Müllaktion in der Region Rheinbach und Swisttal wurde zu einem vollen Erfolg
Alle folgten dem Aufruf zum Frühjahrsputz
Rheinbach. Auch ohne politischen Anstoß stehen die Müllsammelaktionen in vielen Orten schon seit langer Zeit im Jahreskalender. Der europäischen Idee sind viele Orte also voraus. Bei der Europäischen Reinigungswoche handelt es sich um eine Aktion, bei der die Bürger aufgerufen werden, für saubere Straßen und Plätze zu sorgen. Überall finden sich Dorfgemeinschaften, Vereine und Parteien zusammen, um diesen Gedanken zu unterstützen. Auch viele Familien mit Nachwuchs und Hund beteiligten sich bei herrlichem Wetter am Frühjahrsputz. Wobei die gute Laune allen anzumerken war.
In Rheinbach hatte die Stadtverwaltung in den Gemeinden Container bereitgestellt. Die ersten Aktiven starteten um 9 Uhr. Straßen und Wege wurden von Müll und Unrat befreit. Unkraut und abgekippter Schutt wurde auf Schubkarren geladen und zu den Sammelstellen gebracht. Von Fastfood-Verpackungen bis zu alten Autoreifen reichte die Palette, was von den fleißigen Helfern zusammengetragen wurde.
Heimerzheim: Auch in diesem Jahr wurden die Heimerzheimer Bürger vom Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei Swisttal unterstützt. Dabei erlebten zehn Polizeischüler in Begleitung von zwei Ausbildern, wie es sich anfühlt, wenn ein Team gemeinsam der guten Sache dient. Diese Aktion begann um 10 Uhr mit zahlreichen Freiwilligen aus unterschiedlichen Vereinen und Organisationen am Thomas-Esser-Platz in Swisttal-Heimerzheim.
Die Aktion erstreckte sich nicht nur auf den Ortskern von Heimerzheim, sondern auch auf andere Dörfer und Teile der Gemeinde. So kam es, dass sich zum Ende der Aktion ein hoher Haufen aus zahlreichen gefüllten Müllsäcken am alten Kloster türmte. „Wir unterstützen auch im übrigen Jahr die Vereine und soziale Projekte und zeigen so die Verbundenheit mit den Menschen vor Ort“, so der Pressesprecher der Polizei, Lewin Aldenkirchs. Anschließend tauschten alle Teilnehmer in lockerer Runde im Innenhof des alten Klosters in Heimerzheim ihre Erfahrungen aus.
Oberdrees: Etwa 20 Bürger waren der Aufforderung von Ortsvorsteher und Ratsmitglied Kurt Brozio gefolgt. Der Vorsitzende des Ortsausschusses, Peter Eich, freute sich, dass sich neben der Jugendfeuerwehr auch einige Kinder beteiligten. Nach getaner Arbeit konnten sich die Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus durch einen von Josef Schwark hergerichteten Imbiss stärken.
Merzbach: Ratsherr Georg Schragen und Kalle Kerstholz hatten in Merzbach auch viele Kinder mit ihren Familien bei der Säuberungsaktion mit am Start. Sie sammelten auch am Waldrand in Richtung Rheinbach den Unrat auf. Kerstholz: „Wir freuen uns, dass auch die Kleinsten mit viel Freude dabei sind.“
Wormersdorf: Hier versammelten sich die Reinigungskräfte schon um 9.30 Uhr. Vor allen Dingen tat sich die Jugendfeuerwehr hervor.
Niederdrees: Um 9 Uhr ging es los. Am Feuerwehrhaus in Niederdrees hatten sich bereits über 30 Mitstreiter mit Hacke, Besen und Schaufel eingefunden. Ortsvorsteher Holger Klöß organisierte das weitere Vorgehen.
Rheinbach: In Rheinbach gab es mehrere aktive Gruppen. Die CDU-Fraktion unter der Leitung des Fraktionsvorsitzenden Bernd Beissel hatte sich das Revier im Industriegebiet hinter der Raiffeisentankstelle vorgenommen.
Weilerfeld: Die Ratsherren Joachim Schneider (CDU) und Karsten Logemann (FDP) hatten wieder zu einer gemeinsamen Müllsammelaktion im Weilerfeld aufgerufen. Wie immer war eine große Vielfalt bei den „Fundstücken“ zu bestaunen.
A. Eich
Die Aktivisten in Wormersdorf.
Auch die Senioren waren in Odendorf dabei.
Eine stattliche Anzahl an Mitstreitern traf sich in Oberdrees.
