Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Erstmals wurden die Bürokraten-Schraate ohne Blutvergießen mit Charme und Diplomatie überwunden

Als Kaiserin Sissi eroberte Yvonne I. das Linzer Rathaus für drei tolle Tage

14.02.2018 - 09:45

Linz. Wenn es einer Linzerin gelingt, den Sprung von der KG-Präsidentin zur ersten Prinzessin in der Geschichte des Strünzer-Fastelovend zu machen, was liegt dann näher, direkt höchste adlige Würden anzustreben. Entsprechend hatte Yvonne I. „vom Rennenberger Tal“ Drehbuchschreiber für den Rathaussturm beauftragt, sie als Sissi, Gemahlin Seiner K.u.K. Apostolischen Majestät, Franz Josef I. von Österreich, die Schraatenburg der Bunten Stadt am Rhein einnehmen zu lassen. Entsprechend stieg die Vizepräsidentin der KG zur Kanzlerin, Gräfin Heikel von Paffenhausen auf, während Flügeladjutant Baron Thilo von Henzel und Fürst Oli von Barockhaus ihr zur Seite standen. Während der Stadtbürgermeister seine aussichtslose Rolle beibehalten konnte, mutierte sein an sich Franzosen-freundlicher Beigeordneter zu dem ungarischen Grafen Tamás Balássy, der damit die Rolle des ursprünglichen Rebellen Gyula Andrássy übernommen hatte.

Pünktlich um 12.11 Uhr zogen die Stadtsoldaten um Kommandant Markus Pfaffhausen auf dem Marktplatz und machte vor dem Rathaus breit Front. Gerade rechtzeitig, rückten unter dumpfen Trommelklängen und Flötentönen die übrigen Corps an, Dabei ließen sie eine Gasse, Platz für die Kutsche, in der die „Kaiserin der Herzen“ mit ihrer Entourage zum „Radetzkymarsch“ vorfuhr. Dabei hatte sie ihre beiden Kinder, ihrer Schwiegermutter, Erzherzogin Sophie, für die Reise entreißen können. Deren Ziel war eigentlich Linz an der Donau gewesen, unbegreiflich wie Thilo von Henzel die Visitationsroute um knapp 700 Kilometer so verschieben konnte, dass die Österreicher im preußischen Rheinland gelandet waren, Tamás Balássy nach dem misslungene Putsch Asyl gefunden hatte.

Im grünen Dolmann begleitete der eigentlich blau-wiess-Gesinnte den Bürgermeister ins Freie. „Was ist denn hier los? Was soll der Aufzug der bunten Truppen? Strünzerball und Bürger-Frühschoppen sind doch vorbei. Ich bin der Bürgermeister von Linz am Rhein und wer seid Ihr?“, polterte Hans Georg Faust sichtlich verärgert über die Störung seines Sonntagsschlafs los. Seine Stimmung wurde nicht besser, als ihm die Kanzlerin die „Besucherin“ Kaiserin Elisabeth als „Landesherrin“ vorstellte. „Da hättet Ihr auf dem Wiener Kongress anders tanzen müssen. Jetzt ist die bunte Stadt am Rhein, das Bollwerk des rheinischen, alles verzeihenden Katholizismus, die Hochburg des Karnevals, seit 1815 preußisch“, belehrte er die „Wiener Kaffeehausstrategen“. Man wisse sich zu verteidigen, verwies er auf die preußisch gedrillten Stadtsoldaten an. Mit so staatzen Kääls hätte schon der Alte Fritz Kaiserin Maria Theresia Schlesien abgenommen. Danach hätte die Rut-Wiessen Zielen sowie Schießen geübt und ihre Lehren aus den Rathaussturm-Niederlagen gegen den Derek-Clan und gegen Napoleon gezogen. „Keine Armee der Welt kann sie aufhalten, schon gar nicht die K.u.K.-Operettenclowns in Uniform“, höhnte der „Beute-Hesse“ in typischer Strünzer-Manier und bot den „Touris“ an, ihnen den Weg zu Kaiser`s Kaffee im Meusch-Center zu zeigen, bevor sie sich auf den Rückweg machen würden.

So auf das Schändlichste beleidigt, fordert Sissi unter dem Kriegsgeschrei der Korps Rache. Ein blutiges Gemetzel konnte gerade noch durch das Eingreifen von Tamás Balássy verhindert werden.

