Mitgliederversammlung des Fördervereins Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V.
Alle bisherigen Mitglieder des Vorstandes einstimmig wieder gewählt
Andernach. In der Kapelle der Altenzentrum-Sankt-Stephan-Stiftung fand gemäß der Satzung die jährliche Mitgliederversammlung statt.
Der Vorsitzende des Fördervereins Hospizbewegung Andernach-Pellenz, Herr Bernhard Ickenroth, begrüßte die insgesamt 37 Mitglieder und stellte die ordnungsgemäße Einberufung und die Beschlussfähigkeit fest. Zunächst wurde der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht. Besonders an den erst kürzlich verstorbenen Pastor Günter Schmidt, Mitbegründer des Fördervereins und langjähriges Mitglied des Vorstandes. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr stellte Herr Ickenroth fest, dass neben einer konstanten Mitgliederzahl auch eine erfreulich große Spendenbereitschaft besteht. So wurden im Laufe des Jahres einige große Spenden an den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter Pfarrer Helmut Cordes persönlich übergeben.
Im Jahr 2018 wurden wieder verschiedene, gut besuchte Vortragsveranstaltungen angeboten. Auch die jährlich stattfindende Friedhofsbegehung auf dem Andernacher Friedhof, bei der die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten vorgestellt werden, wird gerne wahrgenommen.
Der Förderverein kann im Jahr 2019 sein 20-jähriges Jubiläum feiern. Einige Veranstaltungen haben bereits erfolgreich stattgefunden, einige werden noch folgen. Besonders zu nennen ist die Seelenbretter-Wanderausstellung, die von Juli bis November an verschiedenen Orten in der Stadt Andernach und auch in Plaidt gezeigt werden.
Das am 3. Oktober stattfindende Konzert des Stadtorchesters Andernach findet zugunsten des Fördervereins Hospizbewegung statt. Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildet der Ökumenische Gottesdienst mit Festakt am 12. November im Mariendom Andernach.
Der Vorsitzende schloss seine Ausführungen mit einem großen Lob an die treuen Mitglieder, die engagierten Hospizbegleiter/innen, an die Geschäftsführerin Frau Hannelore Bermel für ihre Zuverlässigkeit und vielfältigen Initiativen, den gesamten Vorstand, besonders aber an das Team "Hospiz macht Schule" und das Kartenteam unter der Leitung von Frau Nolte und Frau Hörnig, das jedes Jahr einen stolzen Gewinn erwirtschaftet.
Die Schatzmeisterin Frau Claudia Klein legte ihren Kassenbericht für das Jahr 2018 vor. Die planbaren Mitgliedsbeiträge zusammen mit den beträchtlichen Spenden machen es nur möglich den jährlichen Unterstützungsbedarf für die Hospizarbeit in der Stiftung Kirchliche Sozialstation zu gewährleisten. Herr Nußholz trug das Ergebnis der von ihm und Frau Köpping durchgeführten Kassenprüfung vor und attestierte Frau Klein eine vorbildliche Kassenführung.
Als Wahlleiter für die Neuwahl des Vorstandes wurde Herr Jürgen Bermel gewählt. Nach der Entlastung der Schatzmeisterin und des bisherigen Vorstandes nahm er die Neuwahl vor. Alle bisherigen Mitglieder des Vorstandes wurden einstimmig wieder gewählt und in ihren Funktionen bestätigt. Es gab zwei Veränderungen: Herr Dr. Andreas Korn ist neu im Vorstand und wurde zum 2. Stellvertreter des Vorsitzenden bestimmt. Herr Pfarrer Helmut Cordes, bisher Stellvertreter des Vorsitzenden, wurde vom Vorstand der Stiftung Kirchliche Sozialstation als ihr Vertreter benannt. Herr Horst Kibellus und Frau Sieglinde Hanßen haben sich bereit erklärt das Amt des Kassenprüfer zu übernehmen.
Frau Brigitte Protzmann stellte die Hospizarbeit des vergangenen Jahres vor. Im Jahr 2018 wurden 181 Patienten von 48 ehrenamtlichen Hospizhelfern begleitet. Diese Begleitungen erfolgten im häuslichen Bereich in Andernach und der Region Pellenz, im Stiftshospital, in den Seniorenzentren der Stadt Andernach, Plaidt, in der Rhein-Mosel-Fachklinik und in der Klinik der Barmherzigen Brüder Saffig.
Frau Schünemann-Diederichs stellte das von der Bundes-Hospiz-Akademie entwickelte Projekt "Hospiz macht Schule" vor. Diese Projektwoche erfolgt an fünf Tagen mit Schülerinnen und Schülern einer 4. Klasse. Das Thema dieser Woche lautet "Abschiednehmen".
Schulleitung, Klassenlehrer und Eltern müssen im Vorfeld ihre Zustimmung geben. Nach anfänglichen Bedenken sind die Erwachsenen am Ende der Woche überrascht, wie unbefangen und sensibel ihre Kinder mit diesem schwierigen Thema umgehen. Der Vorsitzende lobte die Projektleiterin, Frau Schünemann-Diederichs, die „die Türen zu den Schulen öffnet“. Er zollte den Frauen seine Hochachtung, die sich eine Woche lang als Unterrichtende zur Verfügung stellen und dies bereits erfolgreich an verschiedenen Grundschulen der Stadt Andernach geleistet haben.
Die beiden Leiterinnen des Kartenteams waren leider verhindert, so übernahm der Vorsitzende den Bericht. Für die geleistete Arbeit, die wie immer „lautlos wie ein Uhrwerk“ im Verborgenen verläuft, sprach er dem ganzen Team Anerkennung aus.
Bevor Herr Ickenroth die Versammlung schloss, wies er noch einmal auf die geplanten Veranstaltungen im laufenden Jahr hin.
