zum dreizehnten Mal und als krönender Abschluss eines ganzen Tages voller Musik bei „Ein Dorf - Macht Musik“ in Weiler am Berge.
„Wir sind eine Band, die es nicht gibt. Aber ein Jahr ohne „Kultur im Hof“ konnten wir uns nicht vorstellen. Und natürlich Weiler am Berge wo einer unserer Mitglieder herkommt“ erklärte Karl Mertens den Umstand, dass es „After Midnight“ eigentlich nicht mehr gibt.