„Krieg war noch nie ein Mittel der Politik im Felix Austria“, erinnerte er den Stadtchef an die Wiener Devise: „Kriege mögen andere führen, du, glückliches Österreich, heirate!“ Aber der Stadtchef fürchtete, dass Österreicher nur Beute machen, Leute schikanieren und den Linzern ihre Regeln und Gewohnheiten aufzwingen wollten. „Zeigt den Kerlen und der Kitschkaiserin Sissi, wo der Hammer hängt. Auf sie mit Gebrüll!“ forderte er die Stadtsoldaten auf. Woraufhin Thilo von Henzel konterte: „Degen aus der Scheide, Mozartkugeln in die Flinten. Legt an!“

Aber Sissi war in der Geschichte der Stadt Linz bestens bewandert. „Mit dem trotteligen Bürgermeister ist ja nicht zu reden. Der ist in seinem Rathaus-Verteidigungswahn gefangen, der ihm bisher jedes Jahr eine Niederlage eingebracht hat. Die Sache ist unser Blut nicht wert“, wandte sie sich an Graf Balássy. Und der schaffte das Unglaubliche, einen Politiker um Umdenken zu bewegen, in diesem Fall, Sissi bis Aschermittwoch das Rathaus zu überlassen. „Wenn´s denn dem Frieden, der Stadt, der Werbegemeinschaft und dem Tourismus dient, dann in Gottes Namen“, gab Hans-Georg Faust klein bei.

„Lieber Graf Balássy, Eure Diplomatie und Euer Charme haben mich überzeugt. Wir nehmen das Rathaus für drei Tage. Lieber Kölsch als Blut, lieber Karnevalslieder als Marschgesang, lieber rheinischer Frieden als preußischer Kampf sowie Stippeföttche und Wiener Walzer. Österreich hat wieder geschmeidig gesiegt. Kommt an mein Herz, lieber Graf Balássy. Wir holen uns den Schlüssel ab für drei glückliche Tage!“, himmelte Sissi fern von ihrem Franzl den feschen Ungarn an. Mit ihn schritt sie durch das Spalier der Korps auf das Rathaus zu, auf dessen Treppe ihr Hans Georg Faust den Stadtschlüssel überreichte. Nachdem et Sissi-Yvönnche das Symbol ihr Macht triumphierend in die Höhe gereckt hatte, drehte sie sich im Arm von Tamás Balássy hingebungsvoll zum Kaiserwalzer, während ihre Korps, geistvolle Flüssignahrung suchend, schon den Schraatesaal eroberten. DL

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Artikel

Täter entwendete einem Touristen 300 Euro aus der Brieftasche

Trickdiebstahl an Parkscheinautomat in Koblenz

Koblenz.Ein 62-jähriger Tourist wurde am Samstag, 19. Mai, gegen 10.45 Uhr von einer männlichen Person mit ausländischem Akzent an einem Parkscheinautomaten in der Koblenzer Altstadt angesprochen und gebeten, Geld zu wechseln. Im Laufe des Gesprächs gelang es dem Täter schließlich, dem Opfer unbemerkt 300 Euro aus der bereits geöffneten Geldbörse heraus zu entwenden. Der Täter entfernte sich dann schnellen Schrittes in Richtung Kornpfortstraße. mehr...

Erstklassige Kunst auf internationalem Niveau in Winningen

Große Kunst im kleinen Dorf

Winningen. Zehn Jahre sind vergangen, seit zum ersten Mal Winningen zum Ausstellungsort für internationale Künstler wurde. Ein anfangs schwieriges Unterfangen, denn es war keineswegs selbstverständlich, Künstler dazu zu bewegen, ihre Werke dort zu installieren und auszustellen, da Winningen für sie unbekanntes Neuland war. Bis heute waren 67 Kunstschaffende zu Gast, eine stolze Zahl, die neben Deutschland aus zehn weiteren Ländern stammten, wie Südkorea oder dem Iran. mehr...

Caroline Gräf, Sophie Sturtz und Christian Gräf engagieren sich ehrenamtlich in Greimersburg

Vorbildliche Betreuung der Jugendfeuerwehr

Greimersburg. In der Gemeinschaft eine homogene und starke Gruppe zu bilden, das ist die Aufgabe die sich Caroline Gräf, Betreuerin der Jugendfeuerwehr Greimersburg, gestellt hat. Eine ehrgeizige und anspruchsvolle Aufgabe, die sie aber mit entsprechender Führungsqualität, fundiertem Fachwissen und vor allem viel Engagement und Freude bei der Sache meistert. In diesem Zusammenhang beaufsichtigt, trainiert... mehr...

