Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.
Alte Mauern mit jungem Energieverbrauch
Sprechstunden des Energieberaters Dipl.-Ing.(FH) Bernhard Andre
Cochem. Einen Altbau auf den Heizenergiebedarf eines Neubaus zu bringen ist heute machbar. Es gibt bereits historische Gebäude, die nach der Sanierung den Verbrauch eines Energiesparhauses erreicht haben, ohne ihre denkmalgeschützte Fassade einzubüßen. Die Herausforderung besteht darin, eine solche Sanierung richtig zu planen und finanziell zu stemmen. Mit der finanziellen Belastung tut sich leichter, wer die Geldanlage als Investition in die Zukunft begreift und alle Mittel der finanziellen Förderung nutzt - angefangen von einer Energieberatung, die die Schwachstellen des Hauses bis ins Detail analysiert bis hin zum zinsvergünstigten staatlichen Darlehen, das bei umfangreichen Sanierungsmaßnahmen beantragt werden kann. Bei steigenden Brennstoffkosten kann sich eine Außenwanddämmung bereits nach überschaubarer Zeit als wirtschaftlich erweisen, vor allem, wenn sie zusammen mit einer anstehenden Putzsanierung durchgeführt wird, bei der ohnehin ein Gerüst aufgestellt werden muss. Aber auch schon kleinere kostengünstige Maßnahmen wie das Dämmen der Rollladenkästen oder das Abdichten der Gebäudehülle gegen Luftzug können sich spürbar auswirken. Ausführliche Information zur energetisch sinnvollen Sanierung von Altbauten sowie zu anderen Fragen des Energiesparens erhalten Ratsuchende in einem kostenlosen persönlichen Beratungsgespräch mit den Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nach telefonischer Voranmeldung. Der Energieberater Dipl.-Ing.(FH) Bernhard Andre hat jeden ersten, zweiten und dritten Dienstag im Monat, von 9 bis 12.45 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr Sprechstunde in Cochem in der Kreisverwaltung am Endertplatz 2. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter Tel. (0 26 71) 6 10 oder 6 12 28.
Pressemitteilung
Verbraucherzentrale
Rheinland-Pfalz e.V.
