Kartoffelfest im Elisabeth-Haus
Alles drehte sich um die tollen Knollen
Weibern. Feste werden im Elisabeth-Haus gerne gefeiert. In der herbstlich dekorierten Cafeteria genossen Bewohner, Mitarbeiter und Gäste zunächst den frisch gebackenen Rollkuchen. Im Anschluss an das gemütliche Kaffeetrinken begannen die Wettbewerbe zur Krönung des Kartoffelkönigpaars. Die Frauen stellten ihre Fingerfertigkeit beim Kartoffelschälwettbewerb unter Beweis. Helena Porz, 98 Jahre alt, hatte als Schnellste sechs Kartoffeln geschält.
Die männlichen Bewohner konnten ihre Geschicklichkeit beim Kartoffelstechen unter Beweis stellen. In einer Bütt mit Laub waren die Kartoffeln verborgen. Mit einem Kartoffelstecher galt es mit dreimaligem Anlauf möglichst viele Kartoffeln zu finden. Nach dem Aufwiegen stand der Sieger fest, Hermann Schmitz hatte die dicksten Kartoffeln gestochen. Die glücklichen Ersten nahmen ihre Ehrenplätze ein und wurden mit Präsenten zum Kartoffelkönigspaar gekürt. Unter den anwesenden Gästen waren auch Mitglieder der Heimatfreunde Weibern, Weiberner Urgesteine, die für das Kartoffelfest Besonderes dabei hatten. Manfred Dahm berichtete ausführlich in gereimtem Text von einer Begebenheit aus seiner Kindheit. Die Geschichte von dem Vieh, was gerne auf fremder Weide Knollen fraß, brachte alle Bewohner sehr zum Schmunzeln. Danach folgte ein Vortrag von Rudolf Reinhardt über die Kartoffel, früher neben Brot das wichtigste Grundnahrungsmittel. In lustiger Weise erfuhren die Anwesenden, wie an sieben Tage der Woche der Speiseplan mit Kromperegerichten bereichert wird. Die Zuhörer waren begeistert von den tollen Mundartgeschichten und einige Anwesende, überwiegend Eifelaner, wollen unbedingt am nächsten Treffen der Heimatfreunde im Seniorenzentrum teilnehmen. Mit Zwiebelkuchen und Federfeisser endete ein bunter Tag im Elisabeth-Haus.
