Allgemeine Berichte | 15.11.2024

Aktion „Wunschzaun“ bei Franziskaner mobil in Sinzig

Emily Käfer und Thomas Müller. Foto: Marvin Seifert

Sinzig. Vom 1. Dezember bis 6. Januar startet Franziskaner mobil am Standort Sinzig in der Kölner Str. 13 ihre diesjährige Wunschzaun- Aktion. In dieser Zeit können alle großen und kleinen Wünsche auf Sterne geschrieben und an den Zaun des Standortbüros gehängt werden.

Um sich an der Aktion zu beteiligen können entweder selber Sterne gebastelt, beschrieben, laminiert und an den Zaun gehängt werden oder man nutzt beim Vorbeigehen oder gezielt die Sterne, die sich in der Kiste im Eingangsbereich des Standortes befinden. Gerne helfen die Mitarbeitenden vor Ort bei Fragen weiter.

Im Anschluss werden die Sterne mit Bruder Michael FFSC, Generalsuperior der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz nach Greggio reisen und dort zur Krippenkapelle gebracht. Den Ort also, wo Franziskus im Jahre 1223 von einem Bekannten mit Namen Johannes die Weihnachtsfeier vorbereiten ließ.

Greggio liegt etwa zwei Autostunden von Assisi entfernt in der Region Lazio und gehörte mit zu den Lieblingsorten des heiligen Franziskus. Vom Rieti-Tal aus herkommend, sieht der Besucher das Kloster wie ein „Nest“ eingebettet in die grünbewachsene Felsformation. Franziskus wollte hier das Weihnachtsfest feiern.

Erinnerung andie Menschwerdung Gottes

Greggio – ein Ort, der im Gedächtnis der Menschen wohl kaum einen Platz gefunden hätte, gäbe es da nicht die Geschichte mit Franziskus und der Krippe. Hier inszenierte er 1223 ein historisches „Krippenspiel“. Franziskus schuf damit einen Ort der Erinnerung an die Menschwerdung Gottes und an die Menschwerdung des Menschen. Greggio wurde so ein Ort bleibender Erinnerungen; ein Ort, geschaffen für einen „Weckruf“.

„Was du weckst,das weckt dich wieder.“

Manchmal ist es gut und nützlich, sich bei anderen wieder in Erinnerung zu bringen. Sich in Erinnerung bringen, das kann bedeuten, die gemeinsame Geschichte vor dem Vergessen zu bewahren und/oder Beziehungen neu zu gestalten, miteinander ins Gespräch zu kommen, auch über eigene Wünsche und Bedürfnisse, alte Beziehungen wieder aufzufrischen oder sich einander zu vergewissern.

Franziskaner mobil

Emily Käfer und Thomas Müller. Foto: Marvin Seifert

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