Der Knackpunkt am Radweg liegt zwischen Laach und Reimerzhoven
Ahrtal: Schwierigkeiten beim Wiederaufbau der Radwege
Kreis Ahrweiler. Nach Fertigstellung der Ahrtalbahn im Rekordtempo (erste offizielle Fahrt am 13.12.2025) beginnen nun die Arbeiten an zerstörten oder beschädigten Straßen und Radwegen. Diesen Ablauf hatten bei einer sehr gut besuchten Informationsversammlung in Dernau Deutsche Bahn (DB) und der Landesbetrieb für Mobilität (LBM) seinerzeit frühzeitig bekannt gegeben. Um Bevölkerung und Straßen nicht noch mehr zu belasten, erfolgte zunächst der Wiederaufbau der Ahrtalbahn. Im Anschluss daran von Straßen und des Ahr-Rhein-Radweges. Die Bahnarbeiten, insbesondere ausgeführt durch die Firma Leonhard Weiß, waren pünktlich zur offiziellen Fertigstellung am 12. Dezember 2025 soweit abgeschlossen, dass die Züge wie geplant verkehren konnten. In diesen Jahren hat die Firma Weiß auch die Bevölkerung durch verschiedene Aktivitäten immer eingebunden und „mit genommen.“ Blick Aktuell berichtete seinerzeit über die tagtäglich sichtbaren Fortschritte als „logistische Meisterleistung.“ Der DB-Projektleiter Ahrtalbahn, Christian Sauer, zeigte sich als sehr qualifiziert, und jederzeit ansprechbar. Der PRO-Bahn Vorsitzende Rheinland-Pfalz-Saarland, Noah Wand, betonte vor Ort seinerzeit gegenüber Blick Aktuell die guten Planungen und sichtbaren Fortschritte an der Ahrtalbahn. Das wäre längst nicht überall so. Wie geht der Wiederaufbau der Infrastruktur weiter? Zu einem Ortstermin konnte unsere Zeitung jetzt zwei Fachleute des Landesbetriebes für Mobilität treffen: Stefan Schmitt, LBM-Leiter des Wiederaufbaus Ahrtal, sowie Volker Scherhag (Fachgruppenleiter Straßenbau). Und auf LBM und Baufirmen kommt noch sehr viel Arbeit zu. Momentan laufen etwa in Reimerzhoven umfangreiche Arbeiten an der Bundesstraße 267 statt: Dort hatte die Ahr die B 267 stark beschädigt unterhöhlt. Solche Einzelmaßnahmen gibt es in vielen Bereichen. Und die Menschen beim LMB sind täglich neu gefragt. Zu den Zuständigkeiten gehört, neben zahlreichen Straßen-Einzelprojekten, auch die Instandsetzung des Ahr/Rhein-Radweges. Die Radwegbrücke zwischen Reimerzhoven und Laach wurde seinerzeit bereits höher angelegt. Aber die Ahr zerstörte schwemmte diese bei der Hochwasserkatastrophe vollständig weg. Der Radweg hat für das Ahrtal fraglos eine sehr hohe Bedeutung. Hier wird es aber noch viele Behörden-Abstimmungen geben müssen.
