„Lukas“ und der „Rote Drache“ in den Remagener Kitas
Alle Kinder lieben „Pippin“
Remagen. In der Kita wird es laut, wenn Lukas seinen Hund „Pippin“ sucht. Alle Kinder rufen nach ihm, während der Hund kurz durch den Wald huscht und wieder für Aufregung sorgt. Die Geschichte, die sich dahinter verbirgt: Lukas hat sich im Wald verlaufen, als er nach seinem tierischen Freund sucht. Dabei stürzt er in ein tiefes Loch – doch Rettung naht in Form eines kleinen roten Drachens.
Der Drache hilft Lukas, die beiden freunden sich an und begeben sich auf eine Reise zur „Schmetterlingsinsel“, um „Pippin“ zu finden. Die Kindergartenkinder spielen eine zentrale Rolle bei dieser Geschichte, denn sie unterstützen mit Begeisterung das Zustandekommen der Freundschaft. Mit dem „Freundestanz“ wird diese schließlich besiegelt, während sich alles im Kreis dreht – eine Freude, die auch die Erzieher:innen mit großer Begeisterung teilen. Zwischendurch findet ein lebhafter Dialog statt, in dem die Kinder erzählen, was sie gesehen haben. Am Ende erfährt schließlich jeder den Namen des kleinen roten Drachens: „Bärbel“.
Die Geschichte stammt aus der Feder von Lars Schmidt, Künstler und Autor aus Remagen. Gemeinsam mit Guido Asmuth, bekannt durch die „Polizeipuppenbühne“, reist er durch die Kitas der Stadt. Ihr Puppenspiel verbindet Freude, Spaß und Kultur mit einer Botschaft über den Umgang mit dem Fremden – für Kinder, Eltern und das Kita-Personal gleichermaßen. Begeistert nahmen die Kinder der Kripper Kita in der Voß-Straße, gemeinsam mit denen von „St. Nepomuk“ und „Pusteblume“, an der Vorstellung teil.
Insgesamt sechs Kitas mit mehreren hundert Kindern konnten Lukas und der rote Drache bereits besuchen. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Remagener „Kulturwerkstatt“, die den Antrag bei „Demokratie Leben“ stellte – einem vom Bundesfamilienministerium geförderten Programm, das in Remagen seit Jahren den Integrationsgedanken in der Bevölkerung und den Vereinen stärkt.
AB