Tag der offenen Tür im Waldorfkindergarten Bendorf-Mülhofen

Spielen und toben im weitläufigen Garten

Bendorf. Am Tag der Offenen Tür des Waldorfkindergartens in Bendorf-Mülhofen konnten Groß und Klein ein paar gesellige Stunden in den gemütlichen Räumen des Kindergartens verbringen. Viel Freude hatten die Kinder beim Einsäen von Blumen. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen oder einer Grillwurst ergab sich die Möglichkeit, mit den Erzieherinnen oder Teilen der Elternschaft ins Gespräch zu kommen. mehr...

Weitere Artikel

Zeltlager der Pfarrjugend Maria Himmelfahrt Andernach

Zehn Tage voller Spiel, Spaß und Natur pur

Andernach. Auch in diesem Sommer fährt die Pfarrjugend Maria Himmelfahrt wieder in die Eifel. Ende Juli geht es für Kinder und Leiter los nach Schankweiler, wo gemeinsam zehn Tage verbracht werden. Während dieser Zeit wird die Umgebung nahe der luxemburgischen Grenze bei verschiedenen Wanderungen wie der Schnitzeljagd, der Fotostafette, der Leiterwanderung oder der Wanderung ins Freibad erkundet.... mehr...

Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“ erhält neue Projektgruppe

Fitnesspfad in Andernach soll wiederbelebt werden

Andernach. Eine neue Projektgruppe innerhalb der Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“ möchte sich dafür stark machen, den ehemaligen „Trimm-Dich-Pfad“ auf dem Andernacher Krahnenberg wiederzubeleben. „Von dem in den 70er-Jahren eröffneten und rege genutzten Pfad ist leider nichts mehr übrig“, erläutert die für das Projekt benannte „Kümmerin“ Katja Büchner. Gemeinsam mit Katja Wagner hat sie den Stein für einen neuen Fitnesspfad nun ins Rollen gebracht. mehr...

Katholische Familienbildungsstätte Andernach bietet an

Eltern-Kind-Gruppen und PEKiP

Andernach. Besonders in den ersten Lebensmonaten gibt es viele Fragen zum Familienleben, zur Entwicklung der Kinder und zur Gestaltung des Familienalltags. Hier ist eine Gruppe mit Menschen in der gleichen Lebensphase hilfreich und beruhigend. mehr...

Klassen 7, 8 und 9 der Geschwister-Scholl-Realschule plus Andernach zeigten tolle Beteiligung und Leistungen

Gelungene Bundesjugendspiele Teil I

Andernach. Bei guten äußeren Bedingungen fanden im Stadion Andernach die Bundesjugendspiele der Klassen 7,8 und 9 der Geschwister-Scholl-Realschule plus statt. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle konnten sich rund 90 Prozent der Schülerschaft dieser Klassenstufen sportlich beweisen. Doch nicht nur die Beteiligung war sehr gut, die Schülerinnen und Schüler zeigten trotz zunehmender Temperaturen auch tolle Leistungen. mehr...

Weitere Artikel

130 Jahre Feuerwehr Andernach - 30 Jahre „Pilou“

Phillippe Houdart trägt seit 30 Jahren zur Völkerverständigung bei

Andernach. Als ihn sein Onkel und damaliger Wehrleiter der Feuerwehr St Amand les Eaux Leutnant Jean-Marie Caullier im Jahre 1988 fragte, ob er mit zur 100-Jahr-Feier der Feuerwehr Andernach fahre wolle, überlegte Phillippe Houdart nicht lange und sagte sofort zu. Während der Feierlichkeiten wurden erste private Bande mit Frank Biesenbach geknüpft, die im Laufe der Jahre immer fester wurden. Bei zahlreichen Veranstaltungen in Andernach und St Amand besuchte man sich gegenseitig. mehr...

Frauengemeinschaft St.Genovefa Mendig informiert

Pfarrfest und Jahresausflug

Mendig. Beim Pfarrfest am Sonntag, 3. Juni am Marienstift wird Kaffee und selbst gebackener Kuchen angeboten. Ferner gibt es einen kleinen Trödelmarkt mit Büchern, Porzellan und Dekoartikeln, wo nach Herzenslust gestöbert werden kann. Wer noch einen Kuchen backen oder Sachen beisteuern möchte, melde sich bei Inge Geisen, Tel. 25 83, Rita Heutelbach, Tel. 52 88 89 oder Christel May, Tel. 33 00. mehr...

