Allgemeine Berichte | 07.05.2021

Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V.

„Alle reden über Corona – Wir helfen krebskranken Kindern“

Koblenz. Corona lässt vieles in den Hintergrund treten, doch sind die Sorgen und Nöte von Familien mit einem an Krebs erkranktem Kind gerade in Coronazeiten mit erheblichen Mehreinschränkungen verbunden, als dies ohnehin schon der Fall ist. Durch die Besuchsbeschränkungen in den Kliniken ist es nur einem Elternteil in der Regel möglich, mit seinem Kind zusammen auf Station zu sein. Besuche anderer Angehöriger oder auch Freunde erkrankter Kinder und Jugendlicher sind seit über einem Jahr nicht möglich. Das Thema „Isolation“ bekommt dadurch eine noch größere Dimension.

Der Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V., die mit ihrer Geschäftsstelle und ihren Elternwohnungen schräg gegenüber der Kinderonkologie des Kemperhofs Koblenz angesiedelt ist, ist durch die über 30-jährige Vereinsarbeit und die täglichen Kontakte zu den Betroffenen innerhalb und außerhalb der Klinik die schwierige Situation der Familien bekannt. Seit 1989 versucht sie dort zu helfen, wo es nötig ist.

Der Vorstand der Elterninitiative ist zu 100 Prozent ehrenamtlich im Einsatz und besteht aus ehemals betroffenen Eltern, Freunden der Eltern, vormals selbst erkrankten Kindern und Jugendlichen und ihren Geschwistern. Daher weiß der Vorstand aus eigener Erfahrung um die Probleme, mit denen die betroffenen Familien tagtäglich konfrontiert sind. Die Hilfen, die die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V. erbringt, sind vielseitig: so übernimmt sie z.B. Kosten, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden, sie beschäftigt zwei Sozialpädagoginnen für die psycho-soziale Betreuung und Begleitung der Familien während und nach der langen Behandlung, sie versucht Erleichterungen und Aufmunterungen vor Ort auf der Station zu ermöglichen, hat den Dienstag als Pizzatag in der Klinik ins Leben gerufen, sie finanziert und führt mit den Kindern und Jugendlichen das Mutperlenprojekt durch, erfüllt Herzenswünsche, sie versucht besondere Angebote des Austausch- und Gesprächsmöglichkeiten unter den Betroffenen herzustellen, nimmt die Geschwisterkinder dabei in den Blick, sie stattet das Spielzimmer der Station mit schönen Sachen und Materialien aus, sie beschäftigt eine Lehrkraft, die Online- und Unterricht auf Station anbietet und bietet nicht zuletzt Nachsorge und Trauerbegleitung. In diesem Kontext hat die Elterninitiative im Stadtwald Koblenz mit ihrem Erinnerungswald einen wunderschönen lebendigen Ort der Trauer und des Zusammenkommens für die Familien geschaffen. Corona hat die Arbeit des Teams der Elterninitiative vor große Herausforderungen gestellt, aber die Arbeit und die Hilfe geht tagtäglich weiter! Die Elterninitiative erhält keine öffentlichen Mittel. Alle Familienunterstützungen und Nachsorgeangebote werden durch die Spenden hilfsbereiter Menschen und die Beiträge der Mitglieder finanziert. Wer die die Arbeit der Elterninitiative durch eine Spende unterstützen möchte, findet hier die Bankverbindung: Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V., Sparkasse Koblenz, IBAN DE59 5705 0120 0001 0112 20. Weitere Informationen zum Verein und seiner Arbeit erhalten Interessierte unter www.eikkk.de.

Pressemitteilung der

Elterninitiative krebskranker

Kinder Koblenz e.V.

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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