Finanzamt und Kommunen erarbeiten gemeinsam Maßnahmen

Ahrtal: Grundsteuer wird für Flutopfer verringert

Ahrtal: Grundsteuer wird für Flutopfer verringert

Zerstörtes Haus in Ahrbrück. Foto: ROB

11.02.2022 - 16:43

Kreis Ahrweiler. Um Flutopfern unbürokratisch zu helfen, möchte die Finanzverwaltung Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit den Gemeinden entlang der Ahr, die finanzielle Belastung durch die Grundsteuer für 2022 reduzieren.


Auf Basis der von den Gemeinden erfassten Daten über nicht mehr oder derzeit nicht bewohnbare oder benutzbare Gebäude, prüft das Finanzamt Bad Neuenahr-Ahrweiler von Amts wegen, ob die betroffenen Grundstücke als unbebaut und damit deutlich niedriger zu bewerten sind.

Ein Antrag an das Finanzamt auf Änderung der Bemessungsgrundlage muss von Betroffenen, die bereits einen Antrag auf Grundsteuererlass an die Kommunen gestellt haben, nicht zusätzlich erfolgen. Betroffene, die bis Ende März keinen Bescheid vom Finanzamt erhalten haben, können sich mit einem entsprechenden Antrag an das Finanzamt Bad Neuenahr-Ahrweiler wenden.

Ansprechpartner für einen Antrag auf Erlass der Grundsteuer ist die jeweilige Verbandsgemeinde, Gemeinde oder Stadt, in deren Gebiet das Gebäude liegt. Ziel der Finanzverwaltung ist es, gemeinsam mit den Kommunalverwaltungen für die von der Flut am schwersten Betroffenen eine unbürokratische Lösung zu finden und umzusetzen.

Aktuell werden schon die ersten Listen abgearbeitet und die ersten Einheitswertbescheide bzw. Grundsteuermessbescheide gehen den Eigentümern in Kürze zu.

Pressemitteilung

Landesamt für Steuern

Weitere Beiträge zu den Themen

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Weitere Berichte

Sprechstunde mit Jan Einig

Auf ein Wort

Neuwied. „Auf ein Wort mit Jan Einig“ heißt die Reihe, in der Neuwieds Oberbürgermeister die Stadtteile aufsucht, um mit den Bürgerinnen und Bürgern in persönlichem Kontakt zu bleiben. Dieser Austausch ist Jan Einig ein Herzensanliegen, insbesondere, da die für den engen Draht wichtigen zufälligen Treffen angesichts die Pandemie weniger geworden waren. Nachdem bereits einige Stadtteile dieses Jahr... mehr...

Experte schulte Neuwieds Seniorenbeirat im Kommunalrecht

Neuwied. Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen der älteren Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt Neuwied. Er berät die Organe der Stadt Neuwied, gibt Anregungen und Empfehlungen an Behörden, Verbände und Organisationen und fördert den Erfahrungsaustausch, die Meinungsbildung und Koordination von Maßnahmen. Damit er diese Aufgabe gut erfüllen kann, bot die Stadtverwaltung zusammen mit der... mehr...

Stolpersteine in der Goldgrube verlegt

Erinnerung an Koblenzer Opfer des Nationalsozialismus

Goldgrube. Jüngst wurden sechs neue Stolpersteine im Koblenzer Stadtteil Goldgrube verlegt. Die in die Bürgersteige eingelassenen Messingsteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus, die in Koblenz gewohnt haben. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Zu Besuch in der Frankensiedlung

Mathias Heeb:
Ja, es waren schöne Stunden mit den Kindern der Klasse, manche haben gefragt, ob sie nicht 3 Tage hier bleiben könnten. Was hätte man alles für Möglichkeiten mit diesem Projekt, immer noch und wird auch so bleiben absolutes Unverständnis über die Entscheidung des Gemeinderates der Grafschaft aufgrund...
Mathias Heeb, Grüner Fraktionsvorsitzender:
Von meiner Seite konnte ich mit Johannes Jung aus dem „rebellischen Dorf Eckendorf“ immer gut auskommen. Hoffe für ihn, dass er etwas andere Wege findet für die CDU Grafschaft, ihm alles Gute für die Zukunft, so fair sollte man sein....
K. Schmidt:
"So sei eine Seilbahn vom Tal aus zur Saffenburg, zur Burg Are oder zum Krausbergkopf bei Dernau zur touristischen Erschließung durchaus vorstellbar,..." - Bis vor 10 oder 11 Jahren gab es in Altenahr noch eine Seilbahn, die wurde dann aufgegeben weil mangels Fahrgästen kein wirtschaftlicher Betrieb...
Service