Kamäju-Ferienfreizeit Ameland

Infoabend

Mendig. Am Freitag, 8. Juni findet um 19 Uhr im Pfarrheim in der Hans-Böckler-Straße der Infoabend für die in den Sommerferien stattfindende Kamäju-Ferienfreizeit nach Ameland statt. An diesem Abend gibt es wichtige Informationen über den Ablauf der Freizeit, die Betreuer stellen sich vor und die Gruppeneinteilung wird bekannt gegeben. Außerdem gibt es Tipps zum Kofferpacken. Alle angemeldeten Teilnehmer der Reise sowie deren Eltern sind herzlich zum Infoabend eingeladen. mehr...

Vorankündigung des TV Rieden 1913 e.V.

Seefest mit Fischerstechen

Rieden. Das diesjährige Seefest mit seinem traditionellen Fischerstechen findet vom 11. bis 12. August am romantischen Waldseeufer statt. Samstags steht ein uriger Tanzabend in hoffentlich lauer Sommernacht auf dem Programm. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des Fischerstechens. Schon zum elften Mal kann das traditionelle und beliebte Fischerstechen auf dem EU-zertifizierten Badesee „Waldsee“ Rieden stattfinden. mehr...

neues format
Regionale Kompetenzen

 
gesucht & gefunden
Kommentare

Maikundgebung mit viel Herz

RAMON:
Die Kunstgalerie Raber, mittlerweile der würdige 'Salon' des DGB Bendorf, war proppenvoll. Manfred Pohlmann trug wunderbare Folk-Songs und Arbeiterlieder vor. Bürgermeister Kessler sprach im Grußwort anerkennend zum Klassen-kompromiss und Festredner/Referent Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales RLP, hielt ein sehr bemerkenswertes sozialpolitisches Referat. Entfernt davon ein Revolutionär zu sein, zeigte er gleichwohl sachlich, ruhig - aber unmissverständlich auf, dass die geltende "Hartz IV"-Gesetzgebung eine tatsächlich menschenwürdige Existenz nicht erlaube! Dies gelte auch und insbesondere für die Bildungs-teilhabe von Kindern und Jugendlichen. "Hartz IV" muss also menschenwürdig ausgestaltet werden. U.a. lobte Placzek zurecht das Rheinland-Pfälzische, grundsätzlich beitragsfreie, Kindertagesstätten-System seit 2010, welches eine Vorreiter-rolle für frühkindliche Bildung inne hat. Referent: sehr gut! Am Schluss: 'Brüder zur Sonne zur Freiheit' - Sehr Schön!
juergen mueller:
Unser Tierschutzgesetz,u.das weiß Frau Klöckner ganz genau,ist nur sehr allgemein gehalten u.bietet kaum Freiraum,Nutztierhalter bei schlechter,nicht artgerechter Haltung zu belangen.Es ist zudem eingeengt durch Bürokratismus in Form von "für wieviele Tierarten,Haltungsformen,Leitlinien,Vorgaben,Verordnungen,Gesetze,Gutachten etc.Veterinärämter als Beschützergaranten - auch diese sind an Bürokratismus gebunden u.reagieren oft zu schwerfällig,von unserer Politik abgesehen,die oft bereits an der Frage der Haltungsform im Sinne einer artgemäßen Tierhaltung scheitert u.ob diese tierschutzkonform ist.Es wird vieles zer- bzw.totgeredet,Gesetze erlassen,die rechtliche MINDESTanforderungen legitimieren,d.h.,um sich selbst abzusichern.Das Problem z.B. der Massentierhaltung (bei uns) aufgrund der steigenden Nachfrage nach Fleisch beantwortet unsere Politik mit TIERSCHUTZLABEL,feiert sich auch noch selbst,anstatt auch hier ihre wirtschaftliche Abhängigkeit u.Angst davor einzugestehen.
juergen mueller:
Auch ein Problem,das Frau Julia KLÖCKNER nicht erkennt,es aber zur alleinigen Aufgabe (auch IHRER) des Staates macht,nämlich die Einhaltung einer Kontrolle des (eines unzulänglichen,im GG nicht festgelegten) TIERSCHUTZES,wozu dieser allerdings überhaupt nicht in der Lage ist.Frau Klöckner irrt gewaltig,wenn sie PETA als STALLPOLIZEI abstempelt,eine Tierrechtsorganisation,die mehr für den Tierschutz bewirkt,als das,wozu unser Staat jemals in der Lage sein wird.Die Aufdeckung von Verstößen gegen das TierSchG im Hinblick auf die Nutztierhaltung macht es bei Bedarf erforderlich,sich Zugang ohne Einwilligung der Nutztierhalter zu den Haltungen zu machen,da dieser zumeist,aus verständlichen Gründen,von diesen verweigert wird.WER NICHTS zu VERBERGEN hat,muss einen Zutritt erlauben.Die Kritik von Frau Klöckner ist an die falsche u. sollte an die eigene Adresse gerichtet sein,die in Sachen TIERSCHUTZ nur durch wenig Entscheidungsfreudigkeit auffällt,da die Drecksarbeit ja andere für sie machen.
