Allgemeine Berichte | 24.09.2018

Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“

„Alles Heimat – oder was?“

Laiendarsteller entwickeln tiefgründiges Theaterstück

Die Frage „Was ist Heimat und was bedeutet das eigentlich für mich?“ beschäftigt die bunt gemischte Gruppe. Privat

Höhr-Grenzhausen. Was passiert, wenn sich zehn völlig unterschiedliche Menschen im Alter von 11 bis 72 Jahren zusammenfinden, um gemeinsam ein Theaterstück zu entwickeln? Es wird spannend, bunt und abwechslungsreich und genauso vielseitig, wie die Darsteller selbst! Unter dem Motto „Heimat“ entwarfen zehn Laiendarsteller unter der Leitung von Regisseur Udo Willer seit Mai 2018 ein Theaterstück mit dem Titel „Alles Heimat“. Beginnend mit der Überlegung „Was ist Heimat und was bedeutet das eigentlich für mich?“ entbrannte eine lebendige und kreative Diskussion, die zu einem ersten Konstrukt und zur Rahmenhandlung des Stückes führte:

Ein Penner, eine Tänzerin, ein „zickiges“ Mädchen, eine Hobby-Horsing-Reiterin, ein Türke, ein Senior, eine Heimatvertriebene, ein Flüchtlingsmädchen und eine Ex-Zweite-Heimatlerin versuchen an einer Bushaltestelle einer Blinden zu helfen, die nicht mehr weiß und wissen will, was Heimat eigentlich ist. Alle versuchen verzweifelt, ihr das Gefühl von „Heimat“ spielend, streitend, dichtend, singend, tanzend und reitend wieder zurück zu geben. Aber die blinde Dame will nichts davon wissen. Doch zum guten Schluss steht fest: Heimat fühlt sich erst gemeinsam richtig gut an. Die Premiere findet am Sonntag, 9. Dezember um 16 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ statt. Kartenreservierung unter Tel. (0 26 24) 72 57 oder online unter www.juz-zweiteheimat.de. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“.

Die Frage „Was ist Heimat und was bedeutet das eigentlich für mich?“ beschäftigt die bunt gemischte Gruppe. Foto: Privat

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