Bürgerstiftung Unkel „Willy Brandt-Forum“
Alles nach dem Plan von Zufallsregisseurin Sigrid Wesely
Doris Busse aus Bonn 40.000. Besucherin des WBF
Unkel. Es ist vertrackt. Jeder weiß, dass er kommt, aber keiner weiß, wann er kommt, der 40.000ste Besucher des Willy-Brandt-Forums (WBF) in Unkel. Seit jeher ist der Jubiläumsbesucher oder die Jubiläumsbesucherin ein Fall für die Zufallsregisseurin Sigrid Wesely. Früh genug, wenn der nächste Zehntausenderschritt sich abzeichnet, beginnt sie mit der Errechnung des Zeitfensters. Am Ende kann sie Tag und Stunde präzise vorausbestimmen. Und dann steht alles bereit. Ein Fotograf, der das Foto schießt – Hanns Bölefahr -, das Präsent – ein handsigniertes Buch von Peter Brandt, eine Flasche Willy-Brandt-Wein und last not least ein von der Regisseurin selbstgebastelter Schlüsselanhänger.
Jetzt heißt es nur noch warten. Am 27. Juni um 16.55 Uhr ist es soweit. Auftritt die 40.000. Besucherin. Es ist Doris Busse aus Bonn. Ihr Ehemann, Volker Busse, war Abteilungsleiter im Bonner Bundeskanzleramt zu Zeiten Willy Brandts. Und so war es ein weiterer „Zufall“, dass mit Klaus-Henning Rosen, dem Leiter der Persönlichen Büros von Willy Brandt, ein alter Kollege, für die Führung durch das Willy-Brandt-Forum bereit stand. Alles unter der Regie von WBF-Vorstandsmitglied Sigrid Wesely, die an ihrem Stammplatz am Besuchertresen hinter der Kasse bestimmt schon die nächsten Strippen zieht: still und leise, beharrlich und zielgerichtet.
Pressemitteilung
Bürgerstiftung Unkel
„Willy Brandt-Forum“
Zufallsregisseurin Sigrid Wesely.