juergen mueller:
Steuern sprudeln - 2017 = ca. 734 Milliarden - bis 2022 werden 889 Milliarden "erwartet".Und da wird in z.b.Niedersachsen gejammert,wenn Wolfsrisse entschädigt,Herdenschutzmaßnahmen gefördert werden als Peanuts gegenüber der Verschwendungssucht unserer Politik,die sich meist schon im voraus damit beschäftigt,wo u.wofür man das ihnen anvertraute Steuergeld ausgeben kann wie z.b.für aus dem Ruder laufende Baumaßnahmen (BER,Stuttgart 21,Elphi,Unsummen in`s Ausland verschenkt,die wie Wasser im Sand versickern u.nicht vergessend ihre eigene, pünktlich fällig werdende Diätenerhöhung).Dagegen darf eine Problemlösung wie (noch) der Wolf am Besten nichts kosten,der sowieso unerwünscht ist u.dem man am Liebsten seine Daseinsberechtigung ganz nehmen würde,was noch niemand offen ausgeplaudert hat.Deutschland jammert mal wieder auf höchstem Niveau u.das Schlimme daran ist,dass das bereits schon zur Normalität gehört - nur will es keiner wissen.Der Wolf stört da nur - die Politik aber auch!
Uwe Klasen:
Das entgegen treten gegenüber undemokratischen Kräften ist grundsätzlich Richtig! Aber, vielleicht, war dies eine sogenannte "False Flag" Aktion der Antifa oder ähnlicher Gruppierungen, welche in vielen Fällen sich für solche Schmierereien Verantwortlich zeigen. Der Antifa und dem damit einhergehenden Sozialismus muss mit aller Entschiedenheit entgegengetreten werden! Wohin der Sozialismus führt - haben die 1920ziger bis heute - in Europa, China, Kambodscha, Kuba und Venezuela gezeigt: In die Rechtlosigkeit, ins Chaos, in den Untergang. Mord, Tod, Folter, Menschenrechtsverletzungen jeglicher Art waren und sind an der Tagesordnung. Dieser Ungeist muss für alle Zeit geächtet werden.Widerstand gegen diesen Ungeist ist unbedingte Demokratenpflicht!
K. Schmitz, Neuwied:
In der Kernaussage gut, in der Machart aber doch leider etwas fragwürdig: Wollten sich die anderen Fraktionen bzw. Stadtratsmitglieder nicht daran beteiligen, oder hat man sie womöglich erst gar nicht danach gefragt? Wenn man sich als ">demokratische< Fraktionen im Stadtrat" bezeichnet, suggertiert man damit ja letztenendes, dass das die anderen Fraktionen eben nicht sind - das wäre gegenüber der einen Fraktion, die man eh gerne politisch so brandmarkt, schon eine Frechheit, im Neuwieder Stadtrat gibt es aber ja noch mehrere Mitglieder, die von dieser "gemeinsamen Erklärung" nicht eingeschlossen sind. Also: Wollten die nicht, oder durften sie nicht?
Helmut Gelhardt:
Es ist gut, dass demokratische Fraktionen im Stadtrat von Neuwied (CDU / SPD / Bündnis 90/Die Grünen / Die Linke) diese Presseerklärung gegen den faschistischen, menschenverachtenden Ungeist in die Welt gesetzt haben.Diese Parteien suhlen sich in der Regel nicht in Harmonie. Das müssen und sollen sie auch nicht. Denn sie vertreten unterschiedliche Weltanschauungen (was einer vernunftgeleiteten Zusammenarbeit in Sachfragen nicht im Wege stehen sollte). Diese Parteien haben gleichwohl erkannt, dass dem Faschismus mit aller Entschiedenheit gemeinsam entgegengetreten werden muss! Wohin der Faschismus führt - haben die 1920ziger bis 1970ziger Jahre in Europa in Deutschland (unüberbietbar!), Italien, Spanien, Portugal, Kroatien gezeigt: In die Rechtlosigkeit, ins Chaos, in den Untergang. Mord, Tod, Folter, Menschenrechtsverletzungen jeglicher Art waren an der Tagesordnung. Dieser Ungeist muss für alle Zeit geächtet werden.Widerstand gegen diesen Ungeist ist unbedingte Demokratenpflicht!
Neues Format
anzeige
Service
Lesetipps
GelesenBewertet