Allgemeine Berichte | 08.07.2014

Städtisches Gymnasium Rheinbach

Alfred Sprich in den Ruhestand verabschiedet

Stefan Raetz, Alfred Sprich und Stefan Schwarzer (v.l.n.r.) blickten bei der Verabschiedung auf schöne Jahre zurück.privat

Rheinbach. Nach sechsjähriger Tätigkeit für das Städtische Gymnasium Rheinbach ist Alfred Sprich am 4. Juli 2014 in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Verabschiedet wurde er in einer privaten Feierstunde. Nachdem Sprich 1969 am Städtischen Gymnasium sein Abitur erhalten hatte, kam er 2008 nach 29-jähriger Dienstzeit am Clara Schumann Gymnasium in Bonn wieder nach Rheinbach zurück.

In seiner beruflichen Verantwortlichkeit lagen unter anderem die Statistik der Schule, das Gebäude, die Mensa und vieles mehr, doch in Wahrheit übernahm er „eigentlich für alles Verantwortung“, wie es Schulleiter Stefan Schwarzer ausdrückte. So leitete er auch fast ein Jahr lang alleine kommissarisch die Schule im Schuljahr 2012/13. Die Dienstauffassung Sprichs offenbarte umsichtige Zuverlässigkeit. „Pünktlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Präzision beschreiben seinen Arbeitsstil“, erläuterte hierzu Schwarzer. Die Ausstrahlung des angehenden Pensionärs, der Strenge mit großer Warmherzigkeit verbindet, sorgte auch im Kollegium für große Beliebtheit.

Diese Ausstrahlung signalisierte zum Beispiel den Schülern große Verlässlichkeit wussten sie doch stets, dass der Pädagoge ganz auf ihrer Seite war, wenn sie die Schulregeln einhielten und eine angemessene Leistungsbereitschaft zeigten. Wie sehr ihm der Lernfortschritt seiner Schüler am Herzen lag, verdeutlichte eine Schülerin, die beim diesjährigen Abiball an den Tisch der Schulleitung kam. Sie freute sich sehr, ihren Mathematiklehrer wiederzutreffen und versicherte eindringlich wie gut sie sich durch ihren Mathe-Leistungskurs auf das Studium vorbereitet fühlt.

Auch Bürgermeister Stefan Raetz sprach ein „herzliches Dankeschön für die gute Zusammenarbeit“ aus und unterstrich, wie sehr Sprich die Schule nach außen präsentiert hat.

Dies tat er gleichsam auch dann, wenn er Schüler samstags bei Turnieren auf dem Fußballplatz besuchte und anfeuerte.

Stefan Raetz, Alfred Sprich und Stefan Schwarzer (v.l.n.r.) blickten bei der Verabschiedung auf schöne Jahre zurück.Foto: privat

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