Allgemeine Berichte | 28.04.2023

Zuvor musste ein technisches Problem gelöst werden

Ahrtal: Feuerwehren können neue Sirenen nutzen

 Quelle: VG Altenahr

VG Altenahr. Im März informierten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Altenahr, dass aufgrund der technischen Ansteuerung, die sich in einer Umstrukturierung befindet, die neuen Sirenen nicht von den örtlichen Feuerwehreinsatzzentralen zur Alarmierung von Einsatzkräften oder zur Warnung der Bevölkerung angesteuert werden können. „Dieses Problem wurde zwischenzeitlich mit einer technischen Übergangslösung gelöst“, sagt Frank Linnarz, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren der VG Altenahr.

Die neuen Sirenen werden nun nicht mehr ausschließlich von der Integrierten Leitstelle (ILST) Koblenz zur Warnung der Bevölkerung - auf und abschwellender Dauerton / Heulton von einer Minute Dauer - sondern nun auch von den örtlichen Feuerwehren genutzt.

Der allseits bekannte Feuerwehralarm - zweimal unterbrochener gleichmäßiger Dauerton von insgesamt einer Minute Dauer – kann nun zusammen mit den bisherigen Sirenen ebenfalls durch die Feuerwehreinsatzzentralen der örtlichen Feuerwehren ausgelöst werden.

„Wir werden erstmals während unseres monatlichen Probealarms am Samstag, den 6. Mai, die Auslösung der Sirenen mit der üblichen Tonfolge des Feuerwehralarms testen“, sagt Wehrleiter Frank Linnarz.

Weiterer Vorteil der neuen trichterförmigen Sirenen gegenüber den alten haubenähnlichen Modellen ist, dass diese mit einem Akku ausgestattet sind und auch bei Stromausfall ihre Warnung aussenden können.

Im Falle einer Warnung der Bevölkerung durch die neuen Sirenen werden weitere Informationen über die kostenfreien Warn-Apps KatWarn und NINA verbreitet. „Wir empfehlen allen Bürgern, diese kostenfreien Apps auf ihrem Smartphone zu installieren. Obwohl die Apps gut voreingestellt installiert werden, sollte man sich einige Minuten damit befassen, um die App jederzeit sicher bedienen und mögliche Zusatzeinstellungen konfigurieren zu können“, empfiehlt Frank Linnarz. Zusätzlich sollte man auf mögliche Radiodurchsagen achten und im Internet die lokalen Seiten von Tages- und Wochenzeitungen sowie Social Media-Kanäle beobachten, auf denen man ebenfalls meist sehr schnell weitere Informationen zu einer durchgeführten Warnung !erhält.

Quelle: VG Altenahr

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