Der Junggesellenverein Erpel organisierte das Osterei-Kegeln 2016
Am Ostersonntag rollten die Kugeln
Erpel. Auf dem Kirchplatz in Erpel rollten am Ostersonntag wieder die Kugeln, denn der agile Junggesellenverein (JGV) Erpel 1737 hatte auch in diesem Jahr das Osterei-Kegeln organisiert. Diesen Wettbewerb, der immer 40 bis über 50 Aktive und Zuschauer anzieht, gibt es in der „Herrlichkeit Erpel“ seit über 25 Jahren. Trotz des „durchwachsenen“ Wetters mit gelegentlichen Regenschauern fanden sich auch in diesem Jahr mehr als 50 Zuschauer und Teilnehmer ein, um selbst um den Sieg zu kämpfen oder das Geschehen fachkundig zu kommentieren. Wie schon in den Vorjahren war die durch den Ort führende Kölner Straße auf Höhe der Kirche während der Wettkämpfe für Fahrzeuge gesperrt. Für Passanten war die Straße offen, aber viele jüngere und ältere Spaziergänge nahmen sich offensichtlich gerne die Zeit, die spannenden Wettkämpfe zu verfolgen.
Mehr Frauen bei den Wettkämpfen
Organisator des Osterei-Kegeln war in diesem Jahr Kai-Lukas Kessler vom JGV. Die Organisation wird jährlich einem anderen JGV-Mitglied übertragen. Kessler hatte in diesem Jahr ein spannendes und interessantes Event auf die Beine gestellt, wobei ihn auch Vereins-Kollegen und Freunde unterstützten. Stolz zeigte er sich daher auch, „dass in diesem Jahr mehr als zehn Frauen bei den Wettkämpfen eingetragen sind.“ Der weibliche Einsatz hatte sich am Ende gelohnt: Sowohl beim Boule als auch beim Kegeln gehörten die Kämpferinnen zu den Gewinnern.
Die Kegelbahn mitten auf der Straße
Mitten auf der Straße hatten die Junggesellen und -gesellinen eine klappbare Kegelbahn aufgebaut, wobei diverse Sandsäcke ein Fortrollen der Kugeln verhinderten. Die „Barriere“ hinter den Kegeln wurde jedoch während des Wettkampfs mehrfach von diesen „übersprungen“. Vor allem bei den kräftigen Würfen einiger Herren flogen die Kegel in hohem Bogen über die Sandsäcke, was den Aufstellern viele Spurts bescherte. Einfacher hatten es die Boule-Spieler, denn im Bereich zwischen Straße und Kirche waren die Sandwege vor der Kirche für diesen Sport bis auf einige wenige Unebenheiten optimal.
Spannende Kämpfe bei den Boule-Spielern
Nach der Messe in der Kirche starteten ab 12 Uhr zuerst die Boule-Kämpfer/innen und gingen ambitioniert die nicht einfachen Herausforderungen an. Oft genug wurden Kugeln, die auf einem vermeintlich richtigen Weg unterwegs waren, kurz vor dem Ziel von minimalen Unebenheiten aus dem Weg gelenkt. Das hinderte aber niemanden daran, beim nächsten Durchgang mit voller Konzentration weiter zu machen. Vor dem Osterei-Kegeln war Kessler noch skeptisch, ob sich auch genug Boule-Teilnehmer anmelden. Diese Bedenken wurden aber beim Start verweht, denn wie so oft hatten sich auch dieses Jahr Spiel-Gruppen erst am Sonntag angemeldet.
Gegen 16 Uhr waren die Boule-Spiele beendet und die zahlreichen Beobachter harrten auf die Sieger. Organisator Kessler verlas vor dem neugierigen Publikum die Namen der Boule-Siegerteams: Auf dem ersten Platz lagen Birgit und Richard Klein zum dritten mal in Folge. Den zweiten Platz errangen Andreas Schweiger und Rüdiger Gramenz, die „Bronze“-Medaille erkämpften sich Udo Gramenz und Susi Bittner. Als Gewinn gab es einen Teig-Osterhasen mit einem Oster-Ei. Begossen wurde der Sieg von allen Teilnehmer dem Fest entsprechend mit einem Eier-Likör.
Yvonne Heck und Uwe Kochems gewinnen das Kegeln
Ebenso spannend wie beim Boule zeigte sich das Ergebnis beim Kegeln, denn es gab auch im Regen harte Endkämpfe mit vollem Einsatz. Letztendlich musste ein Stechen zwischen Yvonne Heck aus Erpel-Orsberg und Uwe Kochems aus Erpel das Ergebnis bringen, das am Schluß mit einem Sieg von Heck unter viel Applaus der Junggesellen, der Erpeler und den angereisten Besuchern endete.
Die Sieger des Boule-Turniers.
Beim Boule-Turnier kam es auf jeden Zentimeter an.
